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	<title>12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist Archive</title>
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	<description>Beweise für die Auferstehung, und andere Gründe, warum der christliche Glaube wahr ist.</description>
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	<title>12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist Archive</title>
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		<title>12 Punkte, die zeigen, dass der Christliche Glaube wahr ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2020 00:26:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Monaten habe ich hier die zwölf Punkte, die zeigen dass der christliche Glaube wahr ist, jeweils einzeln vorgestellt. Hier folgt nochmals eine Zusammengassung, um alle zwölf Punkte im Zusammenhang zu präsentieren.&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/09/05/12-punkte-die-zeigen-dass-der-christliche-glaube-wahr-ist/">12 Punkte, die zeigen, dass der Christliche Glaube wahr ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten habe ich hier die zwölf Punkte, die zeigen dass der christliche Glaube wahr ist, jeweils einzeln vorgestellt. Hier folgt nochmals eine Zusammengassung, um alle zwölf Punkte im Zusammenhang zu präsentieren.</p>
<div class="video-container"><iframe title="12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Gkv5Cfw-cKs?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Die Wahrheit über die Realität ist wissbar</h2>
<p>Natürlich kann ein einzelner Mensch nicht die gesamte Wahrheit über gesamte Realität wissen. Aber jeder Mensch kann einzelne Aspekte der Realität wissen, zum Beispiel dass er selbst existiert.</p>
<h2>Das Gegenteil von wahr ist falsch</h2>
<p>Gegensätze <a href="https://www.auferstanden.org/2020/02/12/nur-ein-sith-denkt-in-absoluten/">können nicht beide gleichzeitig wahr sein</a>. Wenn jemand behauptet, dass Gegensätze beide wahr sein können, fragt ihn einfach nur: &#8222;Ist das wahr?&#8220; Und schon habt ihr ein fettes Paradoxon für ihn kreiert.</p>
<h2>Es ist wahr, dass Gott existiert</h2>
<p>Gottes Existenz wird bewiesen durch den <a href="https://www.auferstanden.org/2020/02/27/der-kosmologische-gottesbeweis/">kosmologischen Gottesbeweis</a>. Die Ursache für das Universum, also für die Gesamtheit an Raum, Zeit und Materie muss selbst raumlos, zeitlos und immateriell sein.</p>
<p>Gottes Existenz wird außerdem bewiesen durch den <a href="https://www.auferstanden.org/2020/03/12/der-teleologische-gottesbeweis/">teleologischen Gottesbeweis</a>. Das Universum und die Naturkonstanten sind dermaßen fein eingestellt, um Leben zu ermöglichen, dass dies keinesfalls auf einen Zufall zurückführbar sein kann.</p>
<p>Weiterhin wird Gottes Existenz durch den <a href="https://www.auferstanden.org/2020/03/26/der-moralische-gottesbeweis/">moralischen Gottesbeweis</a> bewiesen. Objektive Moral und Ethik benötigen einen moralischen Gesetzgeber. Ohne objektive Moral wäre ethisch korrektes Handeln lediglich die Meinung des einzelnen, oder ein temporärer gesellschaftlicher Konsens. Verwerfliche Taten wie Mord oder Vergewaltigung könnte man nicht mehr be- oder verurteilen.</p>
<h2>Wenn Gott existiert, dann sind Wunder möglich</h2>
<p>Argumente, dass Wunder unmöglich wären, <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/09/wunder-tatsachen-oder-hirngespinste/">setzen bereits ein naturalistisches Weltbild voraus</a>. Auch weltberühmte Philosophen wie David Hume oder Benedict Spinoza argumentieren, um Wunder zu wiederlegen, nur im Kreis.</p>
<h2>Wunder können eine Botschaft von Gott bestätigen</h2>
<p>Die Taten Gottes bestätigen das Wort Gottes. Wunder können nicht durch endliche und beschränkte Menschen vollbracht werden, es sei denn, sie werden von Gott dazu berufen und befähigt. Dies geht normalerweise einher mit einer prophetischen Botschaft oder einer andern Offenbarung von Gott.</p>
<h2>Das Neue Testament ist historisch zuverlässig.</h2>
<p>Das Neue Testament wurde zum großen Teil, wenn nicht sogar vollständig, <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/30/der-ursprung-des-neuen-testaments/">vor dem Jahr 70 n.Chr. geschrieben</a>, also zu einer Zeit, zu der sehr viele Augenzeugen noch gelebt haben. Die Evangelien weisen durchgehend Merkmale von Augenzeugenberichten auf. Außerdem wurde das Neue Testament <a href="https://www.auferstanden.org/2020/05/29/die-bewahrung-des-neuen-testaments-ist-die-bibel-verfaelscht/">zuverlässig überliefert</a>.</p>
<h2>Laut Neuem Testament behauptete Jesus Gott zu sein</h2>
<p>Das Neue Testament ist eindeutig, dass Jesus <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/09/jesus-ist-gott/">beanspruchte Gott zu sein</a>.</p>
<p>C.S. Lewis schrieb:</p>
<blockquote><p>Damit versuche ich, jedermann vor dem wirklich läppischen Einwand zu bewahren, er sei zwar bereit, Jesus als großen Morallehrer anzuerkennen, aber nicht seinen Anspruch, Gott zu sein.</p>
<p>Gerade das können wir nicht sagen. Ein Mensch, der solche Dinge wie Jesus sagt, wäre kein großer Morallehrer. Er wäre entweder ein Irrer – oder der Satan in Person. Wir müssen uns deshalb entscheiden:</p>
<p><strong>Entweder war dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres.</strong></p>
<p>Man kann ihn als Geisteskranken einsperren, man kann ihn verachten oder als Dämon töten. Oder man kann ihm zu Füßen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber man kann ihn nicht mit gönnerhafter Herablassung als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Diese Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen. Das war nie seine Absicht.</p></blockquote>
<h2>Der Anspruch Jesu Gott zu sein wurde durch Wunder bestätigt</h2>
<p>Das größte Wunder Jesu, seine <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/22/ist-jesus-wirklich-auferstanden/">Auferstehung</a>, ist besser belegt als die meisten anderen Ereignisse der Antike. Wenn es keine übernatürliche Dimension hätte, würde es in jedem Geschichtsbuch als Fakt stehen.</p>
<p>Ebenso bestätigt die <a href="https://www.auferstanden.org/2020/07/21/faktencheck-prophetie-wie-akkurat-sind-die-prophezeiungen-ueber-jesus/">Alttestamentliche Prophetie</a> Jesus als Gott. Er erfüllte auf wundersame Weise, wo und wie er geboren wurde, sowie wo und wie und in welchem Jahr er sterben würde.</p>
<h2>Daher ist Jesus wirklich Gott</h2>
<p>Durch die vollbrachten Wundertaten wird die Verkündung Jesu als göttliche Offenbarung bestätigt.</p>
<h2>Alles, was Jesus (der Gott ist) lehrt, ist wahr</h2>
<p>Über den moralischen Gottesbeweis wissen wir, dass Gott moralisch perfekt ist, und daher nicht lügt. Darum ist alles, was Gott lehrt, die Wahrheit.</p>
<h2>Jesus lehrte, dass die Bibel Gottes Wort ist</h2>
<p>Dies betrifft nicht nur die Bibel zur Zeit Jesu, also das Alte Testament, sondern auch die Schriften, die er die Apostel beauftragte zu schreiben. Somit hat auch das Neue Testament ein göttliches Authentizitätssiegel.</p>
<h2>Also ist die Bibel wirklich Gottes Wort, und alles, was ihr widerspricht ist falsch</h2>
<p>Damit ist der Atheismus falsch, der lehrt, dass es keinen Gott gibt. Der Islam ist falsch, der lehrt, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde und auferstanden ist. Die Lehre der Reinkarnation ist falsch, dass wir als andere Menschen, oder Tiere wiedergeboren werden. Der Satanismus ist falsch, der lehrt das Satan eine Chance hat, am Ende doch zu gewinnen. Aber auch der Volksglaube ist falsch, dass wenn wir genug Gutes getan haben, irgendwann nach dem Tod mit einer Harfe und Engelsflügeln auf einer Wolke wieder aufwachen. Der einzige Weg ist der <a href="https://www.auferstanden.org/2020/08/18/die-bibel-ist-gottes-wort-und-alles-was-ihr-widerspricht-ist-falsch/">Glaube an Jesus Christus</a>, und die Annahme seines Opfers am Kreuz.</p>
<p>Die zwölf Punkte, warum der christliche Glaube wahr ist, habe ich vom amerikanischen Theologen und Apologeten <a href="https://www.normangeisler.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Norman Geisler</a> ausgeliehen, der sie entwickelt hat, um eine Begründung für den christlichen Glauben zu geben, und dabei bei null anzufangen.</p>
<p>Dieselben zwölf Punkte dienen auch als Grundlage für das Buch <a href="https://www.amazon.de/gp/product/3867013241/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3867013241&amp;linkCode=as2&amp;tag=jankrohn0e&amp;linkId=52f6a4fdc1fad54fbc4e9d67db4f8746" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Um Atheist zu sein fehlt mir der Glaube&#8220;</a>, das ich wärmstens empfehlen kann, um die Thematik weiter zu vertiefen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/09/05/12-punkte-die-zeigen-dass-der-christliche-glaube-wahr-ist/">12 Punkte, die zeigen, dass der Christliche Glaube wahr ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Die Bibel ist Gottes Wort (und alles, was ihr widerspricht, ist falsch)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2020 09:09:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelkritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Irrtumslosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich ist es doch so einfach zu zeigen! Wenn die Bibel Gottes Wort ist, und wenn Gott keine Fehler macht, dann ist die Bibel auch wahr. Und weil die Bibel wahr ist, dann ist&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/08/18/die-bibel-ist-gottes-wort-und-alles-was-ihr-widerspricht-ist-falsch/">Die Bibel ist Gottes Wort (und alles, was ihr widerspricht, ist falsch)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist es doch so einfach zu zeigen! Wenn die Bibel Gottes Wort ist, und wenn Gott keine Fehler macht, dann ist die Bibel auch wahr. Und weil die Bibel wahr ist, dann ist auch ihr eigener Anspruch an sich wahr, dass sie Gottes Wort ist. Also ist es wahr, dass die Bibel Gottes Wort ist&#8230;</p>
<div class="video-container"><iframe title="Die Bibel ist Gottes Wort (und alles was ihr widerspricht ist falsch)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/StAQ0k0CCc0?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Man braucht nicht einmal einen zweiten Blick darauf, um das zirkuläre Argument zu erkennen. Oft schleichen sich Zirkelschlüsse aber eher unbemerkt in die Argumentation hinein. Ganz so einfach lässt es sich also doch nicht zeigen, dass die Bibel wahr ist.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-311 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation-300x169.jpg" alt="Zirkuläre Argumentation" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation.jpg 1920w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Zirkuläre Argumente vermeiden</h2>
<p>Aber woher wissen wir überhaupt, ob irgendetwas wahr oder unwahr ist? Selbst bei aktuellen Texten, zum Beispiel bei Zeitungsartikeln, wissen wir, dass sie nicht alle wahr sind &#8211; auch nicht dann, wenn sie von renommierten Medien stammen. Einen Zeitungsartikel allein aus dem Grund als wahr anzusehen, weil er von einem renommierten Magazin veröffentlicht wurde, das ausschließlich Wahrheit publiziert, das ist genau die gleiche zirkuläre Argumentation.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-313 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr-300x169.jpg" alt="Was is wahr?" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Aber heißt das, dass man ins andere Extrem verfallen, und der Presse im Großen und Ganzen misstrauen sollte, so wie mache Gruppen sie pauschal als Lügenpresse bezeichnen? Nein, natürlich auch nicht!</p>
<p>Es bleibt als einzige Option nur, sich kritisch mit dem Text auseinanderzusetzen, und externe Quellen zur Wahrheitsfindung heranzuziehen. Das heißt aber nicht, dass die externen Quellen noch vertrauenswürdiger sein müssen als der fragliche Text selbst. Wenn man für jede Behauptung eine noch vertrauenswürdigere Quelle verlangen würde, dann würden sich die Ansprüche an die Quellen immer weiter hochschaukeln, bis man an dem Punkt ankommt, wo es keine vertrauenswürdigere Quelle mehr gibt.</p>
<p>Für einen popeligen Zeitungsartikel treibt in der Regel niemand diesen Aufwand. Und wenn doch, dann kommt schon mal der eine oder andere Skandal dabei heraus, wie bei Claas Relotius.</p>
<h2>Historische Wahrheitsfindung</h2>
<p>Aber was ist mit historischen Texten? Woher wissen wir, ob Caesar Gallien erobert hat? Woher wissen wir, dass sich Martin Luther undercover als Junker Jörg auf der Wartburg versteckt hat? Woher wissen wir, dass Dietrich Bonhoeffer an der Planung des versuchten Hitler-Attentats beteiligt war? Alle drei Männer haben Texte verfasst, in denen sie genau das behauptet haben. Um herauszufinden, ob das jeweils der Wahrheit entspricht, ziehen Historiker externe Quellen heran, aber insbesondere setzen sie sich kritisch mit den Texten auseinander. Wenn wir ergründen wollen, ob die Bibel wahr ist, müssen wir genau auf die gleiche Art und Weise an die Sache herangehen.</p>
<p>Wenn Skeptiker verlangen, dass man die Bibel nicht verwendet, um darzulegen, dass die Bibel wahr ist, das ist allergrößter Humbug. Natürlich muss man die Bibel dazu verwenden. Ein Skeptiker, der seine eigene Existenz beweisen möchte, ohne seine eigene Existenz dabei zu verwenden, wäre dazu auch nicht in der Lage.</p>
<p>Das einzige, was wir vermeiden müssen, sind zirkuläre Argumente.</p>
<h2>Die Bibel ist Gottes Wort</h2>
<p>Aber die haben wir in den vorherigen Beiträgen der Serie auch nicht verwendet.</p>
<ol>
<li>Jesus ist Gott. Wie bereits veranschaulicht, ist die <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/09/jesus-ist-gott/">Göttlichkeit Jesu bestätigt</a> durch die <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/22/ist-jesus-wirklich-auferstanden/">Auferstehung</a>, die durch externe Quellen belegt ist, und durch erfüllte <a href="https://www.auferstanden.org/2020/07/21/faktencheck-prophetie-wie-akkurat-sind-die-prophezeiungen-ueber-jesus/">Prophetie</a>, die nachweislich hunderte von Jahren vorher niedergeschrieben wurde. Das sind keine zirkulären Argumente.</li>
<li>Was Gott lehrt, ist wahr. Da Jesus Gott ist, ist also auch das, was Jesus lehrt, wahr.</li>
<li>Jesus hat gelehrt, dass die Bibel Gottes Wort ist.</li>
</ol>
<p>Wie kann er gelehrt haben, dass die Bibel Gottes Wort ist? Das Neue Testament bestand ja noch gar nicht als Jesus gelehrt hat. Die Antwort findet sich in Johannes 14:25-26.</p>
<blockquote><p>Das habe ich euch gesagt, als meine Bleibe noch bei euch war. Der Fürsprecher aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.</p></blockquote>
<p>Die Autoren der Bibel, die Apostel, haben immer wieder behauptet, dass das, was sie niederschrieben, eine Offenbarung des Heiligen Geistes sei. Aber behaupten kann man viel. Die Behauptung als wahr anzunehmen, weil sie im unfehlbaren Wort Gottes steht, das wäre wieder ein zirkuläres Argument.</p>
<h2>Das Zeichen eines Apostel</h2>
<p>Offenbarungen Gottes werden durch Wundertaten bestätigt. Der zweite Korintherbrief wurde vom Apostel Paulus im Jahr 56 n.Chr. geschrieben. Das erkennen selbst skeptische und kritische Forscher an. Die meisten anderen Apostel lebten zu der Zeit noch. In 2. Korinther 12:12 steht:</p>
<blockquote><p>Was einen Apostel ausmacht, ist bei euch zur Wirkung gekommen, in aller Geduld, durch Zeichen und Wunder und machtvolle Taten.</p></blockquote>
<p>Der zweite Korintherbrief war eine der ersten Schriften des Neuen Testaments. Die Urchristen kannten ihn alle. Das, was einen Apostel ausmacht sind Zeichen und Wunder. Die Apostel hätten gleich zu Beginn komplett ihre ganze Glaubwürdigkeit verloren, wenn sie ihre Lehren nicht durch Zeichen und Wunder bestätigt hätten. In der Apostelgeschichte werden insgesamt 35 Wunder der Apostel aufgeführt. Wir haben in bereits gesehen, <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/30/der-ursprung-des-neuen-testaments/">dass es sich bei der Apostelgeschichte ganz klar um einen Augenzeugenbericht handelt</a>.</p>
<p>Skeptiker könnten immer noch einwenden, dass dann halt nur die Wundergeschichten erfunden wurden. Dann hätten die Apostel aber erst recht keine Glaubwürdigkeit unter den Urchristen gehabt. Wenn in praktisch allen Gemeinden Wunder dokumentiert wurden, aber in Wirklichkeit gar keine passiert wären, dann wären die Apostel sofort als Lügner enttarnt gewesen. Außerdem hätten sie überhaupt kein Motiv gehabt, Wunder zu erfinden, denn fast überall wurden sie für ihre Verkündigung und ihren Glauben verfolgt.</p>
<p>Daher gilt:</p>
<ol start="4">
<li>Die Bibel ist wirklich Gottes Wort. Und alles, was ihr widerspricht ist falsch.</li>
</ol>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-314 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2-300x169.jpg" alt="Die Bibel ist Gottes Wort" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Und damit ist auch gezeigt, dass der christliche Glaube wahr ist, denn der beruht darauf, dass Jesus Christus Gott ist, und die Bibel Gottes Wort ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/08/18/die-bibel-ist-gottes-wort-und-alles-was-ihr-widerspricht-ist-falsch/">Die Bibel ist Gottes Wort (und alles, was ihr widerspricht, ist falsch)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Faktencheck Prophetie: Wie akkurat sind die Prophezeiungen über Jesus?</title>
		<link>https://www.auferstanden.org/2020/07/21/faktencheck-prophetie-wie-akkurat-sind-die-prophezeiungen-ueber-jesus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 21:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im letzten Beitrag haben wir gesehen, dass Jesus seinen Anspruch, Gott zu sein, durch die Auferstehung bestätigt hat. Nun schauen wir einen weiteren Beleg an, dass Jesus weder geistig verwirrt, noch ein Betrüger war,&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/07/21/faktencheck-prophetie-wie-akkurat-sind-die-prophezeiungen-ueber-jesus/">Faktencheck Prophetie: Wie akkurat sind die Prophezeiungen über Jesus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/22/ist-jesus-wirklich-auferstanden/">letzten Beitrag</a> haben wir gesehen, dass Jesus seinen Anspruch, Gott zu sein, durch die Auferstehung bestätigt hat. Nun schauen wir einen weiteren Beleg an, dass Jesus weder geistig verwirrt, noch ein Betrüger war, nämlich durch Prophetie, die Jahrhunderte vor seiner Geburt verfasst wurde.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Faktencheck Prophetie: Wie akkurat sind die Prophezeiungen über Jesus?" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Gb5H8V7fgKc?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Wenn man an Prophezeiungen denkt, kommen einem vielleicht die Orakel von Nostradamus in den Sinn, der sich nie eindeutig ausgedrückt hat, so dass sich seine Prophetien auf alles oder nichts beziehen konnten. So haben seine Anhänger natürlich immer etwas gefunden, was sich angeblich erfüllt hat. Das Prinzip ist ähnlich wie wie ein Horoskop, in dem sich jeder selbst wiederfindet.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-293 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus-300x169.jpg" alt="Nostradamus" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Das Alte Testament drückt sich in seinen Prophetien aber gar nicht so schwammig aus, und benutzt keine solchen Psycho-Tricks. Manche Passagen sind vielleicht für einen Durchschnittschristen oder Skeptiker aus dem 21. Jahrhundert nicht ganz so klar wie für einen Juden aus dem 1. Jahrhundert, aber um diese Stellen kümmern wir uns heute nicht.</p>
<p>Manche Passagen sind hingegen sehr einfach verständlich. Als die historisch-kritische Theologie im 19. Jahrhundert neu am Markt war, wurde sogar vorgeschlagen, dass solche Passagen nach der Kreuzigung von den Christen ins Alte Testament eingefügt wurden. Die Theorie ist längst widerlegt. Es handelt sich wirklich um Texte, die viele Jahrhunderte vor Christi Geburt verfasst wurden.</p>
<h2>Prophetie in Psalm 22</h2>
<p>In Psalm 22:2 heißt es:</p>
<blockquote><p>Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?</p></blockquote>
<p>Das sind Worte, die Jesus auch am Kreuz schrie (Matthäus 27:46; Markus 15:34). Das hat noch nicht viel zu sagen. Das könnte er absichtlich getan haben, um die Prophetie zu erfüllen. Aber es geht weiter, und etwas weiter, in Psalm 22:8-9 steht folgendes:</p>
<blockquote><p>Alle, die mich sehen, verlachen mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf: Wälze die Last auf den HERRN. Er soll ihn befreien!</p></blockquote>
<p>Die Zuschauer bei der Kreuzigung spotteten genau auf die selbe Art. Ihre Worte sind in Mattäus 27:40 überliefert.</p>
<blockquote><p>Der du den Tempel niederreissen und in drei Tagen wieder aufbauen willst, rette dich selbst, wenn du der Sohn Gottes bist, und steig herab vom Kreuz!</p></blockquote>
<p>Solche Details konnte Jesus nicht selbst bestimmen, um es nur so erscheinen zu lassen, als ob die Prophetie wahr wäre. Ein Betrüger oder ein geistig Verwirrter kann solche Dinge nicht beeinflussen. Es geht weiter in Paslm 22:17.</p>
<blockquote><p>Sie haben mir Hände und Füße durchbohrt.</p></blockquote>
<p>Das bezieht sich auf die Kreuzigung. Als der Psalm ursprünglich verfasst wurde, unter König David in der Eisenzeit, gab es im Orient keine Folter- oder Hinrichtungsmethode, bei der die Hände und Füße durchbohrt wurden. Die Kreuzigung wurde erst von den Römern erfunden und in den Nahen Osten importiert.</p>
<p>Einen Vers weiter, in Psalm 22:18, steht:</p>
<blockquote><p>Ich kann all meine Knochen zählen.</p></blockquote>
<p>Die Knochen können nur gezählt werden, wenn keiner von ihnen zerstört oder gebrochen wurde. Kreuzigungsopfern wurden üblicherweise die Beine gebrochen, wenn sie dringend sterben sollten, aber noch am Leben waren. Bei Jesus wurde dies nicht gemacht. Keiner seiner Knochen wurde gebrochen. Als die römischen Soldaten seine Beine brechen wollten, da war er bereits tot (Johannes 19:33-34).</p>
<p>Psalm 22:19:</p>
<blockquote><p>Sie verteilen unter sich meine Kleider und werfen das Los um mein Gewand.</p></blockquote>
<p>Die römischen Soldaten haben Jesu Kleider unter sich aufgeteilt, und um das Obergewand gelost (Johannes 19:23-24).</p>
<p>In diesem kurzen Psalm finden sich also eine ganze Reihe von eindeutigen Bezügen zu Jesus.</p>
<h2>Prophetie in Jesaja 53</h2>
<p>Noch eindrücklicher als Psalm 22 ist die Prophetie in Jesaja 53. Diese Passage wird in jüdischen Gemeinden bis heute kaum gelesen, damit die Gläubigen das nicht hören und sich als Folge davon zu Jesus bekehren. In Jesaja 53:3-5 heißt es:</p>
<blockquote><p>Verachtet war er und von Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Krankheit vertraut und wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, ein Verachteter, und wir haben ihn nicht geachtet. Doch unsere Krankheiten, er hat sie getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich genommen. Wir aber hielten ihn für einen Gezeichneten, für einen von Gott Geschlagenen und Gedemütigten. Durchbohrt aber wurde er unseres Vergehens wegen, unserer Verschuldungen wegen wurde er zerschlagen, auf ihm lag die Strafe, die unserem Frieden diente, und durch seine Wunden haben wir Heilung erfahren.</p></blockquote>
<p>Die Prophetie spricht also davon, dass der Messias zur Vergebung der Schuld sterben würde, wie Jesus es getan hat. Weiterhin steht in Jesaja 53:9:</p>
<blockquote><p>Und bei Frevlern gab man ihm sein Grab und bei Reichen, als er starb, obwohl er keine Gewalttat verübt hatte und kein Trug in seinem Mund war.</p></blockquote>
<p>Jesus wurde im Grab von Joseph von Arimathäa begraben, einem reichen Mann. Wie man begraben wird, kann kein Mensch absichtlich selbst beeinflussen. Insbesondere kann ein armer Zimmermann und Wanderprediger nicht arrangieren, in einem Felsengrab eines reichen Mannes beigesetzt zu werden.</p>
<h2>Prophetie in Daniel 9</h2>
<p>Schauen wir zum Abschluss, mit welcher Präzision der Prophet Daniel das Jahr der Kreuzigung vorhergesagt hat. In Daniel 9:24-26 heißt es:</p>
<blockquote><p>Siebzig Jahrwochen sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt, um das Unrecht zu beenden und das Mass der Sünden voll zu machen, um das Vergehen zu sühnen und ewige Gerechtigkeit zu bringen und um Schauung und Prophet zu versiegeln und um zu salben, was hochheilig ist.</p>
<p>Und du sollst wissen und verstehen: Von der Zeit an, da das Wort erging, Jerusalem wiederherzustellen und aufzubauen, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang werden Plätze und Strassen wiederhergestellt und gebaut werden, in der Bedrängnis der Zeiten.</p>
<p>Nach den zweiundsechzig Wochen aber wird der Gesalbte vernichtet werden, und nichts wird ihm bleiben. Und das Volk des Fürsten, der kommt, wird die Stadt und das Heiligtum vernichten. Und sein Ende kommt mit einer Flut, und bis zum Ende ist Krieg: beschlossene Verwüstungen.</p></blockquote>
<p>Dieser Text ist nicht so einfach und direkt verständlich, wie die beiden vorherigen Prophezeiungen. Dies Sprache ist viel kryptischer. Schauen wir uns zuerst an, was Daniel prophezeit, und danach rechnen wir die Jahrwochen in Jahreszahlen um.</p>
<h3>Was prophezeit Daniel?</h3>
<p>Daniel schrieb dies, während die Juden in Gefangenschaft in Babylon waren. Nach der Gefangenschaft würde es einen Erlass geben, um Jerusalem wiederaufzubauen. Diesen Erlass, den Daniel prophezeit hatte, gab es dann wirklich. Der ist sogar erhalten, auf dem Kyros-Zylinder. Das ist der originale Zylinder, auf dem der persische König Kyros den Erlass aufschreiben ließ. Er wurde im Jahr 1879 in Babylon ausgegraben. Aber trotzdem wurde Jerusalem damals nicht wiederaufgebaut. Dazu brauchte es drei weitere Erlasse, die nicht mehr im Original erhalten sind. Der vierte und endgültige Erlass geschah unter dem persischen Großkönig Artaxerxes im Jahr 444 v.Chr.</p>
<p>Nach diesem Erlass folgen dann 7 Jahrwochen + 62 Jahrwochen. In den ersten 7 Jahrwochen dieses Zeitraumes werden die Straßen von Jerusalem wiederaufgebaut. Danach folgt eine lange Periode von 62 Jahrwochen. Dann erscheint irgendwann ein Gesalbter. Das griechische Wort für <em>Gesalbter</em> ist natürlich <em>Christus</em>. Nach den 62 Jahrwochen wird der Gesalbte vernichtet, also getötet. Das ist die Kreuzigung. Die lässt sich nicht 100% genau datieren, wird aber üblicherweise auf das Jahr 33 n. Chr. datiert. Kurz darauf werden auch die Stadt und das Heiligtum zerstört, also die Stadt Jerusalem und der Tempel. Das ist im Jahr 70 n. Chr. unter dem römischen Feldherrn Titus geschehen.</p>
<p>Noch eine Jahrwoche fehlt, um die 70 Jahrwochen voll zu machen. Die wird in Vers 27 behandelt, und betrifft die Endzeit, also das Ende der Welt. Das ist natürlich noch nicht eingetreten, denn wir sind alle noch hier, und ist für die Betrachtung hier daher irrelevant. Dass das Jahr der Kreuzigung stimmt, das ist hier wichtig.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-294 size-large" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen-1024x576.jpg" alt="Jahrwochen in Daniel 9" width="1024" height="576" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<h3>Was sind Jahrwochen?</h3>
<p>Aber was ist eine Jahrwoche? Ganz einfach, eine Woche ist 7 Tage, und eine Jahrwoche ist 7 Jahre.</p>
<p>Der Startpunkt für das Ganze ist der Erlass des Königs Artaxerxes im Jahr 444 v. Chr., denn erst dieser Erlass hat zum Ende der Gefangenschaft und zur endgültigen Rückkehr der Juden nach Israel geführt. Der Wiederaufbau Jerusalems hat ca. 50 Jahre gedauert. Das stimmt mit den 7 Jahrwochen überein. 7 Jahrwochen sind 49 Jahre. Das bringt uns exakt ins Jahr 395 v. Chr.</p>
<p>Vom Jahr 395 an beginnen die nächsten 62 Jahrwochen. 62 Jahrwochen sind 434 Jahre. Das katapultiert uns blitzschnell vorwärts bis ins Jahr 39 n. Chr.</p>
<p>Und wir haben ein Problem! Die Kreuzigung war im Jahr 33, nicht im Jahr 39. Die Rechnung hat zwei Fehler, einen offensichtlichen und einen nicht so offensichtlichen.</p>
<p>Der offensichtliche Fehler ist, das Jahr Null gibt es nicht. Nach dem Jahr 1 v. Chr. folgt direkt das Jahr 1 n. Chr. Also sind wir nicht im Jahr 39 n. Chr. gelandet, sondern im Jahr 40 n. Chr. Das verschlimmbessert also die Kalkulation! Aber immer noch kein Grund zur Panik.</p>
<p>Was uns die Rechnung versaut hat ist die Annahme, dass eine Jahrwoche auf den Tag genau 7 Jahre dauert. Die 70. Jahrwoche taucht in der Bibel noch einmal auf, und zwar in der Offenbarung 11:2. Die 70. Jahrwoche dauert demnach exakt zweimal 1260 Tage, also insgesamt 2520 Tage. Sieben Jahre dauern allerdings, wenn man Schaltjahre beachtet, durchschnittlich 365,25 Tage x 7, das sind 2556,75 Tage. Pro Jahrwoche haben wir also 36,75 Tage zu viel berechnet. Für alle 69 Jahrwochen kumuliert sind das 2535,75 Tage, was ebenfalls wieder 7 Jahren entspricht.</p>
<p>Wir sind also nicht im Jahr 40 gelandet, sondern exakt 7 Jahre früher, im Jahr der Kreuzigung, 33 n. Chr., wie von Daniel prophezeit. Dies ist eine Punktlandung, und in dieser Präzision weder durch Zufall erklärbar noch für einen Betrüger oder geistig Verwirrten fälschbar. Es bleibt nur die Erklärung, dass Jesus der Messias ist, der im Alten Testament vorhergesagt wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/07/21/faktencheck-prophetie-wie-akkurat-sind-die-prophezeiungen-ueber-jesus/">Faktencheck Prophetie: Wie akkurat sind die Prophezeiungen über Jesus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Ist Jesus wirklich auferstanden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 21:07:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Minimale Fakten]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist die Auferstehung die größte Lüge der Geschichte, oder das größte Wunder der Geschichte? Wenn die Auferstehung gelogen ist, dann ist der ganze christliche Glaube wertlos. Was ist also dran? Ist Jesus wirklich auferstanden?&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/22/ist-jesus-wirklich-auferstanden/">Ist Jesus wirklich auferstanden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist die Auferstehung die größte Lüge der Geschichte, oder das größte Wunder der Geschichte? Wenn die Auferstehung gelogen ist, dann ist der ganze christliche Glaube wertlos. Was ist also dran? Ist Jesus wirklich auferstanden? Wir machen genau dort weiter, wo wir letzte Woche aufgehört haben, nämlich mit C.S. Lewis.</p>
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<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Entweder war dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres.</strong></p></blockquote>
<p>Jesus hat laut Evangelien von sich behauptet, <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/09/jesus-ist-gott/">Jahwe zu sein</a>, der Gott des Alten Testaments. Und in den Beiträgen der Wochen davor haben wir gesehen, dass das Neue Testament <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/30/der-ursprung-des-neuen-testaments/">von Augenzeugen aufgeschrieben</a>, und von den frühen Kirchenvätern <a href="https://www.auferstanden.org/2020/05/29/die-bewahrung-des-neuen-testaments-ist-die-bibel-verfaelscht/">zuverlässig überliefert</a> wurde.</p>
<p>Dass Jesus ein Narr war, oder Schlimmeres, ist damit noch nicht ausgeschlossen. &#8222;Geisteskrank&#8220; würde man heute sagen. Psychotisch. Er hatte die Wahnvorstellung, Gott zu sein.</p>
<p>In diesem und im nächsten Beitrag will ich Belege liefern, dass Jesus nicht geisteskrank war. Nächste Woche folgen Belege aus der Prophetie, und dieser Beitrag behandelt die Auferstehung.</p>
<p>Wer sich fragt, wie ein aufgeklärter Mensch des 21. Jahrhunderts daran glauben kann, dass ein Toter ins Leben zurückkehrt, möge sich bitte den Beitrag über <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/09/wunder-tatsachen-oder-hirngespinste/">Wunder</a> zu Gemüte führen.</p>
<h2>Das Argument der Minimalen Fakten</h2>
<p>Nun aber zum Thema. Aber vorher drücke ich den Reset-Knopf. Alles, was ich in den letzten Wochen über die Zuverlässigkeit des Neuen Testaments gezeigt habe, vergessen wir vorläufig. Nicht nur, weil wir es nicht brauchen, um die Auferstehung zu belegen, sondern auch um zirkuläre Argumentationen zu vermeiden.</p>
<p>Wenn die Bibel komplett wahr und zuverlässig ist, dann braucht man sich überhaupt nicht die Frage stellen, ob Jesus auferstanden ist. Dann ist es sowieso wahr. Aber nicht jeder glaubt, dass die Bibel unfehlbar ist. Also gehen wir einen Schritt zurück. Wenn die Bibel mehr oder weniger zuverlässig ist, auch dann bleibt nur eine Schlussfolgerung: Jesus ist von den Toten auferstanden. Aber auch nicht jeder glaubt, dass die Bibel mehr oder weniger zuverlässig ist.</p>
<p>Im Rahmen dieses Beitrags gehen wir also davon aus, dass die Bibel ein Buch voller Mythen und Legenden ist! Aber auch unter dieser Annahme bleibt nur eine Schlussfolgerung: Jesus ist von den Toten auferstanden! Das sind gewagte Behauptungen! Und die muss ich beweisen.</p>
<h2>Die Kriterien für Historizität</h2>
<p>Geschichtswissenschaftler benutzen gewisse Kriterien, um zu beurteilen, ob ein Ereignis historisch ist oder nicht. Einige der Kriterien sind zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>mehrere unabhängige Aussagen</li>
<li>Augenzeugenberichte</li>
<li>Berichte, die zeitlich und örtlich nah am Geschehen liegen</li>
<li>Berichte, die für den Autor des Textes unangenehm oder peinlich sind</li>
<li>Bestätigungen durch feindselige Autoren</li>
</ul>
<p>Wegen der historisch-kritischen Spätdatierung der Evangelien und der Apostelgeschichte sehen viele Historiker diese Berichte nicht als authentisch an. Aber andere Texte aus der Bibel werden als allgemein authentisch angesehen.</p>
<h2>Ein Frühes Glaubensbekenntnis</h2>
<p>Der wichtigste solche Text steht in 1. Korinther 15:3-7. Die Forschung ist sich einig, dass Paulus einen Text zitiert, der ungefähr 3 bis 5 Jahre nach der Kreuzigung entstanden ist und mündlich an ihn überliefert wurde.</p>
<blockquote><p>Denn ich habe euch vor allen Dingen weitergegeben, was auch ich empfangen habe, dass Christus gestorben ist für unsere Sünden gemäss den Schriften, dass er begraben wurde, dass er am dritten Tage auferweckt worden ist gemäss den Schriften und dass er Kefas erschien und dann den Zwölfen. Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch leben, einige aber entschlafen sind. Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln.</p></blockquote>
<p>Paulus hat den 1. Korintherbrief um 55 n. Chr. geschrieben, also ungefähr 20 Jahre nach der Kreuzigung. Zu dem Zeitpunkt waren noch fast 500 Augenzeugen am Leben, vermutlich im Umfeld der Jerusalemer Gemeinde, von denen die Korinther, und alle anderen Leser, die Aussage bestätigen lassen konnten.</p>
<h2>Außerbiblische Belege für Jesus</h2>
<p>Aber auch in nichtbiblischen Texten des ersten und frühen zweiten Jahrhunderts ist Jesus belegt. Der bekannteste Text findet sich in den Jüdischen Altertümern von Josephus.</p>
<blockquote><p>Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch. Sein Gebaren war gut und er war als tugendhaft bekannt. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Und obgleich ihn Pilatus zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend; dementsprechend war er vielleicht der Messias, über den die Propheten Wunder berichtet haben.</p></blockquote>
<p>Da der griechische Originaltext von Josephus&#8216; Werk verfälscht worden ist, basiert das obige Zitat auf einer antiken arabischen Übersetzung, die vor der Verfälschung erstellt wurde.</p>
<p>Innerhalb von 150 Jahren nach der Kreuzigung gibt es insgesamt 12 nichtchristliche Quellen und 31 christliche Quellen, die von Jesus bezeugen. Er ist damit die bestbezeugte Person der Antike.</p>
<p>Neben Josephus sind die nichtchristlichen Quellen die Schriften von Tacitus, Sueton, Plinius, Kaiser Trajan, Kaiser Hadrian, der babylonische Talmud, Lukian, Mara bar Serapion und Celsus. Sie alle bezeugen nicht nur, dass Jesus eine historische Person ist, sondern auch dass bestimmte Ereignisse aus seinem Leben und seinem Tod ebenso historisch sind.</p>
<h2>Eine Sonnenfinsternis während der Kreuzigung?</h2>
<p>Aber bevor ich dazu komme, möchte ich das Augenmerk noch auf die Texte der Geschichtsschreiber Thallus und Phlegon lenken. Sie benennen nicht Jesus persönlich, sondern beziehen sich auf die Verdunklung der Sonne bei der Kreuzigung. Der Kirchenvater Julius Africanus zitiert die beiden Historiker.</p>
<blockquote><p>Seine Werke, seine Heilungen an Leib und Seele, die Geheimnisse seiner Lehre und die Auferstehung von den Toten sind von seinen Jüngern und Aposteln am maßgeblichsten dargelegt worden. Auf der ganzen Welt herrschte eine höchst ängstliche Dunkelheit; und die Felsen wurden durch ein Erdbeben zerrissen, und viele Orte in Judäa und anderen Bezirken wurden niedergeworfen. Diese Dunkelheit, die Thallus im dritten Buch seiner Geschichte genannt hat, scheint mir ohne Grund eine Sonnenfinsternis zu sein.</p>
<p>Phlegon berichtet, dass es zur Zeit von Tiberius Cäsar bei Vollmond von der sechsten bis zur neunten Stunde eine vollständige Sonnenfinsternis gab &#8211; Offensichtlich das, von dem wir sprechen. Aber was hat eine Sonnenfinsternis mit einem Erdbeben, den zerreißenden Felsen und die Auferstehung der Toten und einer so großen Störung im ganzen Universum gemein?</p></blockquote>
<p>Jesus wurde zum Passahfest gekreuzigt, also bei Vollmond. Eine Sonnenfinsternis kann allerdings nur bei Neumond stattfinden. Trotzdem berichten zwei antike Historiker unabhängig voneinander von einer Verdunklung der Sonne bei Vollmond. Africanus wusste, dass dies aus astronomischer Sicht unmöglich war.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Sonnenfinsternis.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-283 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Sonnenfinsternis-300x169.png" alt="Sonnenfinsternis" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Sonnenfinsternis-300x169.png 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Sonnenfinsternis-1024x576.png 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Sonnenfinsternis-768x432.png 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Sonnenfinsternis-1536x864.png 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Sonnenfinsternis.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Die  Minimalen Fakten</h2>
<p>Wenn man auf die Fülle der Texte die Kriterien für Historizität anwendet, kristallisieren sich sechs Fakten heraus, die jeweils von einer Vielzahl von Glaubwürdigkeitskriterien bestätigt werden.</p>
<ol>
<li>Jesus starb am Kreuz und wurde begraben.</li>
<li>Die Jünger hatten eine Erfahrung, so dass sie von der Auferstehung Jesu überzeugt waren.</li>
<li>Sie predigten die Auferstehung unmittelbar nach der Kreuzigung.</li>
<li>Die Jünger waren willig für diese Botschaft zu sterben.</li>
<li>Jakobus, zuvor kein Nachfolger Jesu, hatte eine Erfahrung, so dass auch er von der Auferstehung Jesu überzeugt war.</li>
<li>Paulus, zuvor ein Verfolger der Christen, hatte eine Erfahrung, so dass auch er von der Auferstehung Jesu überzeugt war.</li>
</ol>
<p>Die Argumente für diese sechs Tatsachen sind dabei so stark, dass praktisch kein Historiker sie anzweifelt, egal ob Christ, Atheist, oder einer anderen Religion angehörig.</p>
<p>Wichtig ist, das sind keine Tatsachen, weil sie geschichtswissenschaftlich nicht angezweifelt werden. Es verhält sich genau andersherum. Sie werden geschichtswissenschaftlich nicht angezweifelt, weil es sich um belegte Tatsachen handelt.</p>
<h2>Erklärungsmodelle für die Minimalen Fakten</h2>
<p>Die fünf besten und populärsten natürlichen Erklärungsversuche für diese Fakten sind dabei die folgenden.</p>
<ol>
<li>Die Auferstehung ist eine später hinzugefügte Legende.</li>
<li>Die Jünger haben sich verschworen und den Leichnam gestohlen.</li>
<li>Die Jünger haben die Auferstehung halluziniert.</li>
<li>Jesus war ein Betrüger und hat seinen Tod vorgetäuscht.</li>
<li>Jesus hat die Kreuzigung überlebt.</li>
</ol>
<p>Und es gibt natürlich auch eine übernatürliche Erklärungsmöglichkeit.</p>
<ol start="6">
<li>Jesus ist leiblich vom Tod auferstanden.</li>
</ol>
<p>Wenn eine von diesen Erklärungen mit mindestens einem der sechs historischen Fakten nicht vereinbar ist, muss sie ausscheiden. Es ist nicht möglich, dass es sich historisch so zugetragen hat.</p>
<h2>Die natürlichen Erklärungsmodelle</h2>
<p>Die <strong>Legendentheorie</strong> ist zwar unter Hobby-Historikern die populärste, aber natürlich inkompatibel mit jedem der gesicherten Fakten.</p>
<p>Die <strong>Verschwörungstheorie</strong> ist nicht nur inkompatibel mit den Erfahrungen der Apostel. Die hätten sie sich dann nämlich nur ausgedacht. Insbesondere ist es nicht erklärbar, warum sie sich eine Lüge von der Auferstehung ausdenken sollten, nur um dann von den Juden, von den Griechen und von den Römern gehasst und verfolgt zu werden, und spätestens Mitte der 60er Jahre unter Nero gefoltert und hingerichtet zu werden. Märtyrer gibt es in vielen Religionen. Märtyrer glauben an das, für was sie sterben. Sie sind überzeugt davon, dass es wahr ist. Hätten die Jünger den Leichnam gestohlen, dann hätten sie aber gewusst, dass die Geschichte eine Lüge ist, und wären niemals dafür in den Tod gegangen.</p>
<p>Die <strong>Halluzinationstheorie</strong> passt nicht mit den Bekehrungen von Paulus und Jakobus zusammen. Außerdem sind Halluzinationen Einzelerfahrungen. Die Jünger hingegen hatten als Gruppe über 40 Tage hinweg immer wieder Erscheinungen des auferstandenen Jesus.</p>
<p>Die letzten beiden natürlichen Erklärungsversuche werfen Unmengen von Fragen auf, aber definitiv zerstört werden sie allein schon damit, dass historisch gesichert ist, dass Jesus am Kreuz starb.</p>
<h2>Das übernatürliche Erklärungsmodell</h2>
<p>Es bleibt die übernatürliche Erklärung:<strong> Jesus ist leiblich vom Tod auferstanden.</strong> Die übernatürliche Erklärung ist die beste, und sogar die einzige, die mit allen sechs historischen Fakten kompatibel ist.</p>
<p>Die sechs Fakten sind von so gut wie allen Historikern anerkannt. Die natürlichen Erklärungsversuche werden von fast allen Geschichtswissenschaftlern verworfen. Stattdessen kommen sie zu Schlussfolgerungen wie &#8222;es lässt sich nicht abschließend klären, welche Ereignisse genau geschehen sind&#8220; oder &#8222;es gibt keine schlüssige Erklärung für diese Fakten&#8220;.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Gary-Habermas.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-282 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Gary-Habermas-300x169.png" alt="Gary Habermas" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Gary-Habermas-300x169.png 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Gary-Habermas-1024x576.png 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Gary-Habermas-768x432.png 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Gary-Habermas-1536x864.png 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Gary-Habermas.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Dieser Beitrag basiert auf Material des Historikers Gary Habermas. In einem <a href="https://youtu.be/B8fKZ9QyHH4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview</a> wurde er einmal gefragt, wenn er seine Historikerkollegen fragt, warum sie nicht an die Auferstehung Jesu glauben, was die dann sagen. Er erhält Antworten wie in etwa: &#8222;Die Argumente implizieren, dass ich an die Auferstehung glauben sollte. Ich will aber nicht an die Auferstehung glauben.&#8220;</p>
<p>Aber Hand aufs Herz: Wodurch wird Wahrheit definiert? Durch die Fakten, oder durch den eigenen Willen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/22/ist-jesus-wirklich-auferstanden/">Ist Jesus wirklich auferstanden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Jesus ist Gott!</title>
		<link>https://www.auferstanden.org/2020/06/09/jesus-ist-gott/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2020 23:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Dreieinigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Göttlichleit Jesu]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Unitarismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Reihe &#8222;12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist&#8220;, ist das achte Thema &#8222;Jesus ist Gott&#8220;. Aber wenn ich die Göttlichkeit von Jesus Belege anbringen kann, dann bin ich ja&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/09/jesus-ist-gott/">Jesus ist Gott!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Reihe &#8222;12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist&#8220;, ist das achte Thema &#8222;Jesus ist Gott&#8220;. Aber wenn ich die Göttlichkeit von Jesus Belege anbringen kann, dann bin ich ja fertig. Wenn Jesus Gott ist, dann ist der christliche Glaube wahr, und ich könnte die Serie damit abschließen. Aber keine Bange, die letzten vier Teile folgen noch, denn ich relativiere das Thema vorerst etwas: &#8222;Das Neue Testament sagt: Jesus ist Gott&#8220;.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Jesus ist Gott!" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/rMJpHQHMH38?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Wir betrachten dazu insbesondere die Evangelien. Die Paulus-Briefe und die anderen Schriften des Neuen Testaments sind zwar ebenso deutlich, aber wir hatten in den <a href="https://www.auferstanden.org/2020/05/29/die-bewahrung-des-neuen-testaments-ist-die-bibel-verfaelscht/">letzten Beiträgen</a> den Fokus auf den Evangelien, und machen deshalb dort weiter.</p>
<p>Jesus hat nie gesagt: &#8222;Ich bin Gott, betet mich an!&#8220; Die Aussage, dass Jesus Gott ist, hat er zwischen den Zeilen kommuniziert, aber nicht implizit und undeutlich, sondern sogar sehr deutlich.</p>
<h2>Jesus beanspruchte Jahwe zu sein, also der Gott des Alten Testaments</h2>
<p>In Johannes 8:57-59 enthüllt Jesus seine Göttlichkeit nach einem Streit mit einigen Juden. Das folgende Zitat stammt aus der Einheitsübersetzung, weil sie die Zeitformen aus dem Griechischen korrekt erfasst.</p>
<blockquote><p>Die Juden entgegneten: Du bist noch keine fünfzig Jahre alt und willst Abraham gesehen haben? Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und verließ den Tempel.</p></blockquote>
<p>Andere Bibelübersetzungen haben an der Stelle zum Beispiel &#8222;ehe Abraham wurde war ich&#8220;. Aber das ist nicht, was im Griechischen steht. Im Griechischen, und in der Einheitsübersetzung, ist eigentlich die Grammatik falsch. Ehe Abraham wurde – Vergangenheit – bin ich – Präsens. Vor der Vergangenheit kann weder grammatikalisch noch logisch die Gegenwart liegen. Jesus beanspruchte also nicht nur Existenz bevor Abraham existierte, sondern er beanspruchte eine generelle und universelle Existenz. Er kann nicht nicht-existieren. Thomas von Aquin nannte diese Art von Existenz <strong>notwendige Existenz</strong>. Das ist eine Eigenschaft, die nur Gott hat. Kritiker behaupten oft, dass Jesus irgendetwas anderes aussagen wollte, und sich bloß keine göttlichen Eigenschaften zuschrieb. Aber da muss ich fragen: Warum wollten die Juden ihn dann töten? Doch wegen Blasphemie. Und wenn es nur ein angebliches Missverständnis war, warum stellt Jesus die Sache dann nicht richtig?</p>
<p>Wenn Jesus generell nicht beanspruchte, Gott zu sein, warum wurde er dann gekreuzigt? Die Juden zu der Ziet erkannten, dass Jesus das behauptete. Warum ist das, was für einen Juden des 1. Jahrhunderts offensichtlich ist, für einen Skeptiker des 21. Jahrhunderts inakzeptabel?</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Johannes-8.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-255 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Johannes-8-300x212.jpg" alt="Jesus und die Juden streiten im Tempel" width="300" height="212" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Johannes-8-300x212.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Johannes-8.jpg 549w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Das passende Gegenstück zum obigen Text im Alten Testament befindet sich in Exodus 3:13-14.</p>
<blockquote><p>Da sagte Mose zu Gott: Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heißt er? Was soll ich ihnen sagen? Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin, der ich bin. Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der Ich-bin hat mich zu euch gesandt.</p></blockquote>
<p>Der Name Gottes, Jahwe, beinhaltet also die notwendige Existenz, die auch Jesus später in Johannes 8:58 für sich beansprucht.</p>
<h2>Jesus teilt die Herrlichkeit Gottes</h2>
<p>Ein anderes Beispiel befindet sich in Johannes 17:5.</p>
<blockquote><p>Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.</p></blockquote>
<p>Jesus teilte also vorher die Herrlichkeit Gottes des Vaters und würde sie auch später wieder teilen.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/hohepriesterliches-Gebet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-257 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/hohepriesterliches-Gebet-300x169.jpg" alt="Das hohepriesterliche Gebet" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/hohepriesterliches-Gebet-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/hohepriesterliches-Gebet-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/hohepriesterliches-Gebet-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/hohepriesterliches-Gebet.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Aber im Alten Testament, in Jesaja 42:8, finden wir:</p>
<blockquote><p>Ich bin der HERR, das ist mein Name, und keinem anderen werde ich meine Ehre geben und meinen Ruhm nicht den Bildern.</p></blockquote>
<p>Wo in der deutschen Übersetzung &#8222;HERR&#8220; steht, da steht im Hebräischen der Gottesname Jahwe, und er teilt seine Ehre, und damit auch seine Herrlichkeit, mit keinem. Wenn Jahwe seine Herrlichkeit mit keinem teilt, er sie aber doch mit Jesus teilt, dann ist die einzige Schlussfolgerung, dass Jesus Jahwe ist.</p>
<h2>Jesus hält das Weltgericht</h2>
<p>Wer richtet am Ende der Zeiten die Nationen? Nach Matthäus 25:31-32 ist es Jesus.</p>
<blockquote><p>Wenn aber der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden sich vor ihm versammeln, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.</p></blockquote>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Weltgericht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-258 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Weltgericht-300x164.jpg" alt="Das Weltgericht" width="300" height="164" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Weltgericht-300x164.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Weltgericht-1024x561.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Weltgericht-768x421.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Weltgericht.jpg 1216w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Andererseits, nach dem Alten Testament, ist es Jahwe, der das Weltgericht hält. In Joel 4:12 steht:</p>
<blockquote><p>Die Nationen werden in Bewegung gesetzt, damit sie hinaufziehen ins Tal Jehoschafat. Denn dort werde ich Platz nehmen, um zu richten all die Nationen von ringsum.</p></blockquote>
<p>Es kann kein Zweifel bestehen, dass es sich in den beiden Texten um das selbe Gericht und den selben Richter handelt.</p>
<h2>Jesus hat Gottes Taten getan</h2>
<p>Jesus hat Taten getan, die nur Gott tun kann. Er vergab den Menschen ihre Sünden. Ein Beispiel findet sich in Markus 2:5-7.</p>
<blockquote><p>Und als Jesus ihren Glauben sieht, sagt er zu dem Gelähmten: Kind, dir sind die Sünden vergeben! Es sassen dort aber einige Schriftgelehrte, die dachten bei sich: Was redet der so? Er lästert! Wer kann Sünden vergeben ausser Gott?</p></blockquote>
<p>Die Schriftgelehrten haben richtig erkannt, dass Jesus durch die Sündenvergebung den Anspruch erhebt, Gott zu sein.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/heilung-eines-gelähmten-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-260 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/heilung-eines-gelähmten-1-251x300.jpg" alt="Die Heilung eines Gelähmten" width="251" height="300" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/heilung-eines-gelähmten-1-251x300.jpg 251w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/heilung-eines-gelähmten-1.jpg 411w" sizes="auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px" /></a></p>
<p>Eine weitere Tat Gottes ist es, Leben zu geben. Auch Jesus gibt Leben. Er weckte Lazarus von den Toten auf, und verkündete in Johannes 5:21:</p>
<blockquote><p>Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will.</p></blockquote>
<p>Aber im Alten Testament hören wir in Deuteronomium 32:39 die Worte Jahwes:</p>
<blockquote><p>Seht nun, dass ich, ich es bin und dass es keinen Gott gibt neben mir. Ich töte, und ich mache lebendig; ich habe zerschlagen, ich werde auch heilen, und niemand kann aus meiner Hand erretten.</p></blockquote>
<p>Wenn nur Jahwe Leben gibt, aber auch Jesus Leben gibt, dann ist auch hier die einzige Schlussfolgerung, dass Jesus Jahwe ist.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/lazarus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-261 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/lazarus-300x169.jpg" alt="Die Auferweckung des Lazarus" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/lazarus-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/lazarus-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/lazarus-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/lazarus.jpg 1293w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Jesus akzeptiert Anbetung</h2>
<p>Am allerdeutlichsten wird der Anspruch Jesu auf Göttlichkeit, wenn er Anbetung annimmt und akzeptiert. Das Alte Testament ist sehr deutlich im Verbot, irgendjemand oder irgendetwas außer Gott, Jahwe, anzubeten.</p>
<p>Die Jünger und andere Menschen haben Jesus immer wieder angebetet. Aber anstatt sie zurechtzuweisen, und auf die Gebote hinzuweisen, hat Jesus ihre Anbetung akzeptiert.</p>
<blockquote><p>Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sagten: Ja, du bist wirklich Gottes Sohn! (Matthäus 14,33)</p>
<p>Er sagte: Ich glaube, Herr. Und er warf sich vor ihm nieder. (Johannes 9,38)</p>
<p>Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! (Johannes 20,28)</p></blockquote>
<p>Dies ist nur eine kleine Auswahl von Beispielen. Es finden sich ungefähr ein dutzend Stellen, dass Jesus Anbetung akzeptiert. Andererseits haben die Apostel niemals Anbetung akzeptiert. Wenn sich jemand vor den Aposteln niedergeworfen hat, haben sie ihre Kleider zerrissen und die Situation klargestellt (z.B. Apostelgeschichte 14:14). Und auch Engel haben keine Anbetung akzeptiert, sondern darauf hingewiesen, dass Anbetung einzig und allein Gott zusteht (z.B. Offenbarung 22:8-9).</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Thomas.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-262 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Thomas-292x300.jpg" alt="Mein Herr und mein Gott" width="292" height="300" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Thomas-292x300.jpg 292w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Thomas.jpg 701w" sizes="auto, (max-width: 292px) 100vw, 292px" /></a></p>
<h2>Kritik an der Göttlichkeit Jesu</h2>
<p>Kritiker sind meist sehr kreativ, wenn es darum geht, zu zeigen, dass Jesus sich nicht als Gott gesehen hat. Es lohnt sich nicht, die ganzen Textstellen durchzugehen, die sie aus dem Neuen Testament zitieren, und zwar aus zwei Gründen.</p>
<p>Erstens, sie kommen mit immer wieder neuen Textstellen an, und zweitens, habe ich noch kein Argument von den Kritikern gesehen, das sich nicht mit der folgenden Antwort entkräften lässt. Sie behaupten, dass Jesus keine Göttlichkeit beanspruchte, weil sie irgendeine Textstelle gefunden haben, aus der eindeutig hervorgeht, dass Jesus ein Mensch war.</p>
<p>Solchen Argumenten kann ich nur entgegnen, ja, Jesus ist ein Mensch. Es ist biblische Lehre, dass Jesus ein Mensch ist. Er ist 100% Gott, und 100% Mensch. Während er als Mensch auf der Erde war, war er nicht allwissend, allmächtig, allgegenwärtig usw. Während er als Mensch auf der Erde war, gab er diese göttlichen Attribute auf, wie in Philipper 2:6-7 beschrieben.</p>
<blockquote><p>Er, der doch von göttlichem Wesen war, hielt nicht wie an einer Beute daran fest, Gott gleich zu sein, sondern gab es preis und nahm auf sich das Dasein eines Sklaven, wurde den Menschen ähnlich, in seiner Erscheinung wie ein Mensch.</p></blockquote>
<h2>Das Trilemma von C.S. Lewis</h2>
<p>C.S. Lewis, der Autor der Narnia-Bücher, schreibt in <a href="https://www.amazon.de/gp/product/3038480886/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3038480886&amp;linkCode=as2&amp;tag=jankrohn0e&amp;linkId=2a655c5cefba08b42e7785512ba671e5" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Pardon ich bin Christ</em></a> über Jesu Anspruch Gott zu sein, und besser kann man es nicht zusammenfassen:</p>
<blockquote><p>Damit versuche ich, jedermann vor dem wirklich läppischen Einwand zu bewahren, er sei zwar bereit, Jesus als großen Morallehrer anzuerkennen, aber nicht seinen Anspruch, Gott zu sein. Gerade das können wir nicht sagen. Ein Mensch, der solche Dinge wie Jesus sagt, wäre kein großer Morallehrer. Er wäre entweder ein Irrer – oder der Satan in Person. Wir müssen uns deshalb entscheiden: <strong>Entweder war dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres. </strong>Man kann ihn als Geisteskranken einsperren, man kann ihn verachten oder als Dämon töten. Oder man kann ihm zu Füßen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber man kann ihn nicht mit gönnerhafter Herablassung als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Diese Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen Das war nie seine Absicht.</p></blockquote>
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		<title>Die Bewahrung des Neuen Testaments: Ist die Bibel verfäscht?</title>
		<link>https://www.auferstanden.org/2020/05/29/die-bewahrung-des-neuen-testaments-ist-die-bibel-verfaelscht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2020 16:02:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtumslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenväter]]></category>
		<category><![CDATA[Manuskripte]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im letzten Blog-Post haben wir die Beweise betrachtet, dass es sich beim Neuen Testament, insbesondere bei den Evangelien und der Apostelgeschichte um Augenzeugenberichte handelt. Als Einspruch zu solchen Argumenten hört man oft die Behauptung,&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/05/29/die-bewahrung-des-neuen-testaments-ist-die-bibel-verfaelscht/">Die Bewahrung des Neuen Testaments: Ist die Bibel verfäscht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/30/der-ursprung-des-neuen-testaments/">letzten Blog-Post</a> haben wir die Beweise betrachtet, dass es sich beim Neuen Testament, insbesondere bei den Evangelien und der Apostelgeschichte um Augenzeugenberichte handelt. Als Einspruch zu solchen Argumenten hört man oft die Behauptung, dass Konstantin der Große, oder das Konzil von Nicäa, oder das Konzil von Laodicäa, oder der Kirchenvater Hieronymus, oder die Illuminati, oder die katholische Kirche, oder irgendwelche anderen Könige, Kaiser oder Päpste die Bibel verfälscht, verändert und nach ihren Bedürfnissen angepasst hätten.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Die Bewahrung des Neuen Testaments" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/9kMb0MO-Su4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Verschwörungstheorien</h2>
<p>Angeblich habe die sich die vier Evangelien herausgepickt, die mit ihren machtpolitischen Zielen kompatibel waren, und all die anderen Evangelien aus der Bibel entfernt: das Evangelium des Thomas, das Evangelium der Maria, das Evangelium des Petrus, das Evangelium des Judas, das Evangelium des Barnabas usw.</p>
<p>Und in den vier Evangelien, die übrig geblieben sind, stimmt angeblich sowieso nichts mehr mit dem ursprünglichen Text überein, weil jeder Schreiber beim Abschreiben seine eigenen Anschauungen und Meinungen (oder die seines Auftraggebers) mit verwurstet hat.</p>
<p>Behaupten kann man viel. Belege zu finden, dass die Bibel verfälscht wurde, da wird die Sache schon schwieriger. Das sind Verschwörungstheorien. Der Unterschied zu modernen Verschwörungstheorien ist der folgende. Wer zum Beispiel auf Facebook behauptet, das Coronavirus und Covid-19 wären eine große Lüge, der wird von allen Seiten gebasht.</p>
<h2>Der Mythos dass die Bibel verfälscht ist</h2>
<p>Wenn man allerdings behauptet, die Bibel wäre von den oben genannten Personengruppen komplett umgeschrieben und verfälscht worden, dann erteilen einem die selben Leuten auf einmal Zuspruch und Zustimmung.</p>
<p>Etwas mehr Konsistenz wäre sehr wünschenswert, insbesondere wenn allen Verschwörungstheorien mit derselben Skepsis begegnet würde, egal ob sie nun ins eigene postmoderne Weltbild passen oder nicht.</p>
<p>Zuerst sei anzumerken, dass die Beweislast immer beim Verschwörungstheoretiker liegt. Dabei genügt es nicht, zum Beweis irgendeinen andern Verschwörungstheoretiker zu zitieren, der genau das gleiche behauptet. Der Verschwörungstheoretiker kommt also nicht darum herum, historische Belege für seine Theorie vorweisen zu müssen. Dazu wünsche ich mal viel Spaß beim Suchen!</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Johannes-der-Evangelist.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-232 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Johannes-der-Evangelist-300x169.jpg" alt="Johannes der Evangelist" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Johannes-der-Evangelist-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Johannes-der-Evangelist-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Johannes-der-Evangelist-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Johannes-der-Evangelist.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Aber wissen wir überhaupt, ob das Neue Testament in den ersten Jahrhunderten zuverlässig weitergegeben wurde? Welchen Zeitraum müssen wir überhaupt untersuchen? Dazu ein paar Eckdaten:</p>
<p>Johannes, der letzte Apostel, starb ca. 100 n. Chr. Wir können also davon ausgehen, dass bis zum Jahr 100 die Botschaft der Evangelien unverfälscht Bestand hatte, weil dann erst der letzte Augenzeuge starb.</p>
<h2>Die ältesten vollständigen Bibeln</h2>
<p>Am anderen Ende haben wir die zwei ältesten erhaltenen Bibeln. Der Codex Sinaiticus wurde im Katharinenkloster im Sinai gefunden, und ist auf ca. 330-360 n. Chr. datiert.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Codex-Sinaiticus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-233 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Codex-Sinaiticus-300x169.jpg" alt="Codex Sinaiticus" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Codex-Sinaiticus-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Codex-Sinaiticus-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Codex-Sinaiticus-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Codex-Sinaiticus.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Der Codex Vaticanus ist noch etwas älter. Er wurde ca. 325-350 n. Chr. geschrieben, und wurde in der Vatikanischen Bibliothek entdeckt, wo er sich bis heute befindet.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Codex-Vaticanus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-234 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Codex-Vaticanus-300x169.jpg" alt="Codex Vaticanus" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Codex-Vaticanus-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Codex-Vaticanus-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Codex-Vaticanus-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Codex-Vaticanus.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Diese beiden alten Bibeln stimmen mit den heutigen Bibeln überein.</p>
<h2>Das Konzil von Laodicäa</h2>
<p>Als nächstes klären wir, wer festgelegt hat, welche Bücher in der Bibel enthalten sind, also insbesondere, dass die Evangelien nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes drin sind, und die Evangelien nach Petrus, Judas, Maria, Thomas, Barnabas usw. draußen bleiben.</p>
<p>Das geschah auf dem Konzil von Laodicäa, das in den Jahren 350 bis 366 in Laodicäa in der heutigen Provinz Denizli in der Türkei stattfand.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Konzil-von-Laodicäa.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-235 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Konzil-von-Laodicäa-300x169.jpg" alt="Konzil von Laodicäa" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Konzil-von-Laodicäa-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Konzil-von-Laodicäa-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Konzil-von-Laodicäa-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Konzil-von-Laodicäa.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Also, was fällt auf? Die beiden ältesten erhaltenen Bibeln sind <strong>vor</strong> das Konzil datiert. Das Konzil hat also nicht <strong>festgelegt</strong>, welche Bücher in die Bibel gehören, sondern <strong>festgestellt</strong>, welche Bücher in der Bibel bereits vorhanden waren, und dem dann einen offiziellen Stempel aufgedrückt.</p>
<h2>Der Kirchenvater Hieronymus</h2>
<p>Und was ist mit unseren Hauptverdächtigen aus der Verschwörungstheorie, die Bibel sei verfälscht?</p>
<p>Hieronymus lebte von 345 bis 420 n. Chr. Er übersetzte im Auftrag von Bischof Damasus von Rom die Bibel aus den Ursprachen ins Lateinische. Lateinisch war damals die Sprache des Volkes. Die Übersetzung wurde erstellt, damit die einfachen Leute die Bibel lesen und verstehen konnten. Diese Bibel wurde <strong>Vulgata</strong> genannt. Daher haben wir Wörter wie &#8222;<em>Volk</em>&#8220; oder auch &#8222;<em>vulgär</em>&#8222;, in der ursprünglichen Bedeutung „in der Sprache des Volkes“. Hieronymus erstellte also eine frühe Version der <a href="https://www.volxbibel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Volxbibel</a>. Die Vulgata ist bis heute Grundlage für das katholische Messbuch.</p>
<p>Zur Zeit des Konzils von Laodicäa war Hieronymus also noch ein Teenie. Mit einer angeblichen Verschwörung konnte er nichts zu tun gehabt haben, und ganz sicher hat er nicht die Bibel verfälscht. Außerdem kann man eine Bibel, die auf Grundlage der Vulgata übersetzt wurde mit einer Bibel vergleichen, die aus den Ursprachen übersetzt wurde. Man erkennt leicht, dass die Unterschiede sind nur minimal sind.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Konzil-von-Nicäa-Konstantin-Hieronymus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-236 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Konzil-von-Nicäa-Konstantin-Hieronymus-300x169.jpg" alt="Die Bibel wurde nicht verfälscht durch das Konzil von Nicäa, durch Konstantin oder durch Hieronymus" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Konzil-von-Nicäa-Konstantin-Hieronymus-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Konzil-von-Nicäa-Konstantin-Hieronymus-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Konzil-von-Nicäa-Konstantin-Hieronymus-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Konzil-von-Nicäa-Konstantin-Hieronymus.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Das Konzil von Nicäa</h2>
<p>Das von Konstantin dem Großen einberufene Konzil von Nicäa fand allerdings vor dem Konzil von Laodicäa statt, im Jahr 325 n. Chr., in Nicäa, in der heutigen türkischen Provinz Bursa.</p>
<p>Aus der Zeit sind aber genügend Aufzeichnungen überliefert, um zu wissen, dass auf diesem Konzil nichts über die Bibel beschlossen wurde. Das Hauptthema war die Dreieinigkeitslehre, und auch die wurde nicht festgelegt, sondern festgestellt. Abgelehnt hat sie lediglich Arius, ein einziger der 200 bis 300 anwesenden Bischöfe. Das <a href="https://www.ekd.de/Glaubensbekenntnis-von-Nizaa-Konstantinopel-10796.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nicänische Glaubensbekenntnis</a> ist auf diesem Konzil entstanden, vor dem Hintergrund des Streites über die Dreieinigkeit.</p>
<h2>Ketten von Zeugen</h2>
<p>Die Frage ist also, was ist in den 250 Jahren zwischen dem Tod von Johannes und dem Konzil von Laodicäa geschehen? Insbesondere wollen wir wissen ob jemand die Möglichkeit gehabt hätte, die Inhalte der Bibel grob zu verfälschen, oder Bücher aus der Bibel zu entfernen, oder andere Bücher einzufügen. Bei einigen Büchern, wie dem Hebräerbrief oder der Offenbarung, gab es in der Tat den einen oder anderen Disput, aber bei den Evangelien, der Apostelgeschichte, den Paulusbriefen, und anderen wichtigen Briefen wie 1. Petrus oder 1. Johannes gab es Einigkeit.</p>
<h3>Die Kette von Zeugen hinter Johannes</h3>
<p>Johannes starb im Jahr 100 n. Chr. Seine beiden Jünger Ignatius und Polykarp verfassten jeweils Bücher, die uns erhalten geblieben sind, jeweils die biblische Lehre bestätigen, und angeben, welche Bücher zur inspirierten Schrift dazugehören. Das gleiche gilt für Irenäus, den Jünger von Ignatius und Polykarp, sowie für Hippolyt, den Jünger von Irenäus. Von allen diesen sind Bücher und Texte erhalten, und sie alle bestätigen die Inhalte des christlichen Glaubens und die Inspiration des Neuen Testaments. Leider verläuft sich die Weitergabe der christlichen Lehre hier in der Geschichte und ist nicht weiter verfolgbar.</p>
<h3>Die Kette von Zeugen hinter Paulus</h3>
<p>Aber wie schaut es bei Paulus aus? Während der Gefangenschaft in Rom gab er die christliche Botschaft an seine Mitarbeiter Clemens und Linus weiter, die späteren Bischöfe von Rom. Die Linie der Bischöfe lässt sich weiter verfolgen über Evaristus, Alexander, Sixtus, Telesphorus, Hyginus und Pius.</p>
<p>Von einigen dieser frühen Bischöfe von Rom sind keine Schriften erhalten, aber Justin der Märtyrer überliefert in seinen Büchern, dass auch diese Bischöfe den christlichen Glauben treu bewahrt und weitergegeben haben. Justins Jünger Tatian der Syrer hat uns ebenfalls Schriften hinterlassen, die bezeugen, dass genau die Bücher inspirierte Schrift sind, die wir heute im Neuen Testament haben. Mit Tatian verliert sich leider auch diese Spur in der Geschichte, und reicht nicht bis ans Konzil von Laodicäa heran.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Kette-von-Zeugen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-237 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Kette-von-Zeugen-300x169.jpg" alt="Die Ketten der Zeugen belegt, dass die Bibel nicht verfälscht ist" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Kette-von-Zeugen-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Kette-von-Zeugen-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Kette-von-Zeugen-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Kette-von-Zeugen.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>Die Kette von Zeugen hinter Petrus</h3>
<p>Aber vielleicht lässt sich über Petrus die Weitergabe des christlichen Glaubens nachverfolgen. Der Evangelist Markus war ein Jünger von Petrus. Die Jünger von Markus waren Ananius, Avilius, Kedron, Primus und Justus, die später alle nacheinander Bischof von Alexandria wurden. Justus hat außerdem die katechetische Schule in Alexandria gegründet. Diese wurde später von Pantaenus übernommen. Einer der Schüler unter Pantaenus war Clemens, der die Schule weiterleitete. Diese Rolle wurde später von einem weiteren Schüler, Origenes, übernommen. Der Bischof von Alexandria hat Origenes aus der Stadt verbannt, weil er nicht ordnungsgemäß ordiniert war. Er ließ sich in Caesarea nieder, wo sein Jünger Pamphilos seine Arbeit fortsetzte.</p>
<p>Der Jünger von Pamphilos war der Kirchenvater Eusebius, zu dessen Lebzeiten der Codex Sinatiticus und der Codex Vaticanus geschrieben wurden, und der nur wenige Jahre vor dem Konzil von Laodicäa starb. Von allen diesen Kirchenvätern sind Bücher und Schriften erhalten, die die treue Weitergabe der christlichen Lehre bestätigen. Damit sind die 250 Jahre zwischen dem Tod der Augenzeugen und dem Konzil von Laodicäa nachverfolgbar überbrückt. Es ist kein Raum für eine Verschwörung vorhanden.</p>
<p>Nicht nur haben all diese Bischöfe, Theologen und Kirchenväter die Echtheit der biblischen Bücher bestätigt, sie haben auch durchweg &#8222;alternative Evangelien&#8220; wie das Thomasevangelium abgelehnt. Für das Thomasevangelium findet wir solche Kette von Überlieferungen nicht.</p>
<h2>Die Manuskripte des Neuen Testaments</h2>
<p>Jetzt wissen wir also, dass wir die <strong>richtigen</strong> Bücher im Neuen Testament haben. Aber wir wollen noch sicherstellen, dass sie nicht verändert wurden. Das kann man anhand der Manuskripte des Neuen Testaments feststellen. Diese wurden im gesamten Gebiet des römischen Reiches gefunden, vor allem im Mittelmeerraum, und jedes Jahr kommen neue hinzu.</p>
<p>Die Universität Münster hat etwa 5700 griechische Manuskripte katalogisiert, und 9000 Manuskripte in anderen Sprachen. Zum Vergleich, der nächstbeste überlieferte Text der Antike ist die <em>Ilias</em> von Homer. Der Text der Ilias kommt auf 643 Manuskripte. Von den meisten Schriften aus der Antike existieren weniger als ein Dutzend Manuskripte, einschließlich aller griechischen und römischen Historiker und Dichter wie Julius Cäsar, Aristoteles, Tacitus, Ovid, Plato, Plinius, also praktisch alle Quellen, denen wir unser Wissen über die Antike verdanken.</p>
<h2>Textvarianten in den Manuskripten</h2>
<p>Zwischen den biblischen Manuskripten gibt es sehr wenig Abweichungen. Kritiker werfen häufig die Zahl von 200000 &#8222;Fehlern&#8220; in den Raum. Es gibt in der Tat 200000 Abweichungen in den 5700 Manuskripten. Diese werden auch <strong>Varianten </strong>genannt. Kritiker weisen aber selten darauf hin, wie die Varianten gezählt werden. Wenn z.B. ein Manuskript einen Rechtschreibfahler enthält, dann zählt das nicht als eine einzelne Variante. Sondern dann wird für jedes andere Manuskript, das die gleiche Passage enthält, der Variantenzähler um jeweils eins erhöht.</p>
<p>Teilweise fließen die obskursten Manuskripte in die Variantenzählung ein, wie zum Beispiel ein paar Verse aus dem Römerbrief auf der Rückseite einer antiken Geschäftsagenda (Papyrus 209). Die hat der Urheber offensichtlich aus dem Gedächtnis dort aufgeschrieben. Die große Anzahl der Fehler, die er oder sie dabei machte, treibt den Variantenzähler geradezu massiv in die Höhe. Aber kein Textforscher würde solchen Text als Grundlage für die Bibel ansehen.</p>
<p>Die Zahl von 200000 Varianten hört sich also horrend an, aber wir müssen fair bleiben. Die Zählung der Varianten ist so definiert, dass mit neuen Manuskriptfunden die Zahl der Varianten zwangsläufig exponentiell ansteigt.</p>
<p>Eigentlich ist es genau andersherum. Jeder neue Manuskriptfund erhöht die Zuverlässigkeit, dass wir einen Text haben, der nah am Original liegt. Durch die große Anzahl von Manuskripten liegt die Zuverlässigkeit inzwischen bei 99,5%. Zum Vergleich, der nächstbeste erhaltene Text aus der Antike, die Ilias, hat eine geschätzte Zuverlässigkeit von 95%. Aber keinesfalls ist die Anzahl der Varianten ein Anhaltspunkt dafür, ob die Bibel verfälscht ist oder nicht. (Quelle: <a href="https://www.amazon.de/gp/product/019516122X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=019516122X&amp;linkCode=as2&amp;tag=jankrohn0e&amp;linkId=f1d14f883c5458128e44ae7cb7f391fa" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bruce Metzger</a>)</p>
<p>Interessantweweise gibt es immer nur den Vorfurf, die Bibel sei verfälscht, nie aber die Ilias sei verfälscht, oder irgend ein anderer antiker Text.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/John-Rylands-Fragment.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-238 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/John-Rylands-Fragment-197x300.jpg" alt="John-Rylands-Fragment" width="197" height="300" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/John-Rylands-Fragment-197x300.jpg 197w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/John-Rylands-Fragment.jpg 446w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /></a></p>
<h2>Zum Alter der Manuskripte</h2>
<p>Das älteste unumstrittene Fragment ist das John-Rylands-Fragment mit ein paar Versen aus dem Johannes-Evangelium. Es wird datiert zwischen 117 und 138 n. Chr. Das sind höchstens 68 Jahre nachdem Johannes das Original geschrieben hat. Das hört sich viel an. Aber auch hier ist die Ilias auf Rang zwei, mit dem ältesten Manuskript, das 500 Jahre nach dem Original geschrieben wurde. Für die meisten anderen antiken Schriften sind es 1000 Jahre oder mehr.</p>
<p>Aber es gibt vermutlich noch ältere neutestamentliche Manuskripte. In den Höhlen von Qumran wurden neun Fragmente gefunden, mit jeweils nur wenigen Worten drauf. Diese Fragmente sind datiert worden auf 50 bis 70 n. Chr. Die einzigen bekannten Texte aus der Antike, die zu diesen Fragmenten passen, sind das Markus-Evangelium, die Apostelgeschichte, Römerbrief, 1. Timotheusbrief, 2. Petrusbrief und der Jakobusbrief. Warum historisch-kritische Geschichtswissenschaftler nicht akzeptieren können, dass dies wirklich Fragmente aus dem Neuen Testament sind, dazu lest Ihr am besten meinen <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/30/der-ursprung-des-neuen-testaments/">letzten Beitrag</a>.</p>
<p>Für manche stellt die Lücke von 68 Jahren vielleicht immer noch ein Problem dar. Geschichtswissenschaftlich ist es kein Problem. Das ist so nah dran, wie es für einen antiken Text irgendwie geht. Der Evangelist Johannes starb im Jahr 100 n. Chr. Damit ist das John-Rylands-Fragment zwischen 17 und 38 Jahren nach dem Tod des Autors entstanden. Das hört sich schon etwas besser an.</p>
<h2>Wie lange hielten antike Schriftrollen?</h2>
<p>Aber untersuchen wir doch einmal, wann die Originale von der Bildfläche der Geschichte verschwinden, also die originalen von den Aposteln geschriebenen Schriftrollen. Wir wissen, wie lange Schriftrollen in der Antike in Gebrauch waren. Die Römer zerstörten die Siedlung in Qumran im Jahr 70 n. Chr. Einige der Schriftrollen, die in den Qumran-Höhlen gefunden wurden, sind auf 200 v. Chr. oder noch älter datiert. Sie waren 300 Jahre in Gebrauch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-239" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Qumran-300x227.jpg" alt="Qumran" width="300" height="227" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Qumran-300x227.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Qumran-768x582.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Qumran.jpg 810w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Man hat weltweit 53 antike Bibliotheken ausgegraben und archäologisch erforscht, inklusive dort gefundener Schriftrollen. Von diesen Forschungsergebnissen wissen wir sehr sicher, dass eine Schriftrolle zwischen 150 und 500 Jahre gehalten hat und in Gebrauch war. (Quelle: <a href="https://logos.sjv.io/c/1250387/2077205/26054?u=https%3A%2F%2Fwww.logos.com%2Fproduct%2F53709%2Fmobile-ed-nt308-the-reliability-of-new-testament-manuscripts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Craig Evans</a>)</p>
<h2>Was geschah mit den Originalen?</h2>
<p>Daher ist nicht ungewöhnlich, dass die Kirchenväter bis ins Jahr 300 auf die neutestamentlichen Originalmanuskripte Bezug nahmen.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Tertullian.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-240 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Tertullian-300x169.jpg" alt="Tertullian" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Tertullian-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Tertullian-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Tertullian-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Tertullian.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Tertullian schrieb ca. im Jahr 190:</p>
<blockquote><p>Wenn du mir nicht glaubst, dann schau dir die Originalmanuskripte von den Briefen des Paulus an, die du in Hierapolis in Kleinasien findest.</p></blockquote>
<p>Und etwa im Jahr 300 schrieb Bischof Petros von Alexandria:</p>
<blockquote><p>&#8222;Und es war die Vorbereitung des Passahfestes und ungefähr die dritte Stunde&#8220;, wie es die richtigen Bücher wiedergeben, und das Manuskript selbst, das von der Hand des Evangelisten geschrieben wurde, das durch die göttliche Gnade in der heiligsten Kirche von Ephesus aufbewahrt, und dort von den Gläubigen verehrt wird.</p></blockquote>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Bischof-Petros.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-241 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Bischof-Petros-300x169.jpg" alt="Bischof Petros" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Bischof-Petros-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Bischof-Petros-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Bischof-Petros-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/05/Bischof-Petros.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Schlussfolgerung: Die Bibel ist nicht verfälscht</h2>
<p>Die zahlreichen Manuskripte sind eben nicht eine Kopie von einer Kopie von einer Kopie, sondern konnten für eine lange Zeit mit den Originalmanuskripten abgeglichen werden. Die Manuskripte, auf denen das Neue Testament basiert, wie man es in jeder Buchhandlung kaufen kann, sind historisch zuverlässig.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/05/29/die-bewahrung-des-neuen-testaments-ist-die-bibel-verfaelscht/">Die Bewahrung des Neuen Testaments: Ist die Bibel verfäscht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Der Ursprung des Neuen Testaments</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2020 20:51:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[Apostelgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelkritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kritiker des Neuen Testaments behaupten, insbesondere die Evangelien wurden viele Jahrzehnte nach den Ereignissen von anonymen Autoren verfasst. Christen behaupten, das Neue Testament wurde von Augenzeugen geschrieben, sowie von Autoren, die es unmittelbar von&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/30/der-ursprung-des-neuen-testaments/">Der Ursprung des Neuen Testaments</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kritiker des Neuen Testaments behaupten, insbesondere die Evangelien wurden viele Jahrzehnte nach den Ereignissen von anonymen Autoren verfasst. Christen behaupten, das Neue Testament wurde von Augenzeugen geschrieben, sowie von Autoren, die es unmittelbar von den Augenzeugen gehört haben. Doch wie ist die Faktenlage über den Ursprung des Neuen Testaments?</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Der Ursprung des Neuen Testaments" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/TE4KzVtxt1w?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Das entscheidende Ereignis ist die Zerstörung Jerusalems und des jüdischen Tempels durch den römischen Feldherrn und späteren Kaiser Titus im Jahr 70 n.Chr.</p>
<p>Dieses Ereignis wird in der Bibel vorhergesagt, zum Beispiel im Markus 13:1-2:</p>
<blockquote><p>Und als er aus dem Tempel hinausgeht, sagt einer seiner Jünger zu ihm: Meister, schau, was für Steine und was für Bauten! Und Jesus sagte zu ihm: Siehst du diese grossen Bauten? Hier wird kein Stein auf dem andern bleiben, jeder wird herausgebrochen.</p></blockquote>
<p>Und genau das ist im Jahr 70 passiert. Die Römer haben keinen Stein stehen gelassen. Nach der Zerstörung haben sie alle Steine des Tempels auf die Straße hinabgestoßen. Die herodianische Straße unterhalb der Westmauer zeugt bis heute von den Steinen, die dort heruntergefallen sind.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Zerstörung-des-Tempels.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-218 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Zerstörung-des-Tempels-300x169.jpg" alt="Zerstörung des Tempels Jerusalem" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Zerstörung-des-Tempels-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Zerstörung-des-Tempels-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Zerstörung-des-Tempels-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Zerstörung-des-Tempels-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Zerstörung-des-Tempels.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Herodianische-Straße.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-217 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Herodianische-Straße-300x169.jpg" alt="Herodianische Straße Westmauer Jerusalem" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Herodianische-Straße-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Herodianische-Straße-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Herodianische-Straße-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Herodianische-Straße-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Herodianische-Straße.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Widersprüchliche Datierung der Evangelien mit historisch-kritischen Methoden</h2>
<p>Ich habe mir dutzende von Datierungen der Evangelien durchgelesen. Alle bibelkritischen Forscher, die die Evangelien auf später als 70 n.Chr. datieren, stützen sich dabei auf die Zerstörung des Tempels. Weil das Ereignis in den Evangelien beschrieben ist, müssen diese nach dem Ereignis verfasst worden sein. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Apostel bereits tot. Also waren die Autoren der Evangelien nicht die Apostel, sondern anonyme Autoren. Andere Grundlagen für eine späte Datierung habe ich nicht finden können. Falls es doch welche geben sollte, dann spielen sie in der Bibelforschung keine größere Rolle.</p>
<p>Die Datierung funktioniert aber nur, wenn man davon ausgeht, dass Jesus die Zerstörung des Tempels niemals vorausgesagt hat. Spätere Autoren hätten ihm also die Worte in den Mund gelegt. Die bibelkritischen Forscher gehen also voreingenommen an die Datierung heran, und schließen das Übernatürliche, und damit Prophetie von vornherein aus.</p>
<p>Insbesondere ist es unzulässig, die Spätdatierung der Evangelien herzunehmen, und daraus den Schluss zu ziehen, dass Jesus keine übernatürlichen Wundertaten vollbracht hat. Dies ist eine Annahme, die bereits in die Datierung eingeflossen ist. Sie daraus schlussfolgern zu wollen ist absurd, und wieder einmal ein typischer Zirkelschluss.</p>
<h2>Datierungen mit grammatisch-historischen Methoden</h2>
<p>Die Zerstörung des Tempels wird im Neuen Testament ausschließlich prophetisch beschrieben, nicht als bereits geschehenes historisches Ereignis. Im Gegenteil, Jerusalem und der Tempel werden durchgängig so beschrieben, als ob es real existierende Stätten sind, und keine Ruinen, die von den Römern zersört wurden. Das deutet darauf hin, dass der Großteil des Neuen Testaments vor dem Jahr 70 verfasst wurde, wenn nicht sogar alles.</p>
<p>Die Reihenfolge, in der die Evangelien verfasst wurden, ist relativ unumstritten. Markus schrieb zuerst, dann entweder Lukas oder Matthäus. Wir gehen im Folgenden davon aus, dass Lukas vor Matthäus schrieb. Als letztes schrieb Johannes sein Evangelium. Die früheren Evangelien lagen den späteren Evangelisten teilweise vor. Lukas schrieb außerdem einen zweiten Teil, die Apostelgeschichte.</p>
<h2>Datierung der Apostelgeschichte</h2>
<p>Die Apostelgeschichte ist ein designiertes Geschichtswerk. Damit lässt sie sich besser datieren als die Evangelien. Sie beschreibt die früheste Kirchengeschichte, ungefähr von 33 bis 62 n.Chr. Die Zerstörung des Tempels war für alle Christen und Juden im Heiligen Land das einschneidendste Ereignis für viele Genrationen. Trotzdem wird es in der Apostelgeschichte nicht erwähnt.</p>
<p>Ein Buch über die moderne Geschichte der USA, welches kein Wort über die Anschläge vom 11. September enthält, dürfte in jedem Fall vor dem Jahr 2001 geschrieben worden sein. Ein Buch über die moderne Stadtgeschichte von Köln, das nichts über den Einsturz des Stadtarchivs enthält, ist sicherlich von vor 2009. Aus diesem Grund ist die Apostelgeschichte sicherlich auch nicht später als im Jahr 70 verfasst.</p>
<p>Die Apostelgeschichte beschreibt den Tod des Märtyrers Stephanus, nicht aber den Märtyrertod anderer Apostel. Sie erwähnt nicht einmal die Hinrichtungen der Hauptcharaktere Petrus und Paulus. Auch das ist Grund zur Annahme, dass das Buch früher verfasst wurde. Petrus wurde spätestens im Jahr 67 hingerichtet. Paulus wurde um das Jahr 66 getötet, Jakobus sogar schon im Jahr 62. Das ist ungefähr das gleiche Jahr, in dem die Ereignisse enden, die in der Apostelgeschichte beschrieben werden. Das passt damit zusammen, dass die letzten Kapitel der Apostelgeschichte sehr lebendig geschrieben sind, wie frisch aus dem Gedächtnis.</p>
<h2>Kulturelle und geografische Aspekte bei der Datierung</h2>
<p>Die Römer werden generell als neutrale Besatzungs- und Weltmacht dargestellt. Nachdem Ende der 60er Jahre im ganzen Reich Hass und Verfolgung gegen Juden und Christen aufkamen, hätte ein späterer Autor die Römer nicht so positiv davonkommen lassen.</p>
<p>Das sind noch nicht alle Indizien für eine frühe Entstehung des Buches. Eigentlich gibt es so viele, dass sie den Rahmen des Beitrages bei weitem sprengen würden. Die geographischen und kulturellen Details sind in den kleinsten Einzelheiten korrekt, zwischen Jerusalem und Rom, für alle erwähnten Städte, Provinzen, Inseln, Flüsse, Straßen, Tempel, Sprachen, teilweise Slang-Wörter aus den Sprachen, die nur in den jeweiligen Städten gebraucht wurden, bis hin zu den korrekten Titeln der lokalen Gouverneure in den Städten und Provinzen. Die Anzeichen, dass die Apostelgeschichte von Anfang bis Ende von einem Augenzeugen der Ereignisse geschrieben wurde sind überwältigend.</p>
<h2>Datierung des Lukas-Evangeliums</h2>
<p>Da die Apostelgeschichte der zweite Teil ist, haben wir auch gleich eine Datierung für den ersten Teil, das Lukas-Evangelium. Das kann nicht später als der zweite Teil geschrieben worden sein. Diese Obergrenze lässt sich noch verbessern.</p>
<p>Der 1. Korintherbrief ist auf das Jahr 55 datiert. Dieses Datum ist unzweifelhaft, und wird auch von skeptischen Forschern und Bibelkritikern akzeptiert. Nun aber zitiert Paulus im 1. Korinther 25:23-25 aus Lukas 22:19-20.</p>
<blockquote><p>Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach es und gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis. Und ebenso nahm er den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das vergossen wird für euch. (Lukas 22:19-20)</p>
<p>Ich habe nämlich vom Herrn empfangen, was ich auch an euch weitergegeben habe: Der Herr, Jesus, nahm in der Nacht, da er ausgeliefert wurde, Brot, dankte, brach es und sprach: Dies ist mein Leib für euch. Das tut zu meinem Gedächtnis. Ebenso nahm er nach dem Essen den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. (1. Korinther 25:23-25)</p></blockquote>
<p>Damit haben wir als neue Obergrenze das Jahr 55. Paulus konnte nur aus einem Buch zitieren, das schon existiert hat.</p>
<h2>Datierung des Markus-Evangeliums</h2>
<p>Wie schaut es bei Markus aus? In diesem Evangelium fällt auf, dass es den Hohepriester, der an der Kreuzigung beteiligt ist, nicht namentlich nennt. Alle anderen Evangelien benennen den Hohepriester mit Namen Kajafas. Außerdem benennt Markus andere Beteiligte wie Pilatus mit Namen. Kajafas war bis ins Jahr 36 im Amt. Könnte es also sein, dass das Markus-Evangelium vor dem Jahr 36 verfasst wurde, also 3 Jahre nach der Kreuzigung? Möglich ist es, aber es ist auch eine andere Erklärung denkbar. Auch nach seiner Amtszeit war Kajafas ein mächtiger Mann. Erst im Jahr 42 verlor seine Familie an Macht. Ab dann konnte man seinen Namen im Zusammenhang mit der Kreuzigung verwenden, ohne Repressalien befürchten zu müssen. Daher ist das Markus-Evangelium vermutlich vor dem Jahr 42 entstanden, also nicht später als 9 Jahre nach der Kreuzigung.</p>
<h2>Datierung des Johannes-Evangeliums</h2>
<p>Schauen wir noch kurz in das Johannes-Evangelium. Für viele Details gibt es Bestätigungen aus anderen Quellen und aus der Archäologie. Die Bibelstelle in Johannes 5:2 sticht besonders hervor.</p>
<blockquote><p>In Jerusalem beim Schaftor ist ein Teich mit fünf Hallen, der auf hebräisch Betesda heisst.</p></blockquote>
<p>Bei Ausgrabungen im Jahr 1914 hat man den Teich gefunden. Er befindet sich beim Schaftor, und besteht aus fünf Hallen. Johannes schreibt außerdem, dass der Teich in Jerusalem <strong>ist</strong>, und nicht nach der Zerstörung Jerusalems dort <strong>war</strong>. Ein angeblicher anonymer Autor des Johannes-Evangeliums, der es im 2. Jahrhundert in der heutigen Türkei verfasst hat, wie die Bibelkritiker es behaupten, hätte dieses und ähnliche Details nicht wissen können. Daher ist als Obergrenze für die Entstehung des Johannes-Evangeliums das Jahr 70 anzusetzen.</p>
<h2>Datierung an Hand von Namenshäufigkeiten</h2>
<p>Richard Bauckham hat die Namen der Individuen aus den Evangelien und der Apostelgeschichte statistisch erfasst, und sie mit der Häufigkeit der Namen aus anderen Quellen zu der Zeit verglichen, also von Grabsteinen, aus der Literatur usw.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Richard-Bauckham.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-219 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Richard-Bauckham-207x300.jpg" alt="Richard Bauckham" width="207" height="300" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Richard-Bauckham-207x300.jpg 207w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Richard-Bauckham.jpg 693w" sizes="auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px" /></a></p>
<p>Er hat die kompletten Statistiken <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Jesus_and_the_Eyewitnesses">veröffentlicht</a>, also ich picke hier keine Rosinen. Die beliebtesten beiden Namen stimmen sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen überein. Bei den Männern sind es Simon und Josef, und bei den Frauen Maria und Salome. Auch die Häufigkeit stimmt jeweils in etwa überein.</p>
<p>Die Häufigkeit der jeweils insgesamt 9 beliebtesten Namen stimmt ebenso in etwa überein. So etwas lässt sich nicht fälschen. Bauckham hat jüdische Namen in Ägypten separat erfasst. Die Namenshäufigkeiten in Ägypten sind jeweils komplett anders. Wenn jemand die Evangelien zu einer späteren Zeit oder an einem anderen Ort erfunden hätte, könnte solch eine Statistik nicht zustande kommen.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Namenshäufigkeiten.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-221 size-large" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Namenshäufigkeiten-1024x469.png" alt="Namenshäufigkeiten Neues Testament" width="1024" height="469" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Namenshäufigkeiten-1024x469.png 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Namenshäufigkeiten-300x137.png 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Namenshäufigkeiten-768x351.png 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Namenshäufigkeiten-980x450.png 980w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Namenshäufigkeiten.png 1311w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<h2>Ein Faktencheck aus dem 2. Jahrhundert</h2>
<p>Den ersten Faktencheck hat Bischof Papias Anfang des 2. Jahrhunderts gemacht. Leider sind seine Schriften nur noch fragmentweise erhalten. Papias war ein Jünger des Johannes. In seinen Schriften zitiert er, was er von Johannes über die Ursprünge der Evangelien erfahren hat.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Papias-von-Hieropolis.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-220 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Papias-von-Hieropolis-245x300.jpg" alt="Papias von Hieropolis" width="245" height="300" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Papias-von-Hieropolis-245x300.jpg 245w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Papias-von-Hieropolis-768x941.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Papias-von-Hieropolis.jpg 820w" sizes="auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px" /></a></p>
<blockquote><p>Markus hat die Worte und Taten des Herrn, an die er sich als Dolmetscher des Petrus erinnerte, genau, allerdings nicht ordnungsgemäß, aufgeschrieben. Denn nicht hatte er den Herrn gehört und begleitet; wohl aber folgte er später, wie gesagt, dem Petrus, welcher seine Lehrvorträge nach den Bedürfnissen einrichtete, nicht aber so, dass er eine zusammenhängende Darstellung der Reden des Herrn gegeben hätte. Es ist daher keineswegs ein Fehler des Markus, wenn er einiges so aufzeichnete, wie es ihm das Gedächtnis eingab. Denn für eines trug er Sorge: nichts von dem, was er gehört hatte, auszulassen oder sich im Berichte keiner Lüge schuldig zu machen.</p></blockquote>
<p>Was lernen wir daraus? Markus hat das Zeugnis von Petrus niedergeschrieben, wenn auch nicht in chronologischer Reihenfolge. Das ist nicht weiter verwunderlich. Jesus hat bestimmt nicht, wie im Markus-Evangelium, alle Gleichnisse hintereinander erzählt, dann separat davon alle Wunder hintereinander vollbracht, dann alle Heilungen usw. Das Markus-Evangelium ist thematisch angeordnet, nicht chronologisch.</p>
<blockquote><p>Matthäus hat in hebräischer Sprache die Reden zusammengestellt; ein jeder aber übersetzte dieselben so gut er konnte.</p></blockquote>
<p>Dies ist schon etwas herausfordernder, weil das Matthäus-Evangelium auf Griechisch überliefert ist, und nicht auf Hebräisch. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass Matthäus entweder selbst eine griechische Übersetzung angefertigt hat oder das später von jemand anders gemacht wurde. Das wichtigste Ergebnis des Faktenchecks des Papias war, dass Matthäus als Verfasser des Evangeliums bestätigt wurde, auch wenn das hebräische Original wohl verloren ist.</p>
<h2>Zusammenfassung</h2>
<p>Soviel zum Ursprung der Evangelien und der Apostelgeschichte. Zusammenfassend haben wir gesehen, dass es für die Spätdatierung nur ein einziges Argument gibt, und dazu noch ein ziemlich schlechtes, und für die frühe Datierung eine ganze Fülle von Argumenten. Die Argumente, deren Oberfläche ich nur ein wenig angekratzt habe, bekommen in Zukunft sicherlich eigene Beiträge.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/30/der-ursprung-des-neuen-testaments/">Der Ursprung des Neuen Testaments</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Wunder: Tatsachen oder Hirngespinste?</title>
		<link>https://www.auferstanden.org/2020/04/09/wunder-tatsachen-oder-hirngespinste/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2020 21:26:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[David Hume]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wunder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bibel ist voll mit fantastischen Wundergeschichten, und viele Skeptiker lehnen den christlichen Glauben allein schon aus diesem Grund ab. Eines vorweg: das Ziel dieses Beitrages ist es nicht zu zeigen, dass die Bibel&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/09/wunder-tatsachen-oder-hirngespinste/">Wunder: Tatsachen oder Hirngespinste?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bibel ist voll mit fantastischen Wundergeschichten, und viele Skeptiker lehnen den christlichen Glauben allein schon aus diesem Grund ab. Eines vorweg: das Ziel dieses Beitrages ist es nicht zu zeigen, dass die Bibel wahr ist. Der Teil folgt später. Ziel ist es auch nicht, zu zeigen, dass Wunder tatsächlich geschehen oder geschehen sind. Auch dieser Teil folgt später. Die Frage, die es zu klären gilt, heißt: &#8222;Sind Wunder generell möglich?&#8220;</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Wunder: Tatsachen oder Hirngespinste?" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/2ufru_YJFbQ?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Dazu betrachten wir die Definition von &#8222;Wunder&#8220; aus dem <a href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Wunder" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Duden</a>: &#8222;außergewöhnliches, den Naturgesetzen oder aller Erfahrung widersprechendes und deshalb der unmittelbaren Einwirkung einer göttlichen Macht oder übernatürlichen Kräften zugeschriebenes Geschehen, Ereignis, das Staunen erregt.&#8220;</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Jesu-Wunder.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-182 size-large" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Jesu-Wunder-1024x576.jpg" alt="Jesu Wunder (Auswahl)" width="1024" height="576" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Jesu-Wunder-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Jesu-Wunder-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Jesu-Wunder-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Jesu-Wunder-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/Jesu-Wunder.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>Der Skeptiker wendet ein: &#8222;Ich hab es doch gesagt! Wunder sind nicht möglich, weil sie den Naturgesetzen widersprechen.&#8220;</p>
<p>Halt! Wir erinnern uns an den Beitrag über <a href="https://www.auferstanden.org/2020/02/12/nur-ein-sith-denkt-in-absoluten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pluralismus</a>. Die Aussage &#8222;nur wissenschaftlich belegte Aussagen sind wahr&#8220; erfüllt nicht den Anspruch, den sie selbst setzt. Solche und ähnliche Einwände sind daher Mumpitz.</p>
<h2>Philosophische Betrachtung von Wundern</h2>
<p>Wunder lassen sich per Definition nicht naturwissenschaftlich erforschen oder erklären, weil die Naturwissenschaft sich mit Dingen beschäftigt, die den Naturgesetzen entsprechen und ihnen nicht widersprechen. Ob Wunder möglich sind oder nicht, lässt sich naturwissenschaftlich nicht klären. Dies muss philosophisch geschehen.</p>
<p>Wenn es Gott gibt, dann sind Wunder möglich. Darum waren die letzten drei Beiträge auch über Gottesbeweise. Ein Gott, der aus dem Nichts ein Universum erschafft, für den sind Wunder ein Kinderspiel. Wer Raum, Zeit, Materie und Energie erschaffen kann, der kann auch Wasser zu Wein machen, oder 5000 Menschen mit einer Handvoll Brot sättigen&#8230; oder auf dem Wasser laufen&#8230; oder eine Jungfrau schwanger werden lassen&#8230; oder vom Tod aufstehen.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/david-hume.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-181 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/david-hume-300x258.jpg" alt="David Hume" width="300" height="258" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/david-hume-300x258.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/david-hume-1024x882.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/david-hume-768x661.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/david-hume.jpg 1254w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Der philosophische <a href="http://www.zeno.org/Philosophie/M/Hume,+David/Untersuchung+in+Betreff+des+menschlichen+Verstandes/X.+Ueber+die+Wunder/Abschnitt+I" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einwand gegen Wunder</a> stammt von einem der großen Philosophen und Religionskritiker der Aufklärung, David Hume. Bis heute wird sein Argument unter Philosophen als das beste Argument gegen Wunder gehandelt. Schauen wir es uns an.</p>
<p>Ich will Euch hier den kompletten Text nicht vorenthalten, so dass mir keiner nachsagen kann, ich hätte Hume falsch dargestellt. Fühlt Euch frei das Zitat vorerst nicht zu lesen, und es später genauer zu untersuchen. Ich fasse es weiter unten in fünf Punkten zusammen.</p>
<h2>David Humes Argument gegen Wunder</h2>
<blockquote><p>Ein Wunder ist eine Verletzung der Naturgesetze. Da nun eine feste und unveränderliche Erscheinung diesen Gesetzen zu Grunde liegt, so ist der Beweis gegen das Wunder aus der bloßen Natur der Tatsache so stark, wie irgendein der Erfahrung entnommener Beweis nur gedacht werden kann. Weshalb ist es mehr als wahrscheinlich, dass alle Menschen sterben müssen; dass das Blei sich nicht von selbst in der Luft schwebend erhalten kann; dass das Feuer das Holz verzehrt und von Wasser gelöscht wird? Offenbar weil diese Erfolge mit den Gesetzen der Natur übereinstimmend befunden sind, und eine Verletzung dieser Gesetze, d.h. in anderen Worten ein Wunder nötig ist, um sie nicht eintreten zu machen.</p>
<p>Nichts gilt als Wunder, was im gewöhnlichen Lauf der Dinge geschieht. Es ist kein Wunder, wenn ein anscheinend gesunder Mann plötzlich stirbt, weil eine solche Todesart zwar seltener als andere ist, aber doch oft beobachtet worden ist. Aber es wäre ein Wunder, wenn ein toter Mensch wieder lebendig würde, weil dies zu keiner Zeit und in keinem Lande vorgekommen ist. Es muss deshalb eine allgemeine Erfahrung jedem Wunder entgegenstehen, sonst würde das Ereignis nicht diesen Namen verdienen. Und da die allgemeine Erfahrung einen vollen Beweis abgibt, so ergibt hier die Natur der Tatsache selbst einen genauen und vollen Beweis gegen das Dasein dieses Wunders. Dieser Beweis kann nur aufgehoben und das Wunder glaubwürdig gemacht werden, wenn man einen stärkeren Beweis gegen ihn beibringt.</p>
<p>Die einfache Folge ist (und es ist ein allgemeiner Grundsatz, der aller Aufmerksamkeit wert ist), »dass kein Zeugnis zureicht, ein Wunder festzustellen; es müsste denn das Zeugnis der Art sein, dass seine Falschheit wunderbarer wäre als die Tatsache, welche es bekundet; und selbst in diesem Falle besteht eine gegenseitige Aufhebung der Gründe; der stärkere gibt nur noch eine Sicherheit nach dem Grade der Stärke, welche nach Abzug des schwächeren übrig bleibt.« Wenn nun Jemand erzählt, er habe gesehen, dass ein Toter wieder lebendig gemacht worden sei, so überdenke ich sogleich bei mir, ob es wahrscheinlicher sei, dass ein Mensch betrügt oder betrogen ist, oder dass das erzählte Ereignis sich wirklich zugetragen habe.</p></blockquote>
<h2>Humes Argument gegen Wunder in einfachem Deutsch</h2>
<p>Das ist kompliziertes und altes Philosophendeutsch. Packen wir sein Argument in einfache und verständliche Aussagen.</p>
<ol>
<li>Naturgesetze beschreiben per Definition den gewöhnlichen Lauf der Dinge.</li>
<li>Wunder sind außergewöhnliche Ereignisse.</li>
<li>Der Beweis für das Gewöhnliche ist immer stärker als der Beweis für das Außergewöhnliche.</li>
<li>Man gründet seinen Glauben immer auf den stärkeren Beweis.</li>
<li>Darum ist der Glaube an Wunder unbegründet.</li>
</ol>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/argument-gegen-wunder.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-183 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/argument-gegen-wunder-300x169.jpg" alt="David Humes Argument gegen Wunder" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/argument-gegen-wunder-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/argument-gegen-wunder-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/argument-gegen-wunder-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/argument-gegen-wunder-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/04/argument-gegen-wunder.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>So ist es einfacher zu verstehen, und auch einfacher die Fehler zu entdecken. Klar ist, wenn die Prämissen (1) bis (4) stimmen, dann stimmt auch die Schlussfolgerung (5).</p>
<h2>Die Fehler in Humes Argument gegen Wunder</h2>
<p>Wo sind also die Fehler? Was zuerst auffällt, wenn sein Argument stimmt, dann ist nicht nur der Glaube an Wunder unbegründet, sondern der Glaube an <em>jedes</em> außergewöhnliche Ereignis. Dann ist es unbegründet zu glauben, dass sich die ganze Welt zurzeit im Coronavirus-Lockdown befindet. Dieses Ereignis ist im allerhöchsten Maße außergewöhnlich.</p>
<p>Schuld daran ist Prämisse (3). Der Beweis für das Gewöhnliche ist nicht <em>immer</em> stärker als der Beweis für das Außergewöhnliche, sondern nur <em>meistens</em>. Hume belegt Prämisse (3) gerade damit, dass Wunder angeblich überhaupt nicht geschehen. Als Beispiel bringt er an, dass niemals ein toter Mensch ins Leben zurückgekehrt ist. Prämisse (3) ist also nicht nur an sich falsch, sondern beihaltet als Voraussetzung schon, dass keine Wunder geschehen. Damit entsteht wieder mal ein Zirkelschluss. Es geschehen keine Wunder, also&#8230; geschehen keine Wunder.</p>
<p>Aber nicht nur das. Bei genauer Betrachtung ist die Hauptaussage des Argumentes nicht einmal, dass keine Wunder geschehen, geschweige denn, dass Wunder unmöglich sind. Die Hauptaussage ist, dass es angeblich unbegründet ist, an Wunder zu glauben. Über die Existenz oder Möglichkeit von Wundern macht Hume keine echte Aussage.</p>
<h2>Warum Humes Argument wertlos ist</h2>
<p>So lange die Möglichkeit von Wundern nicht widerlegt ist, so lange ist auch Humes Argument wertlos. Denn angenommen Wunder sind möglich, und Dir sagt jemand, dass Du nicht dran glauben sollst, und zwar egal ob Wunder möglich sind oder nicht möglich sind, egal, ob sie wirklich geschehen sind oder nicht, dann stimmt etwas gewaltig mit diesem Argument nicht.</p>
<p>Alles, was man von Hume mitnehmen sollte, ist Wunderberichten mit dem gesunden Menschenverstand zu begegnen, die Beweise und Indizien zu begutachten und zu beurteilen, ob es vorliegenden Fall begründet ist, an ein Wunder zu glauben oder nicht. Mit anderen Worten, man soll nicht leichtgläubig sein, wenn jemand ankommt und behauptet, dass er grad ein Wunder erlebt hat.</p>
<p>Wenn Gott existiert, dann kann er auch handeln, sowohl natürlich als auch übernatürlich. Wunder sind übernatürliches Handeln Gottes. In den noch folgenden Beiträgen der Reihe &#8222;12 Punkte um zu zeigen, dass der Christliche Glaube wahr ist&#8220; klären wir die Frage, ob speziell die Wunder glaubwürdig sind, über die in der Bibel berichtet wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/09/wunder-tatsachen-oder-hirngespinste/">Wunder: Tatsachen oder Hirngespinste?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Der moralische Gottesbeweis</title>
		<link>https://www.auferstanden.org/2020/03/26/der-moralische-gottesbeweis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2020 22:23:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesbeweis]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der dritte und letzte beitrag zum Thema Gottesbeweise beschäftigt sich mit dem moralischen Gottesbeweis. Der moralische Gottesbeweis ist relativ neu, und wurde durch C.S. Lewis mit dem Buch Pardon ich bin Christ populär gemacht.&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/03/26/der-moralische-gottesbeweis/">Der moralische Gottesbeweis</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der dritte und letzte beitrag zum Thema Gottesbeweise beschäftigt sich mit dem moralischen Gottesbeweis. Der moralische Gottesbeweis ist relativ neu, und wurde durch C.S. Lewis mit dem Buch <a href="https://www.amazon.de/gp/product/B01DEHNY7G/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B01DEHNY7G&amp;linkCode=as2&amp;tag=jankrohn0e&amp;linkId=e717523cf86a157d8f14fb8071d22e5f" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Pardon ich bin Christ</em></a> populär gemacht. Wenn Euch der Name bekannt vorkommt, das ist der gleiche C.S. Lewis, der auch die <a href="https://www.amazon.de/gp/product/3764170255/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3764170255&amp;linkCode=as2&amp;tag=jankrohn0e&amp;linkId=6f0404435cc79cccd73cd9b14b71a311" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Narnia-Bücher</a> geschrieben hat.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Der moralische Gottesbeweis" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/AhWy626aILQ?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der moralische Gottesbeweis ist soweit ich mich erinnere keiner, der im Religionsunterricht in der Oberstufe behandelt wird, aber er ist meiner Meinung nach das stärkste und beste Argument für die Existenz Gottes, das wir haben.</p>
<p>Der moralische Gottesbeweis lässt sich wie folgt formulieren:</p>
<p>(1) Objektive moralische Werte erfordern einen moralischen Gesetzgeber.<br />
(2) Es existieren objektive moralische Werte.<br />
(3) Daher existiert ein moralischer Gesetzgeber.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Buchenwald.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-167 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Buchenwald-300x169.jpg" alt="Der moralische Gottesbeweis" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Buchenwald-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Buchenwald-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Buchenwald-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Buchenwald-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Buchenwald.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Wenn die Prämissen (1) und (2) wahr sind, dann ist auch die Schlussfolgerung (3) notwendigerweise wahr.</p>
<p>Lasst mich zuerst klarstellen, was mit objektiven moralischen Werten gemeint ist. Es geht hierbei nicht um Verhaltensregeln. Die ändern sich mit der Zeit, und sind auch nicht weltweit einheitlich. Beispielsweise, wenn man nachts um zwei Uhr über eine rote Fußgängerampel geht, wenn weit und breit kein Auto in Sicht ist, dann ist das in Deutschland ein furchtbares Vergehen, in den anderen 195 Ländern der Erde aber nicht.</p>
<p>Objektive moralische Werte sind keine solchen Verhaltensregeln. Es sind die grundlegenden ethischen und moralischen Regeln, die für alle Menschen, an allen Orten und zu allen Zeiten gelten. Wenn es heute falsch ist, ein Baby zu Tode zu foltern, dann war es vor 50 Jahren falsch, das zu tun, und auch vor 500 Jahren oder vor 5000 Jahren.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Killing-Tree.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-168 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Killing-Tree-300x169.jpg" alt="Moralischer Objektivismus und moralischer Subjektivismus" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Killing-Tree-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Killing-Tree-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Killing-Tree-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Killing-Tree-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Killing-Tree.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Gibt es überhaupt objektive moralische Werte?</h2>
<p>Entweder moralischer Objektivismus ist wahr, d.h. für alle Menschen zu allen Zeiten und an allen Orten gelten dieselben ethischen und moralischen Grundregeln. Oder aber moralischer Subjektivismus ist wahr, d.h. es gelten nicht für alle Menschen zu allen Zeiten und an allen Orten dieselben ethischen und moralischen Grundregeln gleichermaßen. Es gibt keine dritte Möglichkeit, sondern nur diese beiden Optionen, die sich gegenseitig ausschließen.</p>
<p>Angenommen, moralischer Subjektivismus wäre wahr. Die Implikationen wären verheerend. Wenn moralische Grundwerte nicht objektiv sind, wer bestimmt sie dann? Machen wir ein paar Gedankenexperimente.</p>
<p>Wenn jeder sie selbst bestimmt, hätte keiner das Recht, einen Mörder zu be- oder zu verurteilen. Denn wenn er nach seinen subjektiven Moralvorstellungen korrekt handelt, die nicht besser oder schlechter sind als die anderer Menschen, dann handelt er nicht moralisch verwerflich.</p>
<p>Wenn der Einzelne nicht die moralischen Grundwerte definiert, ist es dann vielleicht das soziale Umfeld? Das macht die Sache auch nicht besser. Wenn die soziale Prägung und das soziale Umfeld, egal welcher Art, moralische Grundwerte definieren, dann wären Terrorattacken und terroristische Morde moralisch vertretbar und gerechtfertigt. Denn das soziale Umfeld, also die Terrorzelle würde für ihre Mitglieder der moralische Kompass sein, auch wenn andere soziale Gruppen in der Gesellschaft andere moralischen Regeln folgen.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Terroranschläge.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-169 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Terroranschläge-300x169.jpg" alt="Terroranschläge von RAF, NSU und Al-Qaeda" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Terroranschläge-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Terroranschläge-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Terroranschläge-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Terroranschläge-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Terroranschläge.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Ist Moral reine Ansichtssache?</h2>
<p>Vielleicht definiert ja die Gesellschaft als ganzes die moralischen Grundwerte! Nein, tut sie nicht. Es wird nicht besser—ganz im Gegenteil!</p>
<p>Wenn die nationalsozialistische Gesellschaft gültige moralische und ethische Grundwerte effektiv definiert hätte, dann stünde es unserer Gesellschaft nicht zu, über die Nazi-Gesellschaft zu urteilen. Dann wären die moralischen Ideale der Nazis nicht besser oder schlechter als unsere eigenen moralischen Ideale.</p>
<p>Aber dadurch, dass wir unsere eigenen moralischen Ideale als höher und besser bewerten als die der Nazis, damit setzen wir eine Messlatte an, die irgendwo herkommen muss. Die Messlatte poppt nicht im luftleeren Raum einfach so ins Dasein. Die Existenz der moralischen Messlatte muss erklärt werden. Objektive moralische Grundwerte sind die einzige mögliche Erklärung. Alles andere, haben wir gesehen, führt dazu, dass Ethik und Moral nichts als Ansichtssache wären.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Krematorium.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-170 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Krematorium-300x169.jpg" alt="Krematorium KZ Buchenwald" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Krematorium-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Krematorium-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Krematorium-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Krematorium-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/Krematorium.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Atheisten wenden an dieser Stelle oft ein, dass alles das objektiv moralisch gut ist, was dem Wohl der Menschheit dient. Das ist zum einen eine zirkuläre Definition. Was ist das Wohl der Menschheit? Das lässt sich gar nicht erklären, ohne auf moralische Grundwerte zurückzugreifen, für die es eigentlich als Erklärung dienen soll.</p>
<p>Zum anderen löst es nicht das Problem der Ansichtssache. Wenn es Ansichtssache des Stärkeren ist, dem schwächeren eins überzuziehen, und sich sein Land und seinen Besitz anzueignen, dann dient dieses Vorgehen dem Wohl des Stärkeren.</p>
<p>Und wenn das stärkere Volk in die Nachbarländer einmarschiert, sich das Land und den Besitz nimmt, dann ist es Ansichtssache des stärkeren Volkes, dass dieses Vorgehen dem Wohl der Menschheit dient. Das ist astreine Nazi-Ideologie.</p>
<h2>Wenn Gott nicht existiert, dann ist Moral Ansichtssache</h2>
<p>Wenn es keine moralische Messlatte gibt, also wenn es Gott nicht gibt, dann ist die Frage, ob Nazi-Ideologie und der daraus resultierende Holocaust gut oder böse sind, reine Ansichtssache.</p>
<p>Und wenn es andererseits nur einen einzigen universalen objektiven moralischen oder ethischen Grundwert gibt, dann benötigt dieser eine Grundwert eine Ursache und eine Erklärung für seine Existenz.</p>
<p>Die einzige Erklärung kann nur ein moralischer Gesetzgeber sein, der absolute und objektive moralische Werte definiert. Dieser moralische Gesetzgeber ist Gott.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/moralischer-gottesbeweis.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-172 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/moralischer-gottesbeweis-300x169.jpg" alt="Wenn es Gott nicht gibt, dann ist die Frage, ob Nazi-Ideologie gut oder böse ist, reine Ansichtssache." width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/moralischer-gottesbeweis-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/moralischer-gottesbeweis-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/moralischer-gottesbeweis-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/moralischer-gottesbeweis-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/moralischer-gottesbeweis.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Und um Missverständnisse zu vermeiden, bevor ich mich als Moralapostel beschimpfen lassen muss. <strong>Gott</strong> definiert die moralischen Grundwerte. Nicht die Kirche, nicht die Christen und erst recht nicht ich. Wir sind alle fehlbare Menschen, egal ob Christen, Atheisten oder Andersgläubige, und erfüllen <strong>alle</strong> nicht den moralischen Standard, den Gott setzt (Römer 3:23-24).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/03/26/der-moralische-gottesbeweis/">Der moralische Gottesbeweis</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Der teleologische Gottesbeweis</title>
		<link>https://www.auferstanden.org/2020/03/12/der-teleologische-gottesbeweis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 23:13:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[Aquinas]]></category>
		<category><![CDATA[Astrophysik]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesbeweis]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weiter geht es mit der Serie über Gottesbeweise. Der zweite Gottesbeweis, den wir behandeln, ist der teleologische Gottesbeweis. Das ist einer von den Gottesbeweisen, die normalerweise in der Oberstufe im Religionsunterricht behandelt werden. Das&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/03/12/der-teleologische-gottesbeweis/">Der teleologische Gottesbeweis</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Weiter geht es mit der Serie über Gottesbeweise. Der zweite Gottesbeweis, den wir behandeln, ist der teleologische Gottesbeweis. Das ist einer von den Gottesbeweisen, die normalerweise in der Oberstufe im Religionsunterricht behandelt werden.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Der teleologische Gottesbeweis" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/rQdwS50P0GY?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Das Wort Teleologie stammt vom griechischen Wort &#8222;telos&#8220;. Das bedeutet Ziel oder Zweck, und im übertragenen Sinn auch Design.</p>
<p>Als erster christlicher Theologe formulierte Thomas von Aquin den teleologischen Gottesbeweis. Aber so interessant die mittelalterliche Formulierung auch ist, wir springen direkt zur modernen Fassung.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/02/Thomas-von-Aquin.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-133 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/02/Thomas-von-Aquin-300x264.jpg" alt="Thomas von Aquin" width="300" height="264" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/02/Thomas-von-Aquin-300x264.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/02/Thomas-von-Aquin-1024x903.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/02/Thomas-von-Aquin-768x677.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/02/Thomas-von-Aquin.jpg 1225w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Man kann den teleologischen Gottesbeweis in etwa folgendermaßen formulieren:</p>
<ol>
<li>Jedes Design erfordert einen Designer.</li>
<li>Das Universum besitzt ein hochkomplexes Design.</li>
<li>Daher hat das Universum einen Designer.</li>
</ol>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-152 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-2-300x169.jpg" alt="Der teleologische Gottesbeweis" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-2-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-2-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-2-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-2-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-2.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Der Fokus dieses Beitrags liegt insbesondere auf Prämisse (2). Das Universum ist außergewöhnlich komplex. Dass es überhaupt Leben, und insbesondere menschliches Leben ermöglicht ist im wahrsten Sinner des Wortes ein Wunder. Das nennt man auch das &#8222;anthropische Prinzip&#8220;, vom griechischen Wort &#8222;anthropos&#8220; für Mensch. Man findet auf allen Ebenen, dass kleinste Abweichungen vom Design des Universums Leben generell unmöglich machen würden. Das fängt an bei den universellen Naturkonstanten und geht bis hin zu kleinsten Details in unserem Sonnensystem, das im riesigen Universum so unbedeutend erscheint.</p>
<p>Die wissenschaftlichen Hintergründe der folgenden Beispiele sind alle leicht über Google zu finden.</p>
<h2>Das Paradox der schwachen Sonne</h2>
<p>Wir sind gerade dabei, auf die harte Tour herauszufinden, was passiert, wenn wir die Erdatmosphäre durch Treibhausgase um mehr als 2 Grad anheizen. Aber gab es früher nicht wesentlich mehr Treibhausgase in der Atmosphäre? Korrekt! In der Erdfrühzeit war die Sonne allerdings 18% schwächer als heute. Die höhere Konzentration von CO<sub>2</sub> war damals notwendig. Zu jedem Zeitpunkt in 4 Milliarden Jahren Erdgeschichte gilt dasselbe wie heute: Wäre die Sonne um 2% schwächer, würden die Ozeane zufrieren, und alles Leben auf dem Planeten sterben. Wäre die Sonne um 2% stärker, würden die Ozeane verkochen, und alles Leben auf dem Planeten sterben. Die Stärke der Sonnenstrahlung und die Konzentration von Treibhausgasen ist also seit 4 Milliarden Jahren feineingestellt. Keine natürliche Erklärung.</p>
<p>Quelle: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paradoxon_der_schwachen_jungen_Sonne" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikipedia</a></p>
<h2>Existenz von Schwermetallen auf der Erde</h2>
<p>Komplexes Leben benötigt Schwermetalle. Schwermetalle entstehen nicht in Sonnennebeln, aus denen Sonnensysteme entstehen. Die entstehen in Supernova-Explosionen. Um alle nötigen Schwermetalle zu erhalten, müssen während der Entstehung unseres Sonnensystems in unmittelbarer Nähe eine Supernova-Explosion vom Typ I stattgefunden haben. Das reicht noch nicht. Es muss zustzlich eine weitere Supernova-Explosion vom Typ II stattgefunden haben. Nicht nur das. Wäre eine der beiden Explosionen geringfügig weiter weg gewesen, wäre der Sonnennebel nicht mit den nötigen Schwermetallen angereichert worden. Ein Planet wie die Erde wäre nicht entstanden. Wären eine der Explosionen nur geringfügig näher dran gewesen, hätte sich der Sonnennebel durch die Explosion verflüchtigt. Es wäre in dem Fall überhaupt kein Sonnensystem entstanden. Keine natürliche Erklärung.</p>
<p>Quelle: S. Sahijpal et al., &#8222;A Stellar Origin for the Short-Lived Nuclides in the Early Solar System,&#8220; <em>Nature</em> 391 (1998), S. 559–561; Peter Hoppe et al., &#8222;Type II Supernova Matter in a Silicon Carbide Grain from the Murchison Meteorite,&#8220; <em>Science</em> 272 (1996), S. 1314–1316; G. J. Wasserburg, R. Gallino, and M. Busso, &#8222;A Test of the Supernova Trigger Hypothesis with <sup>60</sup>Fe and <sup>26</sup>Al,&#8220; <em>Astrophysical Journal Letters</em> 500 (1998), S. L189–L193.</p>
<h2>Kernfusion in der Sonne</h2>
<p>Wenn Wasserstoff zu Helium fusioniert, dann wird 0,007% der Masse als Energie freigesetzt. Wären es 0,006% oder weniger, könnten sich Protonen und Neutronen nicht verbinden. Dnd das einzige Element im Universum wäre dann Wasserstoff. Es wäre kein Leben möglich. Wären es 0,008% oder mehr, wäre sämtlicher Wasserstoff des Universums bereits kurz nach dem Urknall fusioniert. Ohne Wasserstoff gäbe es keine Sonne, und damit kein Leben. Keine natürliche Erklärung.</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.discovermagazine.com/the-sciences/why-is-there-life" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Discover Magazine</a></p>
<h2>Ausdehnungsrate und Massedichte des Universums</h2>
<p>Wenn die Ausdehnungsrate des Universums um den Faktor 1 in 10 hoch 37 (eine Eins mit 37 Nullen) abweichen würde, wäre kein Leben möglich. Falls sie um diesen Faktor nach unten abweichen würde, also sich das Universum minimalst langsamer ausdehnen würde, dann wäre das Universum fast sofort nach dem Urknall wieder in sich zusammengefallen. Falls sie um diesen Faktor nach oben abweichen würde, könnten keine Galaxien oder Sonnen entstehen, und Leben wäre nicht möglich. Keine natürliche Erklärung.</p>
<p>Wenn die Massendichte des Universums um einen Faktor von 1 in 10 hoch 59 abweichen würde, hätte das den gleichen Effekt. Die Gravitationskonstante und die Gesamtmasse der dunklen Energie im Universum sind dermaßen fein aufeinander abgestimmt, dass eine so winzige Abweichung Leben im Universum unmöglich machen würde. Keine natürliche Erklärung.</p>
<p>Quelle: <a href="https://www.pbs.org/wgbh/nova/article/is-the-universe-fine-tuned-for-life/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PBS</a></p>
<h2>Drei-Alpha-Prozess</h2>
<p>Der Energiezustand eines C12-Atomkerns beträgt exakt 7,656 MeV (Mega-Elektronen-Volt). Würde er weniger als 7,596 oder mehr als 7,716 MeV betragen, hätte sich nicht genügend Kohlenstoff im Universum bilden können, um kohlenstoffbasiertes Leben zu ermöglichen. Keine natürliche Erklärung.</p>
<p>Quelle: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Triple-alpha_process#Improbability_and_fine-tuning" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikipedia</a></p>
<h2>Das Multiversum als Versuch einer natürlichen Erklärung</h2>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-9.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-153 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-9-300x225.jpg" alt="Hugh Ross und Jeff Zweerink" width="300" height="225" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-9-300x225.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-9-1024x767.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-9-768x576.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-9.jpg 1441w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Das waren sechs Beispiele. Die Astrophysiker <a href="https://www.reasons.org/about/hugh-ross" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hugh Ross</a> und <a href="https://www.reasons.org/about/jeff-zweerink" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jeff Zweerink</a> haben insgesamt mehr als 120 solcher Faktoren zusammengestellt. Und anstatt natürliche Erklärungen für die vorhandenen Faktoren zu finden, entdecken Wissenschaftler statt dessen jedes Jahr neue Faktoren. Im Buch <a href="https://www.amazon.de/gp/product/0801075432/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0801075432&amp;linkCode=as2&amp;tag=jankrohn0e&amp;linkId=e3654a36b43891e8c83236c398d8a861" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Improbable Planet&#8220;</a> von Hugh Ross sind die Zusammenhänge sehr verständlich erklärt.</p>
<p>Prämisse (2) lässt sich wissenschaftlich nicht wegdiskutieren. Sie ist allgemein anerkannter Fakt.</p>
<p>Aber was ist mit Prämisse (1)? Auf der Suche nach einer natürlichen Erklärung ist die Wissenschaft auf die folgende Idee gekommen: Zufall!!! Nicht dass der Zufall alle diese Faktoren derart fein abgestimmt hätte. Aber wir leben zufällig in einem Universum, das Leben ermöglicht. Unser Universum ist halt nur eines von unendlich vielen parallelen Universen. Um genau zu sein ist unser Universum nur eines von allen denkbar möglichen Universen. Das Multiversum war geboren!</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-154 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-10-300x169.jpg" alt="Das Multiversum: eine eierlegende Wollmilchsau" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-10-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-10-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-10-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-10-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-11-10.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Der Ontologische Gottesbeweis</h2>
<p>Eine kleine Randnotiz: Das Multiversum <em>ist</em> nicht nur eine eierlegende Wollmilchsau. Wenn es das Multiversum wirklich gibt, dann <em>gibt</em> es auch eierlegende Wollmilchsäue. Die leben dann in einem der unendlich vielen Universen. Und es gibt ein Universum, wo es Einhörner gibt. Dann gibt es alles, was in irgendeiner Weise möglich ist, auch ein Universum, in dem Gott existiert. Und wenn Gott in einem Universum existiert, dann existiert er in jedem Universum. Denkt mal kurz drüber nach. <strong>Wenn Gott in einem Universum existiert, dann existiert er in jedem Universum.</strong> Das ist die Ultrakurzfassung des ontologischen Gottesbeweises, der vorerst keinen eigenen Blog-Post erhält. (Vieleicht folgt der später mal.)</p>
<h2>Das Multiversum entzaubert</h2>
<p>Die Multiversums-Theorie erklärt keinesfalls alle 120 Faktoren der Feinabstimmung. Warum nicht? Weil die Multiversums-Theorie gerade als Reaktion auf die Entdeckung der Faktoren aufgestellt wurde. Es entsteht das, was die Atheisten den Christen in anderen Fragen immer wieder vorwerfen: ein astreiner Zirkelschluss:</p>
<p>Es gibt zahlreiche Faktoren, dass das Universum feinabgestimmt ist. Die Faktoren gehen über das hinaus, was durch Zufall möglich und denkbar ist. Aus dem Grund ist das Universum nur eines von vielen im Multiversum. Weil das Universum nur eines im Multiversum ist, daher befinden wir uns notwendigerweise in einem Universum das Leben ermöglicht. Daher beobachten wir lauter feinabgestimmte Faktoren. Die Erklärungsversuche gehen im Kreis. Das Multiversum taugt <strong>nicht</strong> zur Erklärung.</p>
<p>Nur ein Designer erklärt Design. Dieser Designer, der das Universum so wunderbar und atemberaubend geschaffen hat, der ist natürlich Gott.</p>
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