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	<title>Bibel Archive - Auferstanden!</title>
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	<description>Beweise für die Auferstehung, und andere Gründe, warum der christliche Glaube wahr ist.</description>
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	<title>Bibel Archive - Auferstanden!</title>
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	<item>
		<title>Widerspruch in der Bibel?!? Wie viele Israeliten zogen nach Ägypten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2021 23:09:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fehler in der Bibel?]]></category>
		<category><![CDATA[Altes Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Apostelgeschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Bibelkritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Widerspruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte von Josef kennen wir alle. Nachdem ihn seine Brüder als Sklaven nach Ägypten verkauft hatten, stieg er dort bis zum Wesir auf, und holte nach der Versöhnung seinen Vater und seine Brüder&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2021/01/24/widerspruch-in-der-bibel-wie-viele-israeliten-zogen-nach-aegypten/">Widerspruch in der Bibel?!? Wie viele Israeliten zogen nach Ägypten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte von Josef kennen wir alle. Nachdem ihn seine Brüder als Sklaven nach Ägypten verkauft hatten, stieg er dort bis zum Wesir auf, und holte nach der Versöhnung seinen Vater und seine Brüder aus Kanaan nach.</p>
<div class="video-container"><iframe title="Widerspruch in der Bibel?!? Wie viele Israeliten zogen nach Ägypten?" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/W7QQtjNRmMI?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Aber wie viele Israeliten zogen insgesamt nach Ägypten? Josefs Geschichte findet sich zwei Mal in der Bibel. In der Apostelgeschichte 7:14 wird die Anzahl der Personen wie folgt angegeben:</p>
<blockquote><p>Josef aber schickte nach seinem Vater und liess ihn und alle seine Verwandten zu sich kommen, fünfundsiebzig Leute.</p></blockquote>
<p>In Genesis 46:27 steht jedoch eine andere Zahl:</p>
<blockquote><p>Alle zusammen vom Haus Jakobs, die nach Ägypten kamen: siebzig.</p></blockquote>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Jakobs-Familie.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-491 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Jakobs-Familie-300x169.jpg" alt="Jakobs Familie" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Jakobs-Familie-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Jakobs-Familie-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Jakobs-Familie-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Jakobs-Familie.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Wie viele Israeliten zogen nach Ägypten?</h2>
<p>Wie viele Nachkommen Jakobs sind mit nach Ägypten gezogen? Zählen wir sie durch. Es werden nur die männlichen Nachkommen gezählt. In Genesis 46 sind sie aufgelistet, die meisten sogar mit Namen. Jakobs Söhne in Kanaan und deren Söhne zählten insgesamt 66 Personen, Josef und seine Söhne zählten insgesamt 3 Personen, hinzu kommt Jakob selbst, das macht 70 Personen.</p>
<p>Wo kommen also die fünf fehlenden Personen her? Um das Rätsel zu lösen, müssen wir die Josefsgeschichte vorerst hinter uns lassen, und uns den Handschriften des Alten Testaments zuwenden.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Josef-in-Aegypten.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-492" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Josef-in-Aegypten-300x169.jpg" alt="Josef in Ägypten" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Josef-in-Aegypten-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Josef-in-Aegypten-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Josef-in-Aegypten-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Josef-in-Aegypten.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Wo kommt der Text von Genesis her?</h2>
<p>Jede Bibel, die wir heute in der Buchhandlung unseres Vertrauens kaufen, wurde von hebräischen Handschriften aus dem 11. Jahrhundert übersetzt.</p>
<p>Der Text dieser Handschriften wird auch der <strong>masoretische Text</strong> genannt. Die älteste vollständig erhaltene hebräische Handschrift des Alten Testamentes ist der <strong>Leningrad-Codex</strong>. Dieser wurde im Jahr 1008 n.Chr. in Kairo geschrieben.</p>
<p>Ursprünglich geschrieben wurde das Buch Genesis um das Jahr 1400 v. Chr. Zwischen dem Urtext und dem ältesten erhaltenen kompletten Text liegen also gut 2400 Jahre. In so einem langen Zeitraum passieren gelegentlich Abschreibefehler. Es sind zwar nicht viele, aber es kommt trotzdem vor.</p>
<p>Wir wollen also untersuchen, ob mit dem Vers in Genesis 46:27 etwas passiert ist, bevor Stephanus in seiner Predigt um das Jahr 36 n. Chr. auf genau diesen Vers Bezug nimmt.</p>
<p>Bei solchen Fragen ist es meistens hilfreich, sich griechische und hebräische Handschriften und Fragmente anzusehen, die wesentlich älter als der Leningrad-Codex sind.</p>
<h2>Noch ältere Texte</h2>
<p>Die <strong>Schriftrollen vom Toten Meer</strong> wurden über einen Zeitraum von etwa 250 v. Chr. bis etwa 70 n. Chr. geschrieben, die meisten von ihnen im 1. Jahrhundert v. Chr. Nur wenige Schriftrollen haben die Zeit unbeschädigt überstanden. Die Texte haben also große Lücken. So fehlt leider auch fast das komplette Kapitel, das uns interessiert, Genesis 46.</p>
<p>Die <strong>Septuaginta</strong> ist die griechische Übersetzung des Alten Testaments. Sie wurde um das Jahr 250 v. Chr. in Alexandria angefertigt. Die älteste erhaltene Handschrift, der Codex Vaticanus, wurde um das Jahr 325 n. Chr. geschrieben.</p>
<p>Die Verse, die die Ungereimtheiten erklären, schauen wir uns gleich im Detail an. Abweichende Zahlenangaben sind eine der häufigsten Arten von Textabweichungen. Interessanterweise stimmen bei solchen Abweichungen oft die Septuaginta und die Schriftrollen vom Toten Meer überein, während der masoretische Text abweicht. In diesem Fall fehlt das Kapitel in den Schriftrollen vom Toten Meer. Trotzdem können wir davon ausgehen, dass der Text aus der Septuaginta korrekt ist, da er auch durch Stephanus bestätigt wurde.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Genesis-46.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-490" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Genesis-46-300x169.jpg" alt="Genesis 46" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Genesis-46-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Genesis-46-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Genesis-46-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Genesis-46.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Die Texte im Vergleich</h2>
<p>Der komplette Vers aus Genesis 46:27 lautet im hebräischen Text:</p>
<blockquote><p>Und die Söhne Josefs, die ihm in Ägypten geboren wurden: zwei. Alle zusammen vom Haus Jakobs, die nach Ägypten kamen: siebzig.</p></blockquote>
<p>In der Septuaginta sieht der Vers wie folgt aus:</p>
<blockquote><p>Die Söhne des Joseph aber, die ihm im Land Ägypten geboren wurden, waren neun Seelen. Alle Seelen von Jakobs Haus, die nach Ägypten einzogen, waren 75.</p></blockquote>
<p>Also hat nicht nur Jakobs Familie in der Septuaginta fünf zusätzliche Mitglieder, sondern Josefs Familie auch.</p>
<p>Schauen wir uns zusätzlich Genesis 46:20 an, wo Josefs Nachkommen aufgelistet werden. Im Hebräischen lautet er:</p>
<blockquote><p>Und Josef wurden im Land Ägypten Manasse und Efraim geboren, die ihm Asenat gebar, die Tochter Poti-Feras, des Priesters von On.</p></blockquote>
<p>Dieser Vers ist im griechischen Text deutlich länger:</p>
<blockquote><p>Söhne Josephs aber im Land Äypten waren die, die ihm Asenneth, die Tochter des Petephres, Priester von Heliopolis, geboren hatte: Manasse und Ephraim. Söhne des Manasse aber waren die, die ihm die syrische Nebenfrau geboren hatte: Machir. Machir aber zeugte Galaad. Die Söhne des Ephraim aber, Manasses Bruder: Suthalaam und Taam. Die Söhne des Suthalaam aber: Edem.</p></blockquote>
<h2>Die Auflösung des Widerspruchs</h2>
<p>In den Kulturen des Vorderen Orient zählen Enkel und Urenkel mit zu den Söhnen. Daher sind alle neun Nachkommen Josefs seine Söhne.</p>
<p>Ich gehe davon aus, dass Genesis 46:20 im hebräischen Original länger war, so wie in der Septuaginta, und dass die zweite Hälfte des Verses irgendwann einmal beim Abschreiben vergessen wurde. Später hat dann ein Schreiber, der es gut meinte, einmal nachgezählt, und gemerkt, dass die Zahl siebzig nicht mehr mit der Auflistung der Personen übereinstimmt, und daraufhin die Zahl angepasst. Also wie viele Israeliten zogen nach Ägypten? Es waren 75.</p>
<p>Leider korrigiert keine der zahlreichen deutschen Bibelübersetzungen, die ich durchgegangen bin, diesen offensichtlichen Fehler. Lediglich die Neue evangelistische Übersetzung weist in einer Fußnote darauf hin.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Septuaginta.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-493" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Septuaginta-300x169.jpg" alt="Septuaginta und Dead Sea Scrolls Bible" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Septuaginta-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Septuaginta-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Septuaginta-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2021/01/Septuaginta.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Es gibt viele angelbliche Widersprüche dieser Art, die sich durch Nachschlagen in der Septuaginta leicht auflösen lassen. Leider hinken wir in Deutschland mit der Zugänglichkeit dieser Texte noch etwas hinterher. Die Deutsche Bibelgesellschaft bietet die <a href="https://www.bibelwissenschaft.de/bibelgesellschaft-und-bibelwissenschaft/wissenschaftliche-bibelausgaben/septuaginta/septuaginta-deutsch/" target="_blank" rel="noopener">Septuaginta für 64 Euro</a> an. Die Schriftrollen vom Toten Meer sind meines Wissens nach überhaupt noch nicht nach Deutsch übersetzt worden.</p>
<p>Wesentlich günstiger geht es, wenn man sich mit englischen Texten anfreunden kann. Die <a href="https://ccat.sas.upenn.edu/nets/edition/" target="_blank" rel="noopener">NETS</a> ist online kostenlos nutzbar. Die <a href="https://www.amazon.de/gp/product/0060600640/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0060600640&amp;linkCode=as2&amp;tag=jankrohn0e&amp;linkId=5f2d49069d383e2699b23a2a61ad26ec" target="_blank" rel="noopener">Dead Sea Scrolls Bible</a> ist zwar nicht kostenlos einsehbar, aber im Buchhandel für um die 20 Euro erhältlich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2021/01/24/widerspruch-in-der-bibel-wie-viele-israeliten-zogen-nach-aegypten/">Widerspruch in der Bibel?!? Wie viele Israeliten zogen nach Ägypten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Widerspruch in der Bibel!!? Nehmt (k)einen Stab mit!</title>
		<link>https://www.auferstanden.org/2020/12/14/widerspruch-in-der-bibel-nehmt-keinen-stab-mit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 14:49:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fehler in der Bibel?]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelkritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Je nachdem, welches Evangelium man liest, gibt Jesus bei der Aussendung unterschiedliche Anweisungen, was die Jünger mitnehmen sollen: Nehmt einen Stab mit, nehmt keinen Stab mit. Nehmt Schuhe mit, nehmt keine Schuhe mit. Bei&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Je nachdem, welches Evangelium man liest, gibt Jesus bei der Aussendung unterschiedliche Anweisungen, was die Jünger mitnehmen sollen: Nehmt einen Stab mit, nehmt keinen Stab mit. Nehmt Schuhe mit, nehmt keine Schuhe mit.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Widerspruch in der Bibel!!? Nehmt (k)einen Stab mit!" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/kQuxfBgh9XA?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Bei Matthäus 10:9-10 steht es folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>Füllt eure Gürtel nicht mit Gold-, Silber- oder Kupfermünzen! Nehmt keinen Sack mit auf den Weg, kein zweites Kleid, keine Schuhe, keinen Stab! Denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert.</p></blockquote>
<p>Lukas 9:3 berichtet es so:</p>
<blockquote><p>Und er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, weder Stab noch Sack, weder Brot noch Geld, noch sollt ihr ein zweites Kleid haben.</p></blockquote>
<p>In Markus 6:8-9 ist es noch anders beschrieben:</p>
<blockquote><p>Und er gebot ihnen, nichts auf den Weg mitzunehmen ausser einem Stab, kein Brot, keinen Sack, kein Geld im Gürtel, nur Sandalen an den Füssen, und: Zieht euch kein zweites Kleid an!</p></blockquote>
<h2>Der Widerspruch</h2>
<p>Alle drei Evangelisten sind sich einig, dass die Jünger kein Geld nehmen sollen, keinen Sack, und kein zweites Kleid.</p>
<p>Weiterhin sagt Matthäus, dass die Jünger keine Schuhe nehmen sollen. Im Widerspruch dazu steht bei Markus, dass die Jünger Schuhe mitnehmen sollen.</p>
<p>Außerdem sagen Matthäus und Lukas, dass die Jünger keinen Stab mitnehmen sollen, aber Markus erlaubt ihnen einen Stab.</p>
<p>Wir erinnern uns: Ein <a href="https://www.auferstanden.org/2020/02/19/fehler-und-widersprueche-in-der-bibel/">Widerspruch</a> liegt nur dann vor, wenn zwei Aussagen nicht gleichzeitig im selben Sinn wahr sein können. Jesus hat bei der Aussendung seiner Jünger nicht nur eine zweiminütige Kurzandacht gehalten, sondern ihnen etwas ausführlicher erklärt, was sie tun sollten, und wie sie sich zu verhalten haben, und ganz sicher auch auf Rückfragen der Jünger Antworten gegeben. Man kann davon ausgehen, dass die drei Evangelisten diese Konversation unterschiedlich zusammengefasst haben.</p>
<h2>Die Erklärung</h2>
<p>Matthäus benutzt im Griechischen ein anderes Wort für &#8222;nehmen&#8220; als Lukas und Markus es tun. Im Matthäus-Text spricht Jesus davon, dass die Jünger diese Dinge nicht besorgen sollen.</p>
<p>Wenn Jesus den Jüngern also sagt, dass sie keine Schuhe mitnehmen sollen, dann meint er damit nicht, dass sie barfuß losgehen sollen, sondern keine anderen Schuhe besorgen als die, die sie sowieso gerade tragen.</p>
<p>Damit ist der erste Unterschied in den Texten erklärbar, und kein Widerspruch.</p>
<p>Der zweite Unterschied betrifft den Stab bei Lukas und Markus. Dass Jesus beides gesagt haben könnte, ist nicht unwahrscheinlich. Er könnte den Jüngern zuerst gesagt haben, dass sie keinen Stab mitnehmen sollen.</p>
<p>Vielleicht hatten einige der Jünger aber schon einen Stab dabei. Sie könnten Jesus gefragt haben: &#8222;Herr, sollen wir vorher noch unsere Stäbe zu Hause ablegen, bevor wir losgehen?&#8220; So eine Rückfrage passt ins Bild, das die Evangelien von den Jüngern am Anfang ihres Dienstes zeichnen, dass sie sich ständig auf das Unwesentliche fokussierten.</p>
<p>Jesu Antwort darauf könnte gewesen sein: &#8222;Nein, Ihr sollt vorher nicht mehr nach Hause gehen, sondern sofort losziehen. Wer gerade einen Stab dabei hat, soll ihn meinetwegen mitnehmen.&#8220;</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Nehmt-einen-Stab-mit.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-454" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Nehmt-einen-Stab-mit-300x169.jpg" alt="Nehmt (k)einen Stab mit" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Nehmt-einen-Stab-mit-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Nehmt-einen-Stab-mit-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Nehmt-einen-Stab-mit-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Nehmt-einen-Stab-mit.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Dass es sich so zugetragen hat, ist natürlich Spekulation. Aber es zeigt, dass die Texte sich widerspruchsfrei harmonisieren lassen. Kein Widerspruch. Alles ist gut.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/12/14/widerspruch-in-der-bibel-nehmt-keinen-stab-mit/">Widerspruch in der Bibel!!? Nehmt (k)einen Stab mit!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Das beste Argument gegen Gott</title>
		<link>https://www.auferstanden.org/2020/12/11/das-beste-argument-gegen-gott/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2020 01:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altes Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Hölle]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mir ist das beste Argument gegen Gott zugespielt worden. Da ich zugesichert habe, auf das Argument per Video zu reagieren, ist hier also meine Reaktion auf das beste Argument gegen Gott, sowohl als Video&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/12/11/das-beste-argument-gegen-gott/">Das beste Argument gegen Gott</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist das beste Argument gegen Gott zugespielt worden. Da ich zugesichert habe, auf das Argument per Video zu reagieren, ist hier also meine Reaktion auf das beste Argument gegen Gott, sowohl als Video als auch als Blog-Artikel.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="&quot;Das beste Argument gegen Gott...&quot;" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/L2hhI_OZMAk?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Die Vorgeschichte zu diesem Video ist die, dass ich angeblich Angst vor Kritik habe – und vor Argumenten.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Angst-vor-Argumenten-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-435" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Angst-vor-Argumenten-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Angst-vor-Argumenten-1-300x52.png 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Angst-vor-Argumenten-1-1024x177.png 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Angst-vor-Argumenten-1-768x133.png 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Angst-vor-Argumenten-1.png 1172w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Angst-vor-Argumenten-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-436" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Angst-vor-Argumenten-2-300x37.png" alt="Angst vor Argumenten" width="300" height="37" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Angst-vor-Argumenten-2-300x37.png 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Angst-vor-Argumenten-2-1024x128.png 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Angst-vor-Argumenten-2-768x96.png 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Angst-vor-Argumenten-2.png 1052w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Also habe ich den Kommentator (oder die Kommentatorin) gebeten, mir einen Link zum besten Argument gegen Gott zu geben, so dass ich ein Video dazu mache.</p>
<p>Als Antwort habe ich zwei Links erhalten, einmal eine lange <a href="https://bibelzitate.hpage.com/kat-05.html" target="_blank" rel="noopener">Ausflistung von Bibel-Zitaten</a>, und zum anderen eine <a href="https://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/kritik-an-militaerbischof-overbeck" target="_blank" rel="noopener">Kritik der GBS an Bischof Overbeck</a>.</p>
<p>Die Kritik an Bischof Overbeck untersuche ich in einem zukünftigen Beitrag separat. In diesem Artikel geht es um die Liste der Bibelzitate.</p>
<h2>Was ist überhaupt ein &#8222;gutes Argument&#8220;?</h2>
<p>Bevor ich in die Einzelheiten gehe, zuerst eine generelle Anmerkung. Wenn ich als beste Argumente <strong>für</strong> Gott nichts als eine Auslistung an Bibelzitaten geliefert hätte, und meinetwegen noch eine Kritik an den Worten irgendeines Vertreters des Atheismus, dann hätte jeder Atheist meine Argumentation zurecht in der Luft zerrissen.</p>
<p>Eine Liste von Bibelzitaten ist kein Argument. Aber vielleicht gibt es ein implizites Argument, das mit diesen Bibelzitaten kommuniziert wird. Die Aussage, die zwischen den Zeilen zu lesen ist, lautet in entwa: &#8222;Gott gibt in seinem Wort moralische Grundsätze vor, mit denen ich nicht einverstanden bin&#8220;.</p>
<p>Aber was ist die Schlussfolgerung? &#8222;Darum gibt es keinen Gott&#8220;?</p>
<h2>Moralische Wertungen benötigen objektive Moral</h2>
<p>Hier tut sich für den Atheisten jedoch ein massives Problem auf. Moralische Wertungen ohne einen objektiven moralischen Standard sind unmöglich. Ein objektiver moralischer Standard kommt nicht aus der Kultur, oder aus der Erziehung, oder aus dem, was man sich selbst überlegt.</p>
<p>Eine objektive moralische Wertung benötigt einen moralischen Gesetzgeber, also Gott. Ansonsten ist es keine objektive Wertung, sondern eine persönliche Vorliebe.</p>
<p>Aber ich will hier gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Das habe ich im Artikel zum <a href="https://www.auferstanden.org/2020/03/26/der-moralische-gottesbeweis/">moralischen Gottesbeweis</a> ausführlich genug gemacht.</p>
<p>Das zweite Problem ist, wenn ich mit etwas nicht einverstanden bin, dass es das dann angeblich nicht gibt. So ein Argument wäre absurd.</p>
<p>Wenn ich beispielsweise mit den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland nicht einverstanden bin, dann folgt daraus nicht, dass die Bundesrepublik Deutschland nicht existiert. Die Reichsbürger argumentieren so. Ich hoffe, dass es nicht in diese Richtung gedacht war, mir die Zitate-Liste als bestes Argument gegen Gott zu geben.</p>
<p>Aber nun zu den einzelnen Bibelzitaten. Ich behandle nur die ersten paar Zitate, damit deutlich wird, wie der Zitate-Sammler durch seine Art zu zitieren manipulierend beeinflusst.</p>
<h2>2. Thessalonicher 2:11-12</h2>
<blockquote><p>Gott lässt sie dem Irrtum verfallen, so dass sie die Lügen (des Satans) glauben, damit alle gerichtet werden, die die Wahrheit nicht glauben und keine Freude am rechten Glauben haben.</p></blockquote>
<p>Hier tritt gleich das nächste Problem auf. So steht das Zitat in keiner Bibel drin. Damit meine ich nicht, dass der Zitate-Sammler in Klammern &#8222;des Satans&#8220; eingefügt hat. Es betrifft nicht nur dieses eine Zitat, sondern, wenn ich es richtig beurteile, alle.</p>
<p>Er hat den Text augenscheinlich der Lutherbibel genommen, und dann Satzstellungen geändert, Worte vertauscht, ausgelassen, neu eingefügt, so lange, bis das Zitat dem Narrativ entspricht, welches er vermitteln will.</p>
<p>So, wie es hier steht, findet es sich in keiner Bibelübersetzung. Ich bin 22 verschiedene Offline-Bibeln durchgegangen. Bei einer Online-Recherche finden sich die Zitate zwar wieder – aber nicht in Bibelübersetzungen, sondern in Kommentaren, Foren, Sozialen Netzen, vermutlich kopiert von der Zitate-Seite, um zu zeigen, wie schlimm die Bibel angeblich ist, aber ohne Einsatz des gesunden Menschenverstandes, und in jedem Fall, ohne zu prüfen, ob es richtig zitiert ist.</p>
<h2>Schlecht zitiert ist falsch zitiert</h2>
<p>Also holen wir, wenn nötig, die korrekten Zitate aus der Lutherbibel, um zumindest ansatzweise einen ähnlichen Text wie diese Zitate zu haben. In der Lutherbibel lautet obiges Zitat:</p>
<blockquote><p>Und darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, dass sie der Lüge glauben, auf dass gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.</p></blockquote>
<p>Der Zusammenhang des Textes ist die Endzeit, während der Herrschaft des Antichristen, wenn die Gläubigen bereits zu Jesus entrückt worden sind. Die Zurückgebliebenen werden nicht wegen ihres Unglaubens gerichtet, wie der Zitate-Sammler uns weis machen will, sondern wegen ihrer Ungerechtigkeit, und damit für ihre Taten, für ihre Handlungen.</p>
<p>Anders als beim Zitate-Sammler kann man nun auch erkennen, wenn die Ungerechten den Lügen des Antichristen glauben, dass das ein <strong>Teil</strong> des Strafgerichtes ist, und nicht die <strong>Ursache</strong> des Strafgerichtes.</p>
<h2>Jeremia 9:24-25</h2>
<blockquote><p>Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich die Unbeschnittenen (Heiden) die Beschnittenen (Israeliter, Juden) heimsuchen lasse… Denn die Juden sind zwar beschnitten, aber im Herzen sind sie keine gläubigen Juden.</p></blockquote>
<p>Das ist also ein Zitat aus dem Alten Testament, aus der jüdischen Bibel, wie es heute auch in den Synagogen gelesen wird. Die jüdische Bibel lehrt also angeblich, dass die Juden keine Juden sind. Das ist, milde gesagt, verdächtig. Also schauen wir nochmals in der Lutherbibel nach:</p>
<blockquote><p>Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich heimsuchen werde alle, die Beschnittenen mit den Unbeschnittenen: nämlich Ägypten, Juda, Edom, die Ammoniter, Moab und alle, die sich das Haar stutzen, die in der Wüste wohnen. Denn alle Völker sind unbeschnitten, und ganz Israel hat ein unbeschnittenes Herz.</p></blockquote>
<p>Da steht also nichts davon, dass die Unbeschnittenen die Beschnittenen heimsuchen, sondern dass Gott alle Völker heimsuchen wird, also die Beschnittenen zusammen mit den Unbeschnittenen.</p>
<h2>Kein Unterschied zwischen Juden und Heiden</h2>
<p>Aber die Völker, die aufgezählt werden, die haben in der Antike allesamt die männlichen Babys beschnitten. Körperlich waren sie alle beschnitten. Insbesondere ist in der Aufzählung Juda mit bei, also das Volk Israel.</p>
<p>Die Trennung zwischen Heiden und Juden, wie der Zitate-Sammler sie darstellt, ist also reiner Unfug. Die Aussage des Textes ist das genaue Gegenteil. Heiden und Juden werden mit demselben Maß gerichtet, ohne dass die Beschneidung dabei eine Rolle spielt.</p>
<p>Die Beschneidung ist nur ein religiöses Ritual. Religion und Rituale bewahren nicht vor dem Gericht Gottes, wenn die Person im Herzen böse ist. So eine Person betrachtet Gott als unbeschnitten.</p>
<p>Manchmal haben Atheisten ein Problem damit, dass Gott überhaupt richtet, und ihnen vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen haben, und letztendlich auch noch darüber richtet.</p>
<p>Wenn Gott gerecht ist, dann muss er auch richten. Ansonsten wäre seine Gerechtigkeit nichts als reine Theorie. Wer sein eigener Herr sein will, kann so etwas natürlich nicht akzeptieren.</p>
<h2>5. Mose 17:2-5</h2>
<blockquote><p>(Gott befiehlt): Wenn jemand in deinem Dorf gegen Gottes Vorschriften verstösst, insbesondere wenn jemand… anderen Göttern dient und sie anbetet, muss das untersucht werden. Wenn es stimmt, dass solcher Gräuel in Israel verübt worden ist, dann sollst du die Fehlbaren vor das Dorf führen und zu Tode steinigen.</p></blockquote>
<p>Das Zitat ist einigermaßen adäquat zusammengefasst, so dass es nicht nötig ist, noch einmal aus der Lutherbibel zu zitieren. Götzendienst in der alttestamentlichen Theokratie wurde mit dem Tod bestraft. Es war ein Verstoß gegen das erste Gebot. Das Gesetz des Alten Testamentes ist durch Jesus erfüllt, und daher für Christen nicht mehr bindend.</p>
<h2>Der Moloch-Kult</h2>
<p>Warum wurde Götzendienst mit dem Tode bestraft? Das hat zum einen mit den Götzenkulten der Kanaaniter zu tun, allem voran dem Moloch-Kult. Diese Kulte brachten ihren Götzen Menschenopfer. Sie haben den Götzen ihre eigenen Kinder als Brandopfer gebracht. Das ist das Gräuel, von dem in dem Vers die Rede ist.</p>
<p>Zum anderen sollte verhindert werden, dass die Götzendiener andere Israeliten ebenfalls zum Götzendienst verführen, wie man in 5. Mose 13:7-19 nachlesen kann. Gebracht haben diese Vorschriften recht wenig. Die Israeliten haben später immer wieder den Moloch und den Baal angebetet, und ihre Kinder als Brandopfer gebracht. In letzter Konsequenz hat Gott sie dadurch gerichtet, dass sie ins Exil gehen mussten.</p>
<p>Der Vers richtet sich also nicht gegen Glaubensfreiheit im modernen Sinne, dass jeder glauben kann was er will, oder auch nicht, und alle zusammen miteinander friedlich in einer pluralistischen Gesellschaft leben. Es ging darum, Menschenopferkulte aus dem Heiligen Land fernzuhalten und zu verbannen.</p>
<p>Jeder Israelit, der sich dafür entschied, lieber doch dem Moloch oder dem Baal zu dienen, hatte sogar die Freiheit, dies zu tun, ohne die Todesstrafe fürchten zu müssen. Das Gesetz gegen Götzendienst war regional begrenzt auf das Heilige Land. Das wird in den einleitenden Worten in der Lutherbibel deutlich: &#8222;Wenn in deiner Mitte, in einer deiner Städte, die dir der HERR, dein Gott, geben wird&#8230;&#8220;</p>
<p>Wer lieber seine Kinder auf einem Moloch-Altar verbrannte, konnte also das Land verlassen, und hatte jede Freiheit, dies ungehindert zu tun. Bei den umliegenden Völkern war er mit solchen Praktiken in guter Gesellschaft. Aber im Heiligen Land hatte Gott das Hausrecht.</p>
<p>Vieles zu dem Thema lässt sich eins-zu-eins übertragen aus meinem Artikel über <a href="https://www.auferstanden.org/2020/11/20/toetet-alle-babys-genozid-im-alten-testament/">Gewalt im Alten Testament</a>.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/11/Moloch_the_god.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-423" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/11/Moloch_the_god-171x300.jpg" alt="Der Gott Moloch" width="171" height="300" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/11/Moloch_the_god-171x300.jpg 171w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/11/Moloch_the_god.jpg 319w" sizes="auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px" /></a></p>
<h2>Offenbarung 2:26-27</h2>
<blockquote><p>Doch wer (alle Hindernisse) überwindet und bis zum Ende (zu mir) hält, dem will ich Macht geben über die Heiden, er soll sie weiden (beherrschen) mit eisernem Stab, und er soll sie zerschmeissen wie Tonkrüge&#8230;</p></blockquote>
<p>Auch hier benötigen wir das Originalzitat aus der Lutherbibel, denn der Zitate-Sammler hat wieder viele entscheidende Dinge verändert:</p>
<blockquote><p>Und wer überwindet und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Völker, und er soll sie weiden mit eisernem Stabe – wie die tönernen Gefäße werden sie zerschmissen.</p></blockquote>
<p>Zum einen ist hier nicht die Rede von demjenigen, der bis ans Ende zu Jesus hält, sondern von demjenigen, der bis zum Ende Jesu Werke bewahrt, also seine Werke tut. Und welche Werke hat Jesus getan? Er war kein Kriegsherr, der hingegangen ist, und die Heidenvölker zerschmettert hat. Er ist zu den Menschen gegangen, hat ihnen das Reich Gottes verkündigt, hat ihnen die Sünden vergeben, hat sie geheilt, und hat den Ausgestoßenen ihre Menschenwürde zurückgegeben.</p>
<p>Jesus hat die Werke eines Hirten getan. Und so bezieht sich dieser Text auch auf diejenigen, die bis zum Ende die Werke eines Hirten tun. Das sind diejenigen, die sich in dieser Aufgabe bewährt haben. Nach Jesu Wiederkehr, wenn das tausendjährige Friedensreich anbricht, bekommen sie größere Aufgaben übertragen, aber auch wieder Hirtenaufgaben. Sie sollen die Völker <strong>weiden</strong>. Für <strong>Stab</strong> steht im Griechischen das Wort für Hirtenstab. Es sind diejenigen, die Jesus im Gleichnis der anvertrauten Pfunde in Matthäus 25:21 mit &#8222;guter und treuer Knecht&#8220; anspricht.</p>
<h2>Jesus richtet am Ende der Zeiten</h2>
<p>Jesus <strong>wird</strong> am Ende der Zeiten die Völker richten. Die Bibel ist in 1. Korinther 6:2 klar darin, dass die Gläubigen zusammen mit Jesus richten werden.</p>
<blockquote><p>Oder wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden?</p></blockquote>
<p>Aber wer vollstreckt das Urteil? Der Zitate-Sammler verdreht es so, als ob die Gläubigen das Urteil vollstrecken, also diejenigen wie Tongefäße zerschmettern, die das Gericht nicht bestehen.</p>
<p>Dem ist nicht so. Im messianischen Psalm 2:7-9 können wir nachlesen, wer das Urteil vollsstrecken wird:</p>
<blockquote><p>Kundtun will ich den Ratschluss des HERRN. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.«</p></blockquote>
<p>Es sind also nicht die Gläubigen, sondern Jesus, der Messias, der das Urteil vollstrecken wird. Damit ist dieser Text kein Aufruf zur Gewalt gegen Ungläubige, wie die Zitate-Seite weismachen will, sondern ein Hinweis darauf, dass Jesus am Ende der Zeit Gericht halten wird, und das Urteil gegen die Ungerechten vollstrecken wird.</p>
<h2>Micha 5:14</h2>
<blockquote><p>Und will Rache üben mit Grimm und Zorn an allen Heiden, die nicht gehorchen wollen.</p></blockquote>
<p>In der Lutherbibel steht &#8222;Vergeltung&#8220; anstatt &#8222;Rache&#8220;, und &#8222;Völker&#8220; anstatt &#8222;Heiden&#8220;. Da liest es sich etwas weniger reißerisch.</p>
<p>Als Erklärung reicht es eigentlich, sich Kapitel 5 komplett durchzulesen, und den Vers im Kontext zu betrachten. Die Prophetie spricht von der Zeit, in der die Juden in der Diaspora leben, also unter den Völkern, und damit unter den Heiden. In der Diaspora, wird prophezeit, würden die Juden unter Verfolgung leiden. Die Prophetie ist leider genauso eingetreten, mit dem grausigen Höhepunkt der Shoah in Deutschland. Aber nicht ausschließlich. Judenverfolgung und Antisemitismus lassen sich weit bis in die Antike zurückverfolgen.</p>
<p>Der fragliche Vers sagt aus, dass Gott an allen denjenigen Vergeltung üben wird, die für Judenverfolgung und Antisemitismus über die Jahrhunderte und Jahrtausende verantwortlich sind. Es ist also kein Blanko-Aufruf zur Gewalt, sondern eine Ankündigung von Vergeltung an denjenigen, die Hand an Gottes Volk legen.</p>
<h2>1. Korinther 1:19-21</h2>
<blockquote><p>Denn es steht geschrieben: &#8222;Ich will die Weisheit der Weisen vernichten und den Verstand der Sachverständigen verwerfen&#8220;. Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weltweisen? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? Denn während (die Gelehrten) trotz ihrer Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannten, gefiel es Gott wohl, durch törichte Predigt diejenigen selig zu machen, die daran glauben.</p></blockquote>
<p>Das ist fast akkurat wiedergegeben. Die Kürzungen und ausgetauschte Worte verändern den Sinn nicht. Aber wo ist das Problem? Glaubt der Zitate-Sammler etwa, dass damit gemeint ist, die Weisen zu töten, und so ihre Weisheit zu vernichten? Ich hoffe nicht, denn das wäre wohl der allergrößte Schwachfug. Oder ist das Problem, dass Gott weltliche Weisheit für wertlos erklärt, und durch Torheit ersetzt? Wenn es das ist, lässt sich das gesamte Konstrukt durch die nachfolgenden Verse in 1. Korinther 1:22-25 entkräften, die erklären, was Paulus damit gemeint hat.</p>
<blockquote><p>„Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, wir aber predigen Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn die göttliche Torheit ist weiser, als die Menschen sind, und die göttliche Schwachheit ist stärker, als die Menschen sind.</p></blockquote>
<p>Natürlich ist weltliche Weisheit im direkten Vergleich mit göttlicher Weisheit wertlos.</p>
<h2>Jesaja 65,11-14</h2>
<blockquote><p>Aber ihr, die ihr den HERRN verlasst, meinen heiligen Berg vergesst und einem fremden Gott opfert, will ich mit dem Schwert zähmen. Ihr müsst euch zur Schlachtung hin knien, weil ihr nicht geantwortet habt, als ich rief, weil ihr nicht zugehört habt, als ich redete, sondern Übles tatet und einen Weg gewählt hattet, der mir nicht gefiel. Darum spricht der Herr: Wer an mich glaubt, soll essen, trinken und fröhlich sein, ihr aber sollt hungern, dürsten und zu Schanden werden. Siehe, meine Knechte sollen vor gutem Mut jauchzen, ihr aber sollt vor Herzeleid schreien und vor Jammer heulen&#8230;</p></blockquote>
<p>In der Lutherbibel liest es sich weniger reißerisch, aber lassen wir es mal so stehen, da der Sinn nicht entstellt ist.</p>
<p>Zuerst gilt es zu klären, welches Ereignis hier prophezeit wird. Jesaja 65:1 spricht davon, dass Gott sich von einem Volk finden lassen wird, das seinen Namen nicht kennt. Das können nicht die Juden sein, denn sie kennen seinen Namen. Es muss die Kirche sein. Das Kapitel beginnt also mit einer Prophetie über das Zeitalter der Kirche.</p>
<p>Ab Jesaja 65:17 ist dann die Rede vom neuen Himmel und der neuen Erde. Das bezieht sich auf das tausendjährige Reich, das errichtet wird, wenn Jesus wiederkommt.</p>
<p>Das Ereignis, das zwischen diesen beiden Zeitaltern liegt, ist das Endzeitgericht. Das Thema ist weiter oben bereits geklärt, und ich brauche nicht weiter in die Details gehen. Als letzte Konsequenz für die Ungerechten wird außerdem das Ende in der Hölle angedeutet, wo sie vor Herzeleid schreien und vor Jammer heulen.</p>
<p>Die Hölle behandle ich zum Ende des Artikels separat. Aber ganz sicher ist auch dieser Text kein Aufruf zur Gewalt gegen Ungläubige.</p>
<h2>Römer 1,18-19</h2>
<blockquote><p>Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart über alle Gottlosen und Ungerechten, die die Wahrheit (nicht erkennen wollen), obschon sie ihnen Gott gezeigt hat.</p></blockquote>
<p>Diese Verse sind wieder einmal stark gekürzt worden, aber der Sinn ist intakt geblieben. Auch bei diesen Versen brauchen wir den Zusammenhang. Der Rest von Römer 1 beschäftigt sich mit zahlreichen Beispielen von Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit.</p>
<p>Das Entscheidende geschieht dann aber in Römer 2:1-4. Dann wird nämlich klar, dass dieser Text, der sich augenscheinlich gegen die Ungläubigen richtet, alle Menschen betrifft, Gläubige wie Ungläubige. Es wird kein Unterschied zwischen den beiden Gruppen gemacht, sondern  es wird der Ausweg aus dieser Situation aufgezeigt:</p>
<blockquote><p>Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du auch bist, der du richtest. Denn worin du den andern richtest, verdammst du dich selbst, weil du ebendasselbe tust, was du richtest. Wir wissen aber, dass Gottes Urteil zu Recht über die ergeht, die solches tun. Denkst du aber, o Mensch, der du die richtest, die solches tun, und tust auch dasselbe, dass du dem Urteil Gottes entrinnen wirst? Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?</p></blockquote>
<p>Römer 2:1 richtet sich zuallererst an diejenigen Christen, die die ganzen Beispiele aus Römer 1 dazu verwenden, andere zu verurteilen, und sich selbst als etwas Besseres darzustellen. Es sind leider nicht wenige, die das machen, und das ist ein Problem. Römer 1 stellt lediglich die Sachlage fest. Es ist kein Aufruf andere zu verurteilen oder noch schlimmeres. Das muss sich insbesondere jeder Christ zu Herzen nehmen.</p>
<p>Ab Römer 2:2 wird der Ausweg aus der Misere aufgezeigt. Der Gottlose muss nicht gottlos bleiben. Der Ungerechte muss nicht ungerecht bleiben. Der Ausweg heißt Buße, und dieser Weg steht jedem offen. Mehr dazu später.</p>
<h2>Matthäus 13:30-50</h2>
<p>Die nächsten drei Zitate behandle ich in einem Durchgang.</p>
<blockquote><p>(Jesus spricht in einem Gleichnis): Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte. Zur Erntezeit will ich zu den Schnittern sagen: Reisst zuerst das Unkraut (Ungläubige) aus und bindet es zu Bündeln, um es zu verbrennen, aber den Weizen (Gläubige) bringt mir in meine Scheune. (Matthäus 13:30)</p>
<p>(Jesus sagt): Der Menschensohn (Jesus selbst) sät nur guten Samen. Dies sind die Gläubigen. Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit (Ungläubige), deren Samen der Teufel gesät hat. Die Ernte ist das Ende der Welt, und die Schnitter sind die Engel. So wie man das Unkraut jätet und verbrennt, so wird es auch am Ende der Welt geschehen: Der Menschensohn (Jesus selber) wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle sammeln, die Unrecht tun, und werden sie in den Verbrennungsofen werfen, da wird Heulen und Zähneklappern sein. (Matthäus 13:37-42)</p>
<p>(Jesus sagt): Mit dem Reich Gottes ist es wie mit einem Fischernetz, womit man allerlei Fische fängt. Wenn es voll ist, ziehen sie es an das Ufer und sortieren den Fang. Die guten Fische landen in Körben, und die schlechten werfen sie weg. So wird es auch am Ende der Welt geschehen: Die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten (die die Vorschriften Gottes befolgt haben), trennen und in den Feuerofen werfen. Da wird Heulen und Zähneklappern sein. (Matthäus 13:47-50)</p></blockquote>
<h2>Jeder tut Böses</h2>
<p>Hier in dem Fall ändert er die Aussagen der Texte dahingehend, während Jesus durchweg von <strong>Bösen</strong> und <strong>Gerechten</strong> spricht, dass er in Klammern, oder auch ohne Klammern, <strong>Gläubige</strong> und <strong>Ungläubige</strong> dazuschreibt. Das ist nicht das, was der Text sagt. Das Ziel der Gleichnisse ist nicht, dass der Zuhörer sich fragt, bin ich gläubig oder bin ich ungläubig? Damit würden sich die ganzen Religiösen und Pharisäer auf der Seite der Gläubigen einsortieren, sich zurücklehnen, und davon ausgehen, dass alles gut mit ihnen wird.</p>
<p>Das Ziel dieser Gleichnisse ist es, dass der Zuhörer sich fragt, bin ich gerecht oder bin ich böse? Jeder, der darüber nachdenkt, egal ob gläubig oder ungläubig, und eine ehrliche Antwort gibt, muss zu dem Schluss kommen, dass er <strong>nicht</strong> gerecht ist, und sich damit bei den Bösen einsortieren muss.</p>
<p>Erinnert Ihr Euch an das Zitat aus dem Römerbrief? <strong>Jeder</strong> tut dieselben bösen Dinge, und kann den anderen nicht dafür verurteilen.</p>
<p>Jesus will, dass die Zuhörer erkennen, dass sie alleine aus diesem Schlammassel nicht herauskommen. Der Ausweg lautet, laut Römerbrief, <strong>Buße</strong>. Das ist so ein altes Lutherdeutsch, das Wort versteht heute kaum noch einer.</p>
<p>In modernen Bibelübersetzungen steht stattdessen <strong>Umkehr</strong>. Das ist ein wenig besser, trifft es aber immer noch nicht hundertprozentig auf den Punkt. Die wörtliche Übersetzung aus dem griechischen lautet <strong>Sinneswandel</strong>. Umkehr ist also der bewusste Wandel der eigenen Denkweise, weg vom Bösen, und dahin, Gott zu lieben.</p>
<p>Das führt natürlich nicht dazu, dass man ab sofort nichts Böses mehr tut. Aber die eigene Einstellung ändert sich, und das ist es, was Jesus erreichen will.</p>
<h2>Folter oder Qualen in der Hölle</h2>
<p>Diejenigen, die sich darauf nicht einlassen, egal ob gläubig oder ungläubig, werden am Ende der Zeiten aussortiert. Der Ofen steht in den Gleichnissen natürlich für die Hölle. Ihr habt richtig gelesen: egal ob gläubig oder ungläubig. Wer glaubt, dass Gott existiert, sich aber trotzdem der Umkehr konsequent verweigert, der hat am Ende der Zeiten ein massives Problem.</p>
<p>Wenn wir an die Hölle denken, dann kommen vielen vielleicht solche Bilder in den Sinn, wie aus Tom &amp; Jerry, oder den Simpsons. Wer als Kind Zeichentrick-Serien geschaut hat, der kennt das. In der Hölle foltert der Teufel die armen Seelen bis ans Ende der Zeiten. Das ist nicht biblisch.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Dante-Alighieri.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-439" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Dante-Alighieri-300x169.jpg" alt="Dante Alighieri" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Dante-Alighieri-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Dante-Alighieri-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Dante-Alighieri-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Dante-Alighieri.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Dantes Inferno</h2>
<p>Die Idee kommt allerdings nicht von Tom &amp; Jerry. Sie ist viel älter. Sie stammt aus Dantes Inferno. Dante Alighieri war ein italienischer Dichter des Mittelalters. Er beschrieb die Hölle erstmalig so, wie es heute noch dem Volksglauben entspricht. Seitdem er das Inferno verfasste, wird auch in der Kunst die Hölle fast ausschließlich so dargestellt, mit dem Teufel, der die armen Seelen bis in die Unendlichkeit foltert.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Dantes-Inferno.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-440" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Dantes-Inferno-300x169.jpg" alt="Dantes Inferno" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Dantes-Inferno-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Dantes-Inferno-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Dantes-Inferno-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Dantes-Inferno.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>In der Bibel steht allerdings nichts von Folter, sondern von Qualen. &#8222;Heulen und Zähneklappern&#8220; heißt es in den Gleichnissen in Matthäus 13. &#8222;Vor Herzeleid schreien und vor Jammer heulen&#8220; heißt es in Jesaja 65:15.</p>
<p>Die Qualen werden nicht vom Teufel oder sogar von Gott verursacht. Der Teufel erleidet selbst Qualen in der Hölle. Gott fügt in der Hölle den Seelen keine Qualen zu, weil die Hölle ein Ort komplett frei von Gottes Gegenwart ist. Alles spricht dafür, dass die Seelen in der Hölle Qualen erleiden, weil sie sich selbst quälen.</p>
<p>Gott will die Menschen nicht dort hinschicken. Die Bibel ist in 1. Timotheus 2:4 klar in der Aussage, dass Gott will, dass alle Menschen gerettet werden, also die Ewigkeit im Reich Gottes verbringen.</p>
<p>Wer das nicht will, und lieber auf dem Weg zur Hölle bleibt, den lässt Gott sein Ding tun. C.S. Lewis sagte sehr treffend:</p>
<blockquote><p>Am Ende gibt es nur zwei Gruppen von Menschen: diejenigen, die zu Gott sagen: &#8222;Dein Wille geschehe&#8220;, und diejenigen, zu denen Gott am Ende sagt: &#8222;Dein Wille geschehe&#8220;.</p></blockquote>
<h2>Die Hölle: ein Paradies für Atheisten?</h2>
<p>Wer eine Existenz komplett frei von Gottes Gegenwart, mit allen damit verbundenen Konsequenzen anstrebt, der bekommt am Ende seinen Willen.</p>
<p>C.S. Lewis sagte ebenso treffend, dass die Tore der Hölle von innen verschlossen sind.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Die-Tore-der-Hoelle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-441" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Die-Tore-der-Hoelle-300x169.jpg" alt="Die Tore der Hölle sind von innen verschlossen" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Die-Tore-der-Hoelle-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Die-Tore-der-Hoelle-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Die-Tore-der-Hoelle-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/Die-Tore-der-Hoelle.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Wer die Lehre der Hölle im Neuen Testament als Drohung an die Ungläubigen versteht, der tut dies vor dem Hintergund eines Verständnisses der Hölle wie in Dantes Inferno. Er versteht überhaupt nicht, was Jesus damit sagen wollte.</p>
<p>Eine ehrliche Frage an die Atheisten, die den Artikel bis hierhin durchgearbeitet haben: Wenn Ihr die Wahl habt, zwischen einer Existenz komplett frei von Gottes Gegenwart, mit allen damit verbundenen Konsequenzen, denn nichts anderes ist die Hölle, und einer Existenz komplett unter der Herrschaft Gottes, mit allen damit verbundenen Konsequenzen, denn nichts anderes ist das Reich Gottes, wofür entscheidet Ihr Euch? Was ist es, das Ihr wollt?</p>
<p>Das ist keine theoretische Frage. Die Entscheidung liegt wirklich bei Euch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/12/11/das-beste-argument-gegen-gott/">Das beste Argument gegen Gott</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Wie starb Judas Iskariot?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2020 00:19:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Apostelgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtumslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzigung]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Widerspruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für 30 Silberstücke hat Judas Iskariot Jesus mit dem Judaskuss an die Ältesten und Hohen Priester verraten. Als nun Judas, der ihn ausgeliefert hatte, sah, dass er verurteilt war, reute es ihn, und er&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/10/01/wie-starb-judas-iskariot/">Wie starb Judas Iskariot?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für 30 Silberstücke hat Judas Iskariot Jesus mit dem Judaskuss an die Ältesten und Hohen Priester verraten.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Wie starb Judas Iskariot?" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/wNvWsQcaOO4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<blockquote><p>Als nun Judas, der ihn ausgeliefert hatte, sah, dass er verurteilt war, reute es ihn, und er brachte die dreissig Silberstücke den Hohen Priestern und Ältesten zurück und sagte: Ich habe gesündigt, unschuldiges Blut habe ich ausgeliefert. Sie aber sagten: Was geht das uns an? Sieh du zu! Da warf er die Silberstücke in den Tempel, machte sich davon, ging und erhängte sich.</p></blockquote>
<p>Diese Darstellung der Ereignisse aus Matthäus  27:3-5 ist die allgemein bekannte Version der Geschichte. Sein schlechtes Gewissen veranlasst Judas Iskariot dazu, sich zu erhängen.</p>
<p>Bibelkritiker behaupten manchmal, einen Widerspruch gefunden zu haben, und berufen sich auf die Fassung der Ereignisse, wie sie in der Apostelgeschichte 1:18 zu finden ist.</p>
<blockquote><p>Dieser kaufte von dem Lohn für seine Untat ein Grundstück; dort stürzte er, riss sich den Leib auf, und alle seine Eingeweide quollen heraus.</p></blockquote>
<p>Aber wir <a href="https://www.auferstanden.org/2020/02/19/fehler-und-widersprueche-in-der-bibel/">erinnern uns</a>: zwei Aussagen sind nur dann widersprüchlich, wenn sie dem Sinn nach nicht beide gleichzeitig wahr sein können. Da bei Matthäus klar steht, dass Judas durch Erhängen starb, würde ein Widerspruch nur dann vorliegen, wenn in der Apostelgeschichte stehen würde, dass er durch den Sturz starb. Das tut es aber nicht. Jedenfalls nicht in wortgetreuen Bibelübersetzungen. Freie Übertragungen wie die Basisbibel oder die Hoffnung für alle fügen hier hinzu, dass Judas durch den Sturz starb, was im Griechischen weder steht noch impliziert wird. Das griechische Wort für &#8222;stürzen&#8220; kann hier auch mit &#8222;hinabstürzen&#8220; übersetzt werden.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/10/Wie-starb-Judas-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-395" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/10/Wie-starb-Judas-1-300x169.jpg" alt="Wie starb Judas?" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/10/Wie-starb-Judas-1-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/10/Wie-starb-Judas-1-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/10/Wie-starb-Judas-1-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/10/Wie-starb-Judas-1.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Die Geschehnisse in der Apostelgeschichte beschreiben also, was mit Judas Iskariot geschah, nachdem er am Strick gestorben war. Judas Körper stürzte hinab, riss auf, und seine Eingeweide traten heraus.</p>
<p>Die Apostelgeschichte beleuchtet lediglich einen anderen Aspekt seines Dahinscheidens, aber es liegt kein Widerspruch vor.</p>
<p>Quelle: <a href="https://carm.org/bible-difficulties/matthew-mark/how-did-judas-die-hanging-or-falling-down" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CARM</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/10/01/wie-starb-judas-iskariot/">Wie starb Judas Iskariot?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Wiederspruch in der Bibel!!? Der Hauptmann von Kafarnaum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2020 19:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fehler in der Bibel?]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
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		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Begebenheit vom Hauptmann von Kafarnaum steht zweimal in den Evangelien. Die Umstände sind jeweils sehr unterschiedlich, und lassen auf den ersten Blick einen unvereinbaren Widerspruch vermuten. Die Begebenheit nach Lukas In Lukas 7:1-10&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/09/26/wiederspruch-der-hauptmann-von-kafarnaum/">Wiederspruch in der Bibel!!? Der Hauptmann von Kafarnaum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Begebenheit vom Hauptmann von Kafarnaum steht zweimal in den Evangelien. Die Umstände sind jeweils sehr unterschiedlich, und lassen auf den ersten Blick einen unvereinbaren Widerspruch vermuten.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Wiederspruch in der Bibel!!? Der Hauptmann von Kafarnaum" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/G75a1k3PAlk?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Die Begebenheit nach Lukas</h2>
<p>In Lukas 7:1-10 steht:</p>
<blockquote><p>Nachdem er zu Ende war mit allem, was er vor den Ohren des Volkes sagen wollte, ging er nach Kafarnaum. Der Knecht eines Hauptmanns aber, den dieser sehr schätzte, war auf den Tod krank. Als der nun von Jesus hörte, sandte er Älteste der jüdischen Gemeinde zu ihm und liess ihn bitten, er möge kommen und seinen Knecht retten. Als diese zu Jesus kamen, baten sie ihn inständig und sagten: Er ist es wert, dass du ihm dies gewährst, denn er liebt unser Volk, und er hat uns die Synagoge gebaut. Da machte sich Jesus mit ihnen auf den Weg.</p>
<p>Als er aber nicht mehr weit entfernt von dem Haus war, schickte der Hauptmann Freunde und liess ihm sagen: Herr, bemühe dich nicht, denn es steht mir nicht zu, dich in mein Haus zu bitten. Darum habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Aber sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund. Ich bin nämlich auch einer, für den Befehle gelten, und habe Soldaten unter mir. Sage ich zu einem: Geh, so geht er; sage ich zu einem anderen: Komm, so kommt er; und sage ich zu meinem Knecht: Tu das, so tut er es. Als Jesus das hörte, wunderte er sich über ihn, und zum Volk gewandt, das ihm folgte, sprach er: Ich sage euch: In Israel habe ich keinen solchen Glauben gefunden! Und als die Boten ins Haus zurückkehrten, fanden sie den Knecht gesund.</p></blockquote>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Hauptmann-von-Kafarnaum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-344 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Hauptmann-von-Kafarnaum-300x169.jpg" alt="Der Hauptmann von Kafarnaum" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Hauptmann-von-Kafarnaum-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Hauptmann-von-Kafarnaum-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Hauptmann-von-Kafarnaum-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Hauptmann-von-Kafarnaum-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Hauptmann-von-Kafarnaum.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Die Begebenheit nach Matthäus</h2>
<p>Der Hauptmann ist also sehr explizit, dass er sich unwürdig sieht, Jesus selbst zu treffen. Wenn wir aber die Version dieses Zusammentreffens in Matthäus 8:5-13 lesen, dann stellen wir Erstaunliches fest.</p>
<blockquote><p>Als er aber nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn: Herr, mein Knecht liegt gelähmt im Haus und wird von furchtbaren Schmerzen gepeinigt. Und er sagt zu ihm: Ich werde kommen und ihn heilen. Da entgegnete der Hauptmann: Herr, es steht mir nicht zu, dich in mein Haus zu bitten, doch sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund. Denn auch ich bin einer, für den Befehle gelten, und ich habe Soldaten unter mir. Sage ich zu einem: Geh, so geht er; sage ich zu einem anderen: Komm, so kommt er; und sage ich zu meinem Knecht: Tu das, so tut er es. Als Jesus das hörte, staunte er und sagte zu denen, die ihm folgten: Amen, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich bei niemandem in Israel gefunden. Ich sage euch aber: Viele werden kommen aus Ost und West und sich mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch setzen. Die Söhne des Reichs aber werden in die äusserste Finsternis hinausgeworfen werden; dort wird Heulen und Zähneklappern sein. Und Jesus sagte zum Hauptmann: Geh! Dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und in eben jener Stunde wurde der Knecht gesund.</p></blockquote>
<h2>Die Auflösung des Widerspruchs</h2>
<p>Wer sprach mit Jesus? Der römische Hauptmann, oder die Boten? Der Text im Lukasevangelium ist klar und deutlich. Der Hauptmann hat nicht selbst mit Jesus gesprochen. Aber das heißt nicht, dass Matthäus sich geirrt hat. Matthäus hat auch recht. Denn in der Antike hat es keinen Unterschied gemacht, ob die Person selbst eine Botschaft vorträgt, oder einen Boten schickt, um dies zu tun.</p>
<p>Möglicherweise hat der Hauptmann den Boten seine Botschaft sogar schriftlich mitgegeben, und sie vorlesen lassen. Ein Brief ist immer eine Botschaft des Absenders, auch wenn er von einem Boten überbracht und vorgelesen wird.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Roemer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-346 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Roemer-300x169.jpg" alt="Römer" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Roemer-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Roemer-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Roemer-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Roemer-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/09/Roemer.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Es gibt also keinen Widerspruch. Alles ist gut.</p>
<p>Aber lassen wir uns von dem angeblichen Widerspruch nicht davon ablenken, was der Text uns sagt. Die Einladung Jesu ins Himmelreich, die gilt für alle, für die Juden, zu denen er geschickt war, für die römischen Besatzer, für alle Menschen aus Ost und West, aber auch aus Nord und Süd, auch wenn Jesus diese nicht explizit erwähnt hat, und ganz sicherlich auch für Dich und für mich.</p>
<p>Quelle: <a href="https://defendinginerrancy.com/bible-solutions/Matthew_8.5-13_(cf._Luke_7.2-10).php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Defending Inerrancy</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/09/26/wiederspruch-der-hauptmann-von-kafarnaum/">Wiederspruch in der Bibel!!? Der Hauptmann von Kafarnaum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>12 Punkte, die zeigen, dass der Christliche Glaube wahr ist</title>
		<link>https://www.auferstanden.org/2020/09/05/12-punkte-die-zeigen-dass-der-christliche-glaube-wahr-ist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2020 00:26:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Monaten habe ich hier die zwölf Punkte, die zeigen dass der christliche Glaube wahr ist, jeweils einzeln vorgestellt. Hier folgt nochmals eine Zusammengassung, um alle zwölf Punkte im Zusammenhang zu präsentieren.&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/09/05/12-punkte-die-zeigen-dass-der-christliche-glaube-wahr-ist/">12 Punkte, die zeigen, dass der Christliche Glaube wahr ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten habe ich hier die zwölf Punkte, die zeigen dass der christliche Glaube wahr ist, jeweils einzeln vorgestellt. Hier folgt nochmals eine Zusammengassung, um alle zwölf Punkte im Zusammenhang zu präsentieren.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Gkv5Cfw-cKs?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Die Wahrheit über die Realität ist wissbar</h2>
<p>Natürlich kann ein einzelner Mensch nicht die gesamte Wahrheit über gesamte Realität wissen. Aber jeder Mensch kann einzelne Aspekte der Realität wissen, zum Beispiel dass er selbst existiert.</p>
<h2>Das Gegenteil von wahr ist falsch</h2>
<p>Gegensätze <a href="https://www.auferstanden.org/2020/02/12/nur-ein-sith-denkt-in-absoluten/">können nicht beide gleichzeitig wahr sein</a>. Wenn jemand behauptet, dass Gegensätze beide wahr sein können, fragt ihn einfach nur: &#8222;Ist das wahr?&#8220; Und schon habt ihr ein fettes Paradoxon für ihn kreiert.</p>
<h2>Es ist wahr, dass Gott existiert</h2>
<p>Gottes Existenz wird bewiesen durch den <a href="https://www.auferstanden.org/2020/02/27/der-kosmologische-gottesbeweis/">kosmologischen Gottesbeweis</a>. Die Ursache für das Universum, also für die Gesamtheit an Raum, Zeit und Materie muss selbst raumlos, zeitlos und immateriell sein.</p>
<p>Gottes Existenz wird außerdem bewiesen durch den <a href="https://www.auferstanden.org/2020/03/12/der-teleologische-gottesbeweis/">teleologischen Gottesbeweis</a>. Das Universum und die Naturkonstanten sind dermaßen fein eingestellt, um Leben zu ermöglichen, dass dies keinesfalls auf einen Zufall zurückführbar sein kann.</p>
<p>Weiterhin wird Gottes Existenz durch den <a href="https://www.auferstanden.org/2020/03/26/der-moralische-gottesbeweis/">moralischen Gottesbeweis</a> bewiesen. Objektive Moral und Ethik benötigen einen moralischen Gesetzgeber. Ohne objektive Moral wäre ethisch korrektes Handeln lediglich die Meinung des einzelnen, oder ein temporärer gesellschaftlicher Konsens. Verwerfliche Taten wie Mord oder Vergewaltigung könnte man nicht mehr be- oder verurteilen.</p>
<h2>Wenn Gott existiert, dann sind Wunder möglich</h2>
<p>Argumente, dass Wunder unmöglich wären, <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/09/wunder-tatsachen-oder-hirngespinste/">setzen bereits ein naturalistisches Weltbild voraus</a>. Auch weltberühmte Philosophen wie David Hume oder Benedict Spinoza argumentieren, um Wunder zu wiederlegen, nur im Kreis.</p>
<h2>Wunder können eine Botschaft von Gott bestätigen</h2>
<p>Die Taten Gottes bestätigen das Wort Gottes. Wunder können nicht durch endliche und beschränkte Menschen vollbracht werden, es sei denn, sie werden von Gott dazu berufen und befähigt. Dies geht normalerweise einher mit einer prophetischen Botschaft oder einer andern Offenbarung von Gott.</p>
<h2>Das Neue Testament ist historisch zuverlässig.</h2>
<p>Das Neue Testament wurde zum großen Teil, wenn nicht sogar vollständig, <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/30/der-ursprung-des-neuen-testaments/">vor dem Jahr 70 n.Chr. geschrieben</a>, also zu einer Zeit, zu der sehr viele Augenzeugen noch gelebt haben. Die Evangelien weisen durchgehend Merkmale von Augenzeugenberichten auf. Außerdem wurde das Neue Testament <a href="https://www.auferstanden.org/2020/05/29/die-bewahrung-des-neuen-testaments-ist-die-bibel-verfaelscht/">zuverlässig überliefert</a>.</p>
<h2>Laut Neuem Testament behauptete Jesus Gott zu sein</h2>
<p>Das Neue Testament ist eindeutig, dass Jesus <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/09/jesus-ist-gott/">beanspruchte Gott zu sein</a>.</p>
<p>C.S. Lewis schrieb:</p>
<blockquote><p>Damit versuche ich, jedermann vor dem wirklich läppischen Einwand zu bewahren, er sei zwar bereit, Jesus als großen Morallehrer anzuerkennen, aber nicht seinen Anspruch, Gott zu sein.</p>
<p>Gerade das können wir nicht sagen. Ein Mensch, der solche Dinge wie Jesus sagt, wäre kein großer Morallehrer. Er wäre entweder ein Irrer – oder der Satan in Person. Wir müssen uns deshalb entscheiden:</p>
<p><strong>Entweder war dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres.</strong></p>
<p>Man kann ihn als Geisteskranken einsperren, man kann ihn verachten oder als Dämon töten. Oder man kann ihm zu Füßen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber man kann ihn nicht mit gönnerhafter Herablassung als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Diese Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen. Das war nie seine Absicht.</p></blockquote>
<h2>Der Anspruch Jesu Gott zu sein wurde durch Wunder bestätigt</h2>
<p>Das größte Wunder Jesu, seine <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/22/ist-jesus-wirklich-auferstanden/">Auferstehung</a>, ist besser belegt als die meisten anderen Ereignisse der Antike. Wenn es keine übernatürliche Dimension hätte, würde es in jedem Geschichtsbuch als Fakt stehen.</p>
<p>Ebenso bestätigt die <a href="https://www.auferstanden.org/2020/07/21/faktencheck-prophetie-wie-akkurat-sind-die-prophezeiungen-ueber-jesus/">Alttestamentliche Prophetie</a> Jesus als Gott. Er erfüllte auf wundersame Weise, wo und wie er geboren wurde, sowie wo und wie und in welchem Jahr er sterben würde.</p>
<h2>Daher ist Jesus wirklich Gott</h2>
<p>Durch die vollbrachten Wundertaten wird die Verkündung Jesu als göttliche Offenbarung bestätigt.</p>
<h2>Alles, was Jesus (der Gott ist) lehrt, ist wahr</h2>
<p>Über den moralischen Gottesbeweis wissen wir, dass Gott moralisch perfekt ist, und daher nicht lügt. Darum ist alles, was Gott lehrt, die Wahrheit.</p>
<h2>Jesus lehrte, dass die Bibel Gottes Wort ist</h2>
<p>Dies betrifft nicht nur die Bibel zur Zeit Jesu, also das Alte Testament, sondern auch die Schriften, die er die Apostel beauftragte zu schreiben. Somit hat auch das Neue Testament ein göttliches Authentizitätssiegel.</p>
<h2>Also ist die Bibel wirklich Gottes Wort, und alles, was ihr widerspricht ist falsch</h2>
<p>Damit ist der Atheismus falsch, der lehrt, dass es keinen Gott gibt. Der Islam ist falsch, der lehrt, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde und auferstanden ist. Die Lehre der Reinkarnation ist falsch, dass wir als andere Menschen, oder Tiere wiedergeboren werden. Der Satanismus ist falsch, der lehrt das Satan eine Chance hat, am Ende doch zu gewinnen. Aber auch der Volksglaube ist falsch, dass wenn wir genug Gutes getan haben, irgendwann nach dem Tod mit einer Harfe und Engelsflügeln auf einer Wolke wieder aufwachen. Der einzige Weg ist der <a href="https://www.auferstanden.org/2020/08/18/die-bibel-ist-gottes-wort-und-alles-was-ihr-widerspricht-ist-falsch/">Glaube an Jesus Christus</a>, und die Annahme seines Opfers am Kreuz.</p>
<p>Die zwölf Punkte, warum der christliche Glaube wahr ist, habe ich vom amerikanischen Theologen und Apologeten <a href="https://www.normangeisler.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Norman Geisler</a> ausgeliehen, der sie entwickelt hat, um eine Begründung für den christlichen Glauben zu geben, und dabei bei null anzufangen.</p>
<p>Dieselben zwölf Punkte dienen auch als Grundlage für das Buch <a href="https://www.amazon.de/gp/product/3867013241/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3867013241&amp;linkCode=as2&amp;tag=jankrohn0e&amp;linkId=52f6a4fdc1fad54fbc4e9d67db4f8746" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Um Atheist zu sein fehlt mir der Glaube&#8220;</a>, das ich wärmstens empfehlen kann, um die Thematik weiter zu vertiefen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/09/05/12-punkte-die-zeigen-dass-der-christliche-glaube-wahr-ist/">12 Punkte, die zeigen, dass der Christliche Glaube wahr ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Die Bibel ist Gottes Wort (und alles, was ihr widerspricht, ist falsch)</title>
		<link>https://www.auferstanden.org/2020/08/18/die-bibel-ist-gottes-wort-und-alles-was-ihr-widerspricht-ist-falsch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2020 09:09:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historizität]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtumslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Wunder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich ist es doch so einfach zu zeigen! Wenn die Bibel Gottes Wort ist, und wenn Gott keine Fehler macht, dann ist die Bibel auch wahr. Und weil die Bibel wahr ist, dann ist&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/08/18/die-bibel-ist-gottes-wort-und-alles-was-ihr-widerspricht-ist-falsch/">Die Bibel ist Gottes Wort (und alles, was ihr widerspricht, ist falsch)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist es doch so einfach zu zeigen! Wenn die Bibel Gottes Wort ist, und wenn Gott keine Fehler macht, dann ist die Bibel auch wahr. Und weil die Bibel wahr ist, dann ist auch ihr eigener Anspruch an sich wahr, dass sie Gottes Wort ist. Also ist es wahr, dass die Bibel Gottes Wort ist&#8230;</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Die Bibel ist Gottes Wort (und alles was ihr widerspricht ist falsch)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/StAQ0k0CCc0?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Man braucht nicht einmal einen zweiten Blick darauf, um das zirkuläre Argument zu erkennen. Oft schleichen sich Zirkelschlüsse aber eher unbemerkt in die Argumentation hinein. Ganz so einfach lässt es sich also doch nicht zeigen, dass die Bibel wahr ist.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-311 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation-300x169.jpg" alt="Zirkuläre Argumentation" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/zirkulaere-argumentation.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Zirkuläre Argumente vermeiden</h2>
<p>Aber woher wissen wir überhaupt, ob irgendetwas wahr oder unwahr ist? Selbst bei aktuellen Texten, zum Beispiel bei Zeitungsartikeln, wissen wir, dass sie nicht alle wahr sind &#8211; auch nicht dann, wenn sie von renommierten Medien stammen. Einen Zeitungsartikel allein aus dem Grund als wahr anzusehen, weil er von einem renommierten Magazin veröffentlicht wurde, das ausschließlich Wahrheit publiziert, das ist genau die gleiche zirkuläre Argumentation.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-313 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr-300x169.jpg" alt="Was is wahr?" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/was-ist-wahr.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Aber heißt das, dass man ins andere Extrem verfallen, und der Presse im Großen und Ganzen misstrauen sollte, so wie mache Gruppen sie pauschal als Lügenpresse bezeichnen? Nein, natürlich auch nicht!</p>
<p>Es bleibt als einzige Option nur, sich kritisch mit dem Text auseinanderzusetzen, und externe Quellen zur Wahrheitsfindung heranzuziehen. Das heißt aber nicht, dass die externen Quellen noch vertrauenswürdiger sein müssen als der fragliche Text selbst. Wenn man für jede Behauptung eine noch vertrauenswürdigere Quelle verlangen würde, dann würden sich die Ansprüche an die Quellen immer weiter hochschaukeln, bis man an dem Punkt ankommt, wo es keine vertrauenswürdigere Quelle mehr gibt.</p>
<p>Für einen popeligen Zeitungsartikel treibt in der Regel niemand diesen Aufwand. Und wenn doch, dann kommt schon mal der eine oder andere Skandal dabei heraus, wie bei Claas Relotius.</p>
<h2>Historische Wahrheitsfindung</h2>
<p>Aber was ist mit historischen Texten? Woher wissen wir, ob Caesar Gallien erobert hat? Woher wissen wir, dass sich Martin Luther undercover als Junker Jörg auf der Wartburg versteckt hat? Woher wissen wir, dass Dietrich Bonhoeffer an der Planung des versuchten Hitler-Attentats beteiligt war? Alle drei Männer haben Texte verfasst, in denen sie genau das behauptet haben. Um herauszufinden, ob das jeweils der Wahrheit entspricht, ziehen Historiker externe Quellen heran, aber insbesondere setzen sie sich kritisch mit den Texten auseinander. Wenn wir ergründen wollen, ob die Bibel wahr ist, müssen wir genau auf die gleiche Art und Weise an die Sache herangehen.</p>
<p>Wenn Skeptiker verlangen, dass man die Bibel nicht verwendet, um darzulegen, dass die Bibel wahr ist, das ist allergrößter Humbug. Natürlich muss man die Bibel dazu verwenden. Ein Skeptiker, der seine eigene Existenz beweisen möchte, ohne seine eigene Existenz dabei zu verwenden, wäre dazu auch nicht in der Lage.</p>
<p>Das einzige, was wir vermeiden müssen, sind zirkuläre Argumente.</p>
<h2>Die Bibel ist Gottes Wort</h2>
<p>Aber die haben wir in den vorherigen Beiträgen der Serie auch nicht verwendet.</p>
<ol>
<li>Jesus ist Gott. Wie bereits veranschaulicht, ist die <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/09/jesus-ist-gott/">Göttlichkeit Jesu bestätigt</a> durch die <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/22/ist-jesus-wirklich-auferstanden/">Auferstehung</a>, die durch externe Quellen belegt ist, und durch erfüllte <a href="https://www.auferstanden.org/2020/07/21/faktencheck-prophetie-wie-akkurat-sind-die-prophezeiungen-ueber-jesus/">Prophetie</a>, die nachweislich hunderte von Jahren vorher niedergeschrieben wurde. Das sind keine zirkulären Argumente.</li>
<li>Was Gott lehrt, ist wahr. Da Jesus Gott ist, ist also auch das, was Jesus lehrt, wahr.</li>
<li>Jesus hat gelehrt, dass die Bibel Gottes Wort ist.</li>
</ol>
<p>Wie kann er gelehrt haben, dass die Bibel Gottes Wort ist? Das Neue Testament bestand ja noch gar nicht als Jesus gelehrt hat. Die Antwort findet sich in Johannes 14:25-26.</p>
<blockquote><p>Das habe ich euch gesagt, als meine Bleibe noch bei euch war. Der Fürsprecher aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.</p></blockquote>
<p>Die Autoren der Bibel, die Apostel, haben immer wieder behauptet, dass das, was sie niederschrieben, eine Offenbarung des Heiligen Geistes sei. Aber behaupten kann man viel. Die Behauptung als wahr anzunehmen, weil sie im unfehlbaren Wort Gottes steht, das wäre wieder ein zirkuläres Argument.</p>
<h2>Das Zeichen eines Apostel</h2>
<p>Offenbarungen Gottes werden durch Wundertaten bestätigt. Der zweite Korintherbrief wurde vom Apostel Paulus im Jahr 56 n.Chr. geschrieben. Das erkennen selbst skeptische und kritische Forscher an. Die meisten anderen Apostel lebten zu der Zeit noch. In 2. Korinther 12:12 steht:</p>
<blockquote><p>Was einen Apostel ausmacht, ist bei euch zur Wirkung gekommen, in aller Geduld, durch Zeichen und Wunder und machtvolle Taten.</p></blockquote>
<p>Der zweite Korintherbrief war eine der ersten Schriften des Neuen Testaments. Die Urchristen kannten ihn alle. Das, was einen Apostel ausmacht sind Zeichen und Wunder. Die Apostel hätten gleich zu Beginn komplett ihre ganze Glaubwürdigkeit verloren, wenn sie ihre Lehren nicht durch Zeichen und Wunder bestätigt hätten. In der Apostelgeschichte werden insgesamt 35 Wunder der Apostel aufgeführt. Wir haben in bereits gesehen, <a href="https://www.auferstanden.org/2020/04/30/der-ursprung-des-neuen-testaments/">dass es sich bei der Apostelgeschichte ganz klar um einen Augenzeugenbericht handelt</a>.</p>
<p>Skeptiker könnten immer noch einwenden, dass dann halt nur die Wundergeschichten erfunden wurden. Dann hätten die Apostel aber erst recht keine Glaubwürdigkeit unter den Urchristen gehabt. Wenn in praktisch allen Gemeinden Wunder dokumentiert wurden, aber in Wirklichkeit gar keine passiert wären, dann wären die Apostel sofort als Lügner enttarnt gewesen. Außerdem hätten sie überhaupt kein Motiv gehabt, Wunder zu erfinden, denn fast überall wurden sie für ihre Verkündigung und ihren Glauben verfolgt.</p>
<p>Daher gilt:</p>
<ol start="4">
<li>Die Bibel ist wirklich Gottes Wort. Und alles, was ihr widerspricht ist falsch.</li>
</ol>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-314 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2-300x169.jpg" alt="Die Bibel ist Gottes Wort" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/08/die-bibel-ist-gottes-wort-2.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Und damit ist auch gezeigt, dass der christliche Glaube wahr ist, denn der beruht darauf, dass Jesus Christus Gott ist, und die Bibel Gottes Wort ist.</p>
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		<title>Widerspruch in der Bibel??! Eloi, Eloi… Eli, Eli… Lema Sabachtani</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2020 00:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fehler in der Bibel?]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtumslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzigung]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Widerspruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?&#8220; Diese Worte schrie Jesus am Kreuz, wie von Markus und Matthäus berichtet. Wenn Skeptiker auf den kleinen angeblichen Widerspruch zwischen den beiden Berichten hinweisen, dann&#46;&#46;&#46;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?&#8220; Diese Worte schrie Jesus am Kreuz, wie von Markus und Matthäus berichtet. Wenn Skeptiker auf den kleinen angeblichen Widerspruch zwischen den beiden Berichten hinweisen, dann ist dies signifikanter, als es auf den ersten Blick scheint. Aber trotzdem gibt es für den Unterschied eine logische Erklärung.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Widerspruch in der Bibel??! Eloi, Eloi… Eli, Eli… Lema Sabachtani" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/kV_72BnVmfo?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Sowohl Markus als auch Matthäus, die beide auf Griechisch geschrieben haben, geben Jesu Worte in einer anderen Sprache wieder.</p>
<p>&#8222;Eloi, eloi, lema sabachtani!&#8220; steht in Markus 15:34.</p>
<p>&#8222;Eli, Eli, lema sabachtani!&#8220; steht in Matthäus 27:46.</p>
<p>Jesus zitiert einen Vers aus dem Alten Testament. Der Originaltext steht in Psalm 22:2. &#8222;Eli, Eli, lama azabtani!&#8220;.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/eloi-eli.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-288 size-large" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/eloi-eli-1024x576.jpg" alt="Eloi, eloi, lema sabachtani!" width="1024" height="576" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/eloi-eli-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/eloi-eli-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/eloi-eli-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/eloi-eli-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/eloi-eli.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>Das Original ist natürlich Hebräisch. Das Zitat, wie es sich bei Markus findet, ist komplett anders. Die Muttersprache von Jesus war nicht Hebräisch, sondern Aramäisch, eine dem Hebräischen nah verwandte Sprache, und die Verkehrssprache im Nahen Osten zu der Zeit. &#8222;Eloi, eloi, lema sabachtani!&#8220; ist Aramäisch.</p>
<p>Von Matthäus bekommen wir einen Mix der beiden Sprachen überliefert. &#8222;Eli, Eli&#8220; ist Hebräisch; &#8222;lema sabachtani!&#8220; ist Aramäisch.</p>
<p>Die Evangelisten machen sich also die Mühe, den originalen Wortlaut der Worte Jesu wiederzugeben. Hat Jesus diese Worte nun auf Aramäisch geschrien, oder auf Hebräisch, oder in diesem Sprachen-Mix? Wie man es dreht und wendet, mindestens ein Evangelist muss falsch liegen.</p>
<p>Es sei denn, Jesus hat beides gesagt. Aber warum sollte er dies getan haben?</p>
<p>Wir <a href="https://www.auferstanden.org/2020/02/19/fehler-und-widersprueche-in-der-bibel/">erinnern uns</a>, ein Widerspruch liegt nur dann vor, wenn zwei Aussagen dem Sinn nach nicht beide wahr sein können. Die Evangelien sind stellenweise sehr kurze Zusammenfassungen von längeren Ereignissen. Wenn sich das entsprechende Ereignis durch Spekulation so erweitern lässt, dass sich beide angeblich widersprüchlichen Berichte darin einbetten lassen, dann liegt kein Widerspruch vor.</p>
<p>Was nun folgt, ist Spekulation. Diese Spekulation basiert auf einer Idee von <a href="https://faithalone.org/staff/">Bob Wilkin</a>.</p>
<p>Warum sollte Jesus beides gesagt haben?</p>
<p>Der Schlüssel dazu liegt im Kontext des Verses. In Matthäus 27:47 steht:</p>
<blockquote><p>Als einige von denen, die dort standen, das hörten, sagten sie: Der ruft nach Elija.</p></blockquote>
<p>Dieses Missverständnis kann nicht entstanden sein, wenn Jesus vorher &#8222;Eloi, Eloi&#8220; geschrien hat. Er muss also &#8222;Eli, Eli&#8220; auf Hebräisch geschrien haben, gefolgt von &#8222;lema sabachtani&#8220; auf Aramäisch.</p>
<p>Daraufhin ist das Missverständnis bei den Zuschauern entstanden. &#8222;Der ruft nach Elija.&#8220;</p>
<p>Daraufhin hat Jesus die Worte wiederholt, diesmal aber komplett auf Aramäisch, um das Missverständnis zu bereinigen. &#8222;Eloi, Eloi, lema sabachtani!&#8220;</p>
<p>Ob es sich wirklich so zugetragen hat, lässt sich nicht abschließend klären. Muss es auch nicht, denn diese Spekulation beweist, dass kein Widerspruch vorliegt.</p>
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			</item>
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		<title>Fehler in der Bibel!!? Bibelkritische Eselei!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2020 08:59:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fehler in der Bibel?]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
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		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Widerspruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf was für einem Tier reitend zog Jesus in Jerusalem ein? Auf einer Eselin, oder auf einem Füllen? Vielleicht kommen Euch beide Varianten bekannt vor, und Ihr vermutet, dass es sich um verschiedene Bibelübersetzungen&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/13/fehler-in-der-bibel-bibelkritische-eselei/">Fehler in der Bibel!!? Bibelkritische Eselei!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf was für einem Tier reitend zog Jesus in Jerusalem ein? Auf einer Eselin, oder auf einem Füllen? Vielleicht kommen Euch beide Varianten bekannt vor, und Ihr vermutet, dass es sich um verschiedene Bibelübersetzungen handeln könnte. Dem ist nicht so. Vielen sind die Unterschiede in den Berichten gar nicht bewusst, aber Bibelkritiker hängen sich daran auf, und wollen einen Fehler in der Bibel gefunden haben.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Fehler in der Bibel!!? Bibelkritische Eselei!" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/25k3nDK_Z5A?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Die Texte in Markus 11:1-7 und Lukas 19:28-37 sind sehr ähnlich, deshalb lassen wir den Lukas-Text hier aus, und schauen uns nur das Markusevangelium an.</p>
<blockquote><p>Und als sie in die Nähe von Jerusalem kommen, nach Betfage und Betanien an den Ölberg, sendet er zwei seiner Jünger aus und sagt zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet es los und bringt es her! Und wenn jemand zu euch sagt: Was tut ihr da?, so sagt: Der Herr braucht es und schickt es sogleich wieder zurück. Da gingen sie und fanden ein Füllen, angebunden an einer Tür draussen an der Strasse, und sie banden es los. Und einige von denen, die dort standen, sagten zu ihnen: Was führt euch dazu, das Füllen loszubinden? Sie aber gaben zur Antwort, was Jesus ihnen gesagt hatte, und man liess sie gewähren. Und sie bringen das Füllen zu Jesus und legen ihre Kleider darüber, und er setzte sich darauf.</p></blockquote>
<h2>Was ist mit der Eselin?</h2>
<p>Dort ist kein Wort von einer Eselin. Es kommt nur das Füllen vor. Aber schauen wir in den Paralleltext in Matthäus 21:1-7.</p>
<blockquote><p>Und als sie sich Jerusalem näherten und nach Betfage an den Ölberg kamen, da sandte Jesus zwei Jünger aus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr. Bindet sie los und bringt sie zu mir! Und wenn jemand euch Fragen stellt, so sagt: Der Herr braucht sie, er wird sie aber gleich zurückschicken. Das ist geschehen, damit in Erfüllung gehe, was durch den Propheten gesagt ist:</p>
<p>Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir, sanft, und auf einem Esel reitend, auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.</p>
<p>Die Jünger gingen und taten, was Jesus ihnen befohlen hatte, brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf.</p></blockquote>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Einzug-in-Jerusalem.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-274 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Einzug-in-Jerusalem-300x195.jpg" alt="Einzug in Jerusalem" width="300" height="195" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Einzug-in-Jerusalem-300x195.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Einzug-in-Jerusalem-768x498.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Einzug-in-Jerusalem.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Mehr Details, aber kein Widerspruch, kein Fehler in der Bibel</h2>
<p>Während in Markus und in Lukas also nur von einem Füllen die Rede ist, taucht bei Matthäus zusätzlich das Muttertier auf. Dabei handelt es sich nicht um einen Widerspruch, sondern um zusätzliche Details, von denen Matthäus berichtet, und die anderen Evangelisten nicht.</p>
<p>In der Kunst wird oft das Motiv verwendet, dass Jesus auf dem Muttertier reitet. Aber das steht dort nicht so bei Matthäus. Die Jünger legten ihre Kleider auf beide Tiere, und Jesus setzte sich auf die Kleider. Es steht dort nicht, auf welches Tier. Aus den anderen Evangelien wissen wir, dass dies das Füllen war.</p>
<p>Vielleicht ist Jesus abwechselnd auf beiden Tieren geritten, aber Fakt ist, dies steht dort nicht. Das Motiv aus der Kunst beruht auf Spekulation und Interpretation—was auch völlig in Ordnung ist, denn dies gehört zur Kunst dazu.</p>
<p>Aus den Unterschieden einen Widerspruch oder Fehler in der Bibel konstruieren zu wollen ist und bleibt in jedem Fall eine riesige Eselei der Bibelkritiker.</p>
<p>Quelle: <a href="https://defendinginerrancy.com/bible-solutions/Matthew_21.2_(cf._Mark_11.2;_Luke_19.30).php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Defending Inerrancy</a></p>
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		<item>
		<title>Jesus ist Gott!</title>
		<link>https://www.auferstanden.org/2020/06/09/jesus-ist-gott/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2020 23:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Dreieinigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Göttlichleit Jesu]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Unitarismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Reihe &#8222;12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist&#8220;, ist das achte Thema &#8222;Jesus ist Gott&#8220;. Aber wenn ich die Göttlichkeit von Jesus Belege anbringen kann, dann bin ich ja&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Reihe &#8222;12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist&#8220;, ist das achte Thema &#8222;Jesus ist Gott&#8220;. Aber wenn ich die Göttlichkeit von Jesus Belege anbringen kann, dann bin ich ja fertig. Wenn Jesus Gott ist, dann ist der christliche Glaube wahr, und ich könnte die Serie damit abschließen. Aber keine Bange, die letzten vier Teile folgen noch, denn ich relativiere das Thema vorerst etwas: &#8222;Das Neue Testament sagt: Jesus ist Gott&#8220;.</p>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Jesus ist Gott!" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/rMJpHQHMH38?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Wir betrachten dazu insbesondere die Evangelien. Die Paulus-Briefe und die anderen Schriften des Neuen Testaments sind zwar ebenso deutlich, aber wir hatten in den <a href="https://www.auferstanden.org/2020/05/29/die-bewahrung-des-neuen-testaments-ist-die-bibel-verfaelscht/">letzten Beiträgen</a> den Fokus auf den Evangelien, und machen deshalb dort weiter.</p>
<p>Jesus hat nie gesagt: &#8222;Ich bin Gott, betet mich an!&#8220; Die Aussage, dass Jesus Gott ist, hat er zwischen den Zeilen kommuniziert, aber nicht implizit und undeutlich, sondern sogar sehr deutlich.</p>
<h2>Jesus beanspruchte Jahwe zu sein, also der Gott des Alten Testaments</h2>
<p>In Johannes 8:57-59 enthüllt Jesus seine Göttlichkeit nach einem Streit mit einigen Juden. Das folgende Zitat stammt aus der Einheitsübersetzung, weil sie die Zeitformen aus dem Griechischen korrekt erfasst.</p>
<blockquote><p>Die Juden entgegneten: Du bist noch keine fünfzig Jahre alt und willst Abraham gesehen haben? Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und verließ den Tempel.</p></blockquote>
<p>Andere Bibelübersetzungen haben an der Stelle zum Beispiel &#8222;ehe Abraham wurde war ich&#8220;. Aber das ist nicht, was im Griechischen steht. Im Griechischen, und in der Einheitsübersetzung, ist eigentlich die Grammatik falsch. Ehe Abraham wurde – Vergangenheit – bin ich – Präsens. Vor der Vergangenheit kann weder grammatikalisch noch logisch die Gegenwart liegen. Jesus beanspruchte also nicht nur Existenz bevor Abraham existierte, sondern er beanspruchte eine generelle und universelle Existenz. Er kann nicht nicht-existieren. Thomas von Aquin nannte diese Art von Existenz <strong>notwendige Existenz</strong>. Das ist eine Eigenschaft, die nur Gott hat. Kritiker behaupten oft, dass Jesus irgendetwas anderes aussagen wollte, und sich bloß keine göttlichen Eigenschaften zuschrieb. Aber da muss ich fragen: Warum wollten die Juden ihn dann töten? Doch wegen Blasphemie. Und wenn es nur ein angebliches Missverständnis war, warum stellt Jesus die Sache dann nicht richtig?</p>
<p>Wenn Jesus generell nicht beanspruchte, Gott zu sein, warum wurde er dann gekreuzigt? Die Juden zu der Ziet erkannten, dass Jesus das behauptete. Warum ist das, was für einen Juden des 1. Jahrhunderts offensichtlich ist, für einen Skeptiker des 21. Jahrhunderts inakzeptabel?</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Johannes-8.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-255 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Johannes-8-300x212.jpg" alt="Jesus und die Juden streiten im Tempel" width="300" height="212" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Johannes-8-300x212.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Johannes-8.jpg 549w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Das passende Gegenstück zum obigen Text im Alten Testament befindet sich in Exodus 3:13-14.</p>
<blockquote><p>Da sagte Mose zu Gott: Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heißt er? Was soll ich ihnen sagen? Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin, der ich bin. Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der Ich-bin hat mich zu euch gesandt.</p></blockquote>
<p>Der Name Gottes, Jahwe, beinhaltet also die notwendige Existenz, die auch Jesus später in Johannes 8:58 für sich beansprucht.</p>
<h2>Jesus teilt die Herrlichkeit Gottes</h2>
<p>Ein anderes Beispiel befindet sich in Johannes 17:5.</p>
<blockquote><p>Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.</p></blockquote>
<p>Jesus teilte also vorher die Herrlichkeit Gottes des Vaters und würde sie auch später wieder teilen.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/hohepriesterliches-Gebet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-257 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/hohepriesterliches-Gebet-300x169.jpg" alt="Das hohepriesterliche Gebet" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/hohepriesterliches-Gebet-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/hohepriesterliches-Gebet-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/hohepriesterliches-Gebet-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/hohepriesterliches-Gebet.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Aber im Alten Testament, in Jesaja 42:8, finden wir:</p>
<blockquote><p>Ich bin der HERR, das ist mein Name, und keinem anderen werde ich meine Ehre geben und meinen Ruhm nicht den Bildern.</p></blockquote>
<p>Wo in der deutschen Übersetzung &#8222;HERR&#8220; steht, da steht im Hebräischen der Gottesname Jahwe, und er teilt seine Ehre, und damit auch seine Herrlichkeit, mit keinem. Wenn Jahwe seine Herrlichkeit mit keinem teilt, er sie aber doch mit Jesus teilt, dann ist die einzige Schlussfolgerung, dass Jesus Jahwe ist.</p>
<h2>Jesus hält das Weltgericht</h2>
<p>Wer richtet am Ende der Zeiten die Nationen? Nach Matthäus 25:31-32 ist es Jesus.</p>
<blockquote><p>Wenn aber der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden sich vor ihm versammeln, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.</p></blockquote>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Weltgericht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-258 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Weltgericht-300x164.jpg" alt="Das Weltgericht" width="300" height="164" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Weltgericht-300x164.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Weltgericht-1024x561.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Weltgericht-768x421.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Weltgericht.jpg 1216w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Andererseits, nach dem Alten Testament, ist es Jahwe, der das Weltgericht hält. In Joel 4:12 steht:</p>
<blockquote><p>Die Nationen werden in Bewegung gesetzt, damit sie hinaufziehen ins Tal Jehoschafat. Denn dort werde ich Platz nehmen, um zu richten all die Nationen von ringsum.</p></blockquote>
<p>Es kann kein Zweifel bestehen, dass es sich in den beiden Texten um das selbe Gericht und den selben Richter handelt.</p>
<h2>Jesus hat Gottes Taten getan</h2>
<p>Jesus hat Taten getan, die nur Gott tun kann. Er vergab den Menschen ihre Sünden. Ein Beispiel findet sich in Markus 2:5-7.</p>
<blockquote><p>Und als Jesus ihren Glauben sieht, sagt er zu dem Gelähmten: Kind, dir sind die Sünden vergeben! Es sassen dort aber einige Schriftgelehrte, die dachten bei sich: Was redet der so? Er lästert! Wer kann Sünden vergeben ausser Gott?</p></blockquote>
<p>Die Schriftgelehrten haben richtig erkannt, dass Jesus durch die Sündenvergebung den Anspruch erhebt, Gott zu sein.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/heilung-eines-gelähmten-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-260 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/heilung-eines-gelähmten-1-251x300.jpg" alt="Die Heilung eines Gelähmten" width="251" height="300" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/heilung-eines-gelähmten-1-251x300.jpg 251w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/heilung-eines-gelähmten-1.jpg 411w" sizes="auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px" /></a></p>
<p>Eine weitere Tat Gottes ist es, Leben zu geben. Auch Jesus gibt Leben. Er weckte Lazarus von den Toten auf, und verkündete in Johannes 5:21:</p>
<blockquote><p>Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will.</p></blockquote>
<p>Aber im Alten Testament hören wir in Deuteronomium 32:39 die Worte Jahwes:</p>
<blockquote><p>Seht nun, dass ich, ich es bin und dass es keinen Gott gibt neben mir. Ich töte, und ich mache lebendig; ich habe zerschlagen, ich werde auch heilen, und niemand kann aus meiner Hand erretten.</p></blockquote>
<p>Wenn nur Jahwe Leben gibt, aber auch Jesus Leben gibt, dann ist auch hier die einzige Schlussfolgerung, dass Jesus Jahwe ist.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/lazarus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-261 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/lazarus-300x169.jpg" alt="Die Auferweckung des Lazarus" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/lazarus-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/lazarus-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/lazarus-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/lazarus.jpg 1293w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Jesus akzeptiert Anbetung</h2>
<p>Am allerdeutlichsten wird der Anspruch Jesu auf Göttlichkeit, wenn er Anbetung annimmt und akzeptiert. Das Alte Testament ist sehr deutlich im Verbot, irgendjemand oder irgendetwas außer Gott, Jahwe, anzubeten.</p>
<p>Die Jünger und andere Menschen haben Jesus immer wieder angebetet. Aber anstatt sie zurechtzuweisen, und auf die Gebote hinzuweisen, hat Jesus ihre Anbetung akzeptiert.</p>
<blockquote><p>Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sagten: Ja, du bist wirklich Gottes Sohn! (Matthäus 14,33)</p>
<p>Er sagte: Ich glaube, Herr. Und er warf sich vor ihm nieder. (Johannes 9,38)</p>
<p>Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! (Johannes 20,28)</p></blockquote>
<p>Dies ist nur eine kleine Auswahl von Beispielen. Es finden sich ungefähr ein dutzend Stellen, dass Jesus Anbetung akzeptiert. Andererseits haben die Apostel niemals Anbetung akzeptiert. Wenn sich jemand vor den Aposteln niedergeworfen hat, haben sie ihre Kleider zerrissen und die Situation klargestellt (z.B. Apostelgeschichte 14:14). Und auch Engel haben keine Anbetung akzeptiert, sondern darauf hingewiesen, dass Anbetung einzig und allein Gott zusteht (z.B. Offenbarung 22:8-9).</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Thomas.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-262 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Thomas-292x300.jpg" alt="Mein Herr und mein Gott" width="292" height="300" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Thomas-292x300.jpg 292w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/06/Thomas.jpg 701w" sizes="auto, (max-width: 292px) 100vw, 292px" /></a></p>
<h2>Kritik an der Göttlichkeit Jesu</h2>
<p>Kritiker sind meist sehr kreativ, wenn es darum geht, zu zeigen, dass Jesus sich nicht als Gott gesehen hat. Es lohnt sich nicht, die ganzen Textstellen durchzugehen, die sie aus dem Neuen Testament zitieren, und zwar aus zwei Gründen.</p>
<p>Erstens, sie kommen mit immer wieder neuen Textstellen an, und zweitens, habe ich noch kein Argument von den Kritikern gesehen, das sich nicht mit der folgenden Antwort entkräften lässt. Sie behaupten, dass Jesus keine Göttlichkeit beanspruchte, weil sie irgendeine Textstelle gefunden haben, aus der eindeutig hervorgeht, dass Jesus ein Mensch war.</p>
<p>Solchen Argumenten kann ich nur entgegnen, ja, Jesus ist ein Mensch. Es ist biblische Lehre, dass Jesus ein Mensch ist. Er ist 100% Gott, und 100% Mensch. Während er als Mensch auf der Erde war, war er nicht allwissend, allmächtig, allgegenwärtig usw. Während er als Mensch auf der Erde war, gab er diese göttlichen Attribute auf, wie in Philipper 2:6-7 beschrieben.</p>
<blockquote><p>Er, der doch von göttlichem Wesen war, hielt nicht wie an einer Beute daran fest, Gott gleich zu sein, sondern gab es preis und nahm auf sich das Dasein eines Sklaven, wurde den Menschen ähnlich, in seiner Erscheinung wie ein Mensch.</p></blockquote>
<h2>Das Trilemma von C.S. Lewis</h2>
<p>C.S. Lewis, der Autor der Narnia-Bücher, schreibt in <a href="https://www.amazon.de/gp/product/3038480886/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3038480886&amp;linkCode=as2&amp;tag=jankrohn0e&amp;linkId=2a655c5cefba08b42e7785512ba671e5" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Pardon ich bin Christ</em></a> über Jesu Anspruch Gott zu sein, und besser kann man es nicht zusammenfassen:</p>
<blockquote><p>Damit versuche ich, jedermann vor dem wirklich läppischen Einwand zu bewahren, er sei zwar bereit, Jesus als großen Morallehrer anzuerkennen, aber nicht seinen Anspruch, Gott zu sein. Gerade das können wir nicht sagen. Ein Mensch, der solche Dinge wie Jesus sagt, wäre kein großer Morallehrer. Er wäre entweder ein Irrer – oder der Satan in Person. Wir müssen uns deshalb entscheiden: <strong>Entweder war dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres. </strong>Man kann ihn als Geisteskranken einsperren, man kann ihn verachten oder als Dämon töten. Oder man kann ihm zu Füßen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber man kann ihn nicht mit gönnerhafter Herablassung als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Diese Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen Das war nie seine Absicht.</p></blockquote>
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