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	<title>Jesaja Archive - Auferstanden!</title>
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	<description>Beweise für die Auferstehung, und andere Gründe, warum der christliche Glaube wahr ist.</description>
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	<title>Jesaja Archive - Auferstanden!</title>
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		<title>Übersetzungsfehler in der Bibel? Die Jung(e) Frau Maria?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2020 19:41:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fehler in der Bibel?]]></category>
		<category><![CDATA[Bibelkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Jesaja]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfrauengeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas]]></category>
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		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oft wird behauptet, dass in der Bibel eigentlich gar nicht von einer Jungfrauengeburt die Rede ist, sondern dass es sich um einen Übersetzungsfehler handelt. Im Urtext würde &#8222;junge Frau&#8220; stehen, und nicht &#8222;Jungfrau&#8220;. Zurückzuführen&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/12/23/uebersetzungsfehler-in-der-bibel-die-junge-frau-maria/">Übersetzungsfehler in der Bibel? Die Jung(e) Frau Maria?!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Oft wird behauptet, dass in der Bibel eigentlich gar nicht von einer Jungfrauengeburt die Rede ist, sondern dass es sich um einen Übersetzungsfehler handelt. Im Urtext würde &#8222;junge Frau&#8220; stehen, und nicht &#8222;Jungfrau&#8220;. Zurückzuführen ist die moderne Sage vom angeblichen Übersetzungsfehler wohl darauf, dass ein Bibelkritiker irgendwann einmal die Fakten missverstanden hat, oder missverstehen wollte, und sie dann falsch weiterverbreitet hat.</p>
<div class="video-container"><iframe title="Übersetzungsfehler in der Bibel? Die Jung(e) Frau Maria?!" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/DvuunexcNpI?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Die Jungfrauengeburt im im Lukas-Evangelium</h2>
<p>Die Jungfrauengeburt wird im Neuen Testament zwei Mal in den Evangelien explizit erwähnt, und auch in den Paulus-Briefen angedeutet (Galater 4:4).</p>
<p>In Lukas 1:26-35 heißt es:</p>
<blockquote><p>Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa mit Namen Nazaret gesandt, zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann aus dem Hause Davids mit Namen Josef, und der Name der Jungfrau war Maria. Und er trat bei ihr ein und sprach: Sei gegrüsst, du Begnadete, der Herr ist mit dir! Sie aber erschrak über dieses Wort und sann darüber nach, was dieser Gruss wohl zu bedeuten habe. Und der Engel sagte zu ihr:</p>
<p>Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott: Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Dieser wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.</p>
<p>Da sagte Maria zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich doch von keinem Mann weiss? Und der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das gezeugt wird, Sohn Gottes genannt werden.</p></blockquote>
<p>Aus dem Textzusammenhang wird deutlich, dass ein Übersetzungsfehler von &#8222;junge Frau&#8220; zu &#8222;Jungfrau&#8220; überhaupt keine Auswirkung hätte. Denn wenn Maria dem Engel Gabriel antwortet, dass sie von keinem Mann weiß, dann meint sie damit im übertragenen Sinne, dass sie keinen Sex mit einem Mann hatte, und damit eine Jungfrau war.</p>
<h2>Die Jungfrauengeburt im Matthäus-Evangelium</h2>
<p>Noch wesentlich deutlicher wird es bei Matthäus 1:18-25. Dort steht:</p>
<blockquote><p>Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt. Noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte es sich, dass sie schwanger war vom heiligen Geist. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht blossstellen wollte, erwog, sie in aller Stille zu entlassen. Während er noch darüber nachdachte, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen, denn was sie empfangen hat, ist vom heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von ihren Sünden retten. Dies alles ist geschehen, damit in Erfüllung gehe, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:</p>
<p>Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben.</p>
<p>Das heisst: ‹Gott mit uns›.</p>
<p>Als Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Er erkannte sie aber nicht, bis sie einen Sohn geboren hatte; und er gab ihm den Namen Jesus.</p></blockquote>
<p>Wenn der Text sagt, dass Maria schwanger wurde, bevor sie zusammengekommen waren, dann meint das auch in diesem Zusammenhang Sex. Und wenn es heißt, dass Josef Maria bis zur Geburt nicht erkannte, dann meint auch das Sex. Oder anders ausgedrückt: Maria hatte keinen Sex, und war daher Jungfrau, egal ob man nun &#8222;Jungfrau&#8220; übersetzt, oder &#8222;junge Frau&#8220;.</p>
<h2>Die Jungfrauengeburt im Propheten Jesaja</h2>
<p>Aber ist überhaupt falsch übersetzt worden? Auch das ist nicht der Fall. Das Neue Testament wurde in Griechisch geschrieben. Sowohl Lukas als auch Matthäus gebrauchen das Wort &#8222;parthenos&#8220;. Die einzige Übersetzung dafür ist &#8222;Jungfrau&#8220;. &#8222;Parthenos&#8220; mit &#8222;junge Frau&#8220; zu übersetzen, das wäre eine falsche Übersetzung.</p>
<p>Woher kommt also die Behauptung, es gäbe einen Übersetzungsfehler? Das hat mit dem Zitat zu tun, das Matthäus hier verwendet. Er zitiert aus dem Propheten Jesaja, um genauer zu sein, aus der griechischen Übersetzung des hebräischen Alten Testaments. Die sogenannte <a href="https://www.bibelwissenschaft.de/bibelgesellschaft-und-bibelwissenschaft/wissenschaftliche-bibelausgaben/septuaginta/septuaginta-deutsch/" target="_blank" rel="noopener">Septuaginta</a> wurde im dritten Jahrhundert vor Christi Geburt vom Hebräischen ins Griechische Übersetzt.</p>
<p>Dort heißt es:</p>
<blockquote><p>Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben; siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und du wirst ihm den Namen »Emmanuel« geben. (Jesaja 7:14)</p></blockquote>
<p>Da Matthäus wörtlich zitiert, ist dieser Text der Ursprung des Wortes &#8222;parthenos&#8220;, also &#8222;Jungfrau&#8220;.</p>
<p>Wenn wir uns nun anschauen, was im Hebräischen steht, dann wird klar, was passiert ist. Der selbe Vers in der Zürcher Bibel lautet:</p>
<blockquote><p>Deshalb wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Seht, die junge Frau ist schwanger, und sie gebiert einen Sohn. Und sie wird ihm den Namen Immanu-El geben. (Jesaja 7:14)</p></blockquote>
<p>Im Hebräischen steht das Wort &#8222;almah&#8220;, und das heißt sowohl &#8222;junge Frau&#8220; wie auch &#8222;Jungfrau&#8220;. Je nachdem, welche Bibel man liest, steht im Deutschen in dem Vers entweder &#8222;junge Frau&#8220;, wie hier in der Zürcher Bibel, aber auch in der Guten Nachricht, oder der Neuen Evangelistischen Übersetzung. In anderen Bibeln, wie der Luther-Bibel, der Einheitsübersetzung oder der Elberfelder Bibel steht in diesem Vers &#8222;Jungfrau&#8220;. Falsch ist keine der beiden Möglichkeiten, da das Wort &#8222;almah&#8220; beides bedeutet.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/almah-betulah-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-463" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/almah-betulah-1-300x169.jpg" alt="Almah oder betulah?" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/almah-betulah-1-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/almah-betulah-1-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/almah-betulah-1-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/12/almah-betulah-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Almah oder Betulah? Jungfrau oder junge Frau?</h2>
<p>Ob die junge Frau auch eine Jungfrau ist, muss also aus dem Textzusammenhang klar werden. Der Vers spricht von einem Zeichen. Zeichen sind im Alten Testament in der Regel übernatürlich. Die zehn ägyptischen Plagen werden beispielsweise als Zeichen beschrieben. Wenn eine junge Frau ein Kind gebiert, das wäre kein übernatürliches Zeichen. Es wäre nicht einmal ein natürliches Zeichen, da es jeden Tag geschieht. Aus dem Textzusammenhang wird daher auch hier klar, dass eine Jungfrauengeburt beschrieben wird.</p>
<p>Kritiker werfen ein, dass Jesaja das Wort &#8222;betulah&#8220; hätte verwenden müssen, um eine Jungfrau zu bezeichnen. &#8222;Betulah&#8220; bedeutet sowohl &#8222;Jungfrau&#8220; als auch &#8222;unverheiratete Frau&#8220;.</p>
<p>Beispielsweise wird in Joel 1:8 das Wort &#8222;betulah&#8220; verwendet, um eine Witwe zu beschreiben. Auch wenn im Alten Testament niemals eine &#8222;betulah&#8220; explizit ein Kind gebiert, so heißt es bei weitem nicht, dass es sich notwendigerweise um eine Frau handelt, die noch niemals Sex hatte. Um dies eindeutig schlussfolgern zu können, bedarf es auch hier des Textzusammenhangs. Die Kritiker hätten ebenso viel zu kritisieren, wenn Jesaja &#8222;betulah&#8220; geschrieben hätte, und den Textzusammenhang hätten sie ebenso wenig beachtet.</p>
<p>Daher ist klar, es liegt kein Übersetzungsfehler vor, wenn die Autoren des Neuen Testaments von der Jungfrauengeburt berichten. Wenn dies jemand wieder in den kommenden Weihnachtsagen behauptet, dann habt Ihr nun die passende Antwort parat.</p>
<p>Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/12/23/uebersetzungsfehler-in-der-bibel-die-junge-frau-maria/">Übersetzungsfehler in der Bibel? Die Jung(e) Frau Maria?!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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		<title>Faktencheck Prophetie: Wie akkurat sind die Prophezeiungen über Jesus?</title>
		<link>https://www.auferstanden.org/2020/07/21/faktencheck-prophetie-wie-akkurat-sind-die-prophezeiungen-ueber-jesus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Krohn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 21:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 Punkte, die zeigen, dass der christliche Glaube wahr ist]]></category>
		<category><![CDATA[Altes Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel]]></category>
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		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Prophetie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im letzten Beitrag haben wir gesehen, dass Jesus seinen Anspruch, Gott zu sein, durch die Auferstehung bestätigt hat. Nun schauen wir einen weiteren Beleg an, dass Jesus weder geistig verwirrt, noch ein Betrüger war,&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/07/21/faktencheck-prophetie-wie-akkurat-sind-die-prophezeiungen-ueber-jesus/">Faktencheck Prophetie: Wie akkurat sind die Prophezeiungen über Jesus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="https://www.auferstanden.org/2020/06/22/ist-jesus-wirklich-auferstanden/">letzten Beitrag</a> haben wir gesehen, dass Jesus seinen Anspruch, Gott zu sein, durch die Auferstehung bestätigt hat. Nun schauen wir einen weiteren Beleg an, dass Jesus weder geistig verwirrt, noch ein Betrüger war, nämlich durch Prophetie, die Jahrhunderte vor seiner Geburt verfasst wurde.</p>
<div class="video-container"><iframe title="Faktencheck Prophetie: Wie akkurat sind die Prophezeiungen über Jesus?" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Gb5H8V7fgKc?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Wenn man an Prophezeiungen denkt, kommen einem vielleicht die Orakel von Nostradamus in den Sinn, der sich nie eindeutig ausgedrückt hat, so dass sich seine Prophetien auf alles oder nichts beziehen konnten. So haben seine Anhänger natürlich immer etwas gefunden, was sich angeblich erfüllt hat. Das Prinzip ist ähnlich wie wie ein Horoskop, in dem sich jeder selbst wiederfindet.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-293 size-medium" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus-300x169.jpg" alt="Nostradamus" width="300" height="169" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Nostradamus.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Das Alte Testament drückt sich in seinen Prophetien aber gar nicht so schwammig aus, und benutzt keine solchen Psycho-Tricks. Manche Passagen sind vielleicht für einen Durchschnittschristen oder Skeptiker aus dem 21. Jahrhundert nicht ganz so klar wie für einen Juden aus dem 1. Jahrhundert, aber um diese Stellen kümmern wir uns heute nicht.</p>
<p>Manche Passagen sind hingegen sehr einfach verständlich. Als die historisch-kritische Theologie im 19. Jahrhundert neu am Markt war, wurde sogar vorgeschlagen, dass solche Passagen nach der Kreuzigung von den Christen ins Alte Testament eingefügt wurden. Die Theorie ist längst widerlegt. Es handelt sich wirklich um Texte, die viele Jahrhunderte vor Christi Geburt verfasst wurden.</p>
<h2>Prophetie in Psalm 22</h2>
<p>In Psalm 22:2 heißt es:</p>
<blockquote><p>Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?</p></blockquote>
<p>Das sind Worte, die Jesus auch am Kreuz schrie (Matthäus 27:46; Markus 15:34). Das hat noch nicht viel zu sagen. Das könnte er absichtlich getan haben, um die Prophetie zu erfüllen. Aber es geht weiter, und etwas weiter, in Psalm 22:8-9 steht folgendes:</p>
<blockquote><p>Alle, die mich sehen, verlachen mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf: Wälze die Last auf den HERRN. Er soll ihn befreien!</p></blockquote>
<p>Die Zuschauer bei der Kreuzigung spotteten genau auf die selbe Art. Ihre Worte sind in Mattäus 27:40 überliefert.</p>
<blockquote><p>Der du den Tempel niederreissen und in drei Tagen wieder aufbauen willst, rette dich selbst, wenn du der Sohn Gottes bist, und steig herab vom Kreuz!</p></blockquote>
<p>Solche Details konnte Jesus nicht selbst bestimmen, um es nur so erscheinen zu lassen, als ob die Prophetie wahr wäre. Ein Betrüger oder ein geistig Verwirrter kann solche Dinge nicht beeinflussen. Es geht weiter in Paslm 22:17.</p>
<blockquote><p>Sie haben mir Hände und Füße durchbohrt.</p></blockquote>
<p>Das bezieht sich auf die Kreuzigung. Als der Psalm ursprünglich verfasst wurde, unter König David in der Eisenzeit, gab es im Orient keine Folter- oder Hinrichtungsmethode, bei der die Hände und Füße durchbohrt wurden. Die Kreuzigung wurde erst von den Römern erfunden und in den Nahen Osten importiert.</p>
<p>Einen Vers weiter, in Psalm 22:18, steht:</p>
<blockquote><p>Ich kann all meine Knochen zählen.</p></blockquote>
<p>Die Knochen können nur gezählt werden, wenn keiner von ihnen zerstört oder gebrochen wurde. Kreuzigungsopfern wurden üblicherweise die Beine gebrochen, wenn sie dringend sterben sollten, aber noch am Leben waren. Bei Jesus wurde dies nicht gemacht. Keiner seiner Knochen wurde gebrochen. Als die römischen Soldaten seine Beine brechen wollten, da war er bereits tot (Johannes 19:33-34).</p>
<p>Psalm 22:19:</p>
<blockquote><p>Sie verteilen unter sich meine Kleider und werfen das Los um mein Gewand.</p></blockquote>
<p>Die römischen Soldaten haben Jesu Kleider unter sich aufgeteilt, und um das Obergewand gelost (Johannes 19:23-24).</p>
<p>In diesem kurzen Psalm finden sich also eine ganze Reihe von eindeutigen Bezügen zu Jesus.</p>
<h2>Prophetie in Jesaja 53</h2>
<p>Noch eindrücklicher als Psalm 22 ist die Prophetie in Jesaja 53. Diese Passage wird in jüdischen Gemeinden bis heute kaum gelesen, damit die Gläubigen das nicht hören und sich als Folge davon zu Jesus bekehren. In Jesaja 53:3-5 heißt es:</p>
<blockquote><p>Verachtet war er und von Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Krankheit vertraut und wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, ein Verachteter, und wir haben ihn nicht geachtet. Doch unsere Krankheiten, er hat sie getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich genommen. Wir aber hielten ihn für einen Gezeichneten, für einen von Gott Geschlagenen und Gedemütigten. Durchbohrt aber wurde er unseres Vergehens wegen, unserer Verschuldungen wegen wurde er zerschlagen, auf ihm lag die Strafe, die unserem Frieden diente, und durch seine Wunden haben wir Heilung erfahren.</p></blockquote>
<p>Die Prophetie spricht also davon, dass der Messias zur Vergebung der Schuld sterben würde, wie Jesus es getan hat. Weiterhin steht in Jesaja 53:9:</p>
<blockquote><p>Und bei Frevlern gab man ihm sein Grab und bei Reichen, als er starb, obwohl er keine Gewalttat verübt hatte und kein Trug in seinem Mund war.</p></blockquote>
<p>Jesus wurde im Grab von Joseph von Arimathäa begraben, einem reichen Mann. Wie man begraben wird, kann kein Mensch absichtlich selbst beeinflussen. Insbesondere kann ein armer Zimmermann und Wanderprediger nicht arrangieren, in einem Felsengrab eines reichen Mannes beigesetzt zu werden.</p>
<h2>Prophetie in Daniel 9</h2>
<p>Schauen wir zum Abschluss, mit welcher Präzision der Prophet Daniel das Jahr der Kreuzigung vorhergesagt hat. In Daniel 9:24-26 heißt es:</p>
<blockquote><p>Siebzig Jahrwochen sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt, um das Unrecht zu beenden und das Mass der Sünden voll zu machen, um das Vergehen zu sühnen und ewige Gerechtigkeit zu bringen und um Schauung und Prophet zu versiegeln und um zu salben, was hochheilig ist.</p>
<p>Und du sollst wissen und verstehen: Von der Zeit an, da das Wort erging, Jerusalem wiederherzustellen und aufzubauen, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang werden Plätze und Strassen wiederhergestellt und gebaut werden, in der Bedrängnis der Zeiten.</p>
<p>Nach den zweiundsechzig Wochen aber wird der Gesalbte vernichtet werden, und nichts wird ihm bleiben. Und das Volk des Fürsten, der kommt, wird die Stadt und das Heiligtum vernichten. Und sein Ende kommt mit einer Flut, und bis zum Ende ist Krieg: beschlossene Verwüstungen.</p></blockquote>
<p>Dieser Text ist nicht so einfach und direkt verständlich, wie die beiden vorherigen Prophezeiungen. Dies Sprache ist viel kryptischer. Schauen wir uns zuerst an, was Daniel prophezeit, und danach rechnen wir die Jahrwochen in Jahreszahlen um.</p>
<h3>Was prophezeit Daniel?</h3>
<p>Daniel schrieb dies, während die Juden in Gefangenschaft in Babylon waren. Nach der Gefangenschaft würde es einen Erlass geben, um Jerusalem wiederaufzubauen. Diesen Erlass, den Daniel prophezeit hatte, gab es dann wirklich. Der ist sogar erhalten, auf dem Kyros-Zylinder. Das ist der originale Zylinder, auf dem der persische König Kyros den Erlass aufschreiben ließ. Er wurde im Jahr 1879 in Babylon ausgegraben. Aber trotzdem wurde Jerusalem damals nicht wiederaufgebaut. Dazu brauchte es drei weitere Erlasse, die nicht mehr im Original erhalten sind. Der vierte und endgültige Erlass geschah unter dem persischen Großkönig Artaxerxes im Jahr 444 v.Chr.</p>
<p>Nach diesem Erlass folgen dann 7 Jahrwochen + 62 Jahrwochen. In den ersten 7 Jahrwochen dieses Zeitraumes werden die Straßen von Jerusalem wiederaufgebaut. Danach folgt eine lange Periode von 62 Jahrwochen. Dann erscheint irgendwann ein Gesalbter. Das griechische Wort für <em>Gesalbter</em> ist natürlich <em>Christus</em>. Nach den 62 Jahrwochen wird der Gesalbte vernichtet, also getötet. Das ist die Kreuzigung. Die lässt sich nicht 100% genau datieren, wird aber üblicherweise auf das Jahr 33 n. Chr. datiert. Kurz darauf werden auch die Stadt und das Heiligtum zerstört, also die Stadt Jerusalem und der Tempel. Das ist im Jahr 70 n. Chr. unter dem römischen Feldherrn Titus geschehen.</p>
<p>Noch eine Jahrwoche fehlt, um die 70 Jahrwochen voll zu machen. Die wird in Vers 27 behandelt, und betrifft die Endzeit, also das Ende der Welt. Das ist natürlich noch nicht eingetreten, denn wir sind alle noch hier, und ist für die Betrachtung hier daher irrelevant. Dass das Jahr der Kreuzigung stimmt, das ist hier wichtig.</p>
<p><a href="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-294 size-large" src="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen-1024x576.jpg" alt="Jahrwochen in Daniel 9" width="1024" height="576" srcset="https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen-1024x576.jpg 1024w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen-300x169.jpg 300w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen-768x432.jpg 768w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen-1536x864.jpg 1536w, https://www.auferstanden.org/wp-content/uploads/2020/07/Daniel-Jahrwochen.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<h3>Was sind Jahrwochen?</h3>
<p>Aber was ist eine Jahrwoche? Ganz einfach, eine Woche ist 7 Tage, und eine Jahrwoche ist 7 Jahre.</p>
<p>Der Startpunkt für das Ganze ist der Erlass des Königs Artaxerxes im Jahr 444 v. Chr., denn erst dieser Erlass hat zum Ende der Gefangenschaft und zur endgültigen Rückkehr der Juden nach Israel geführt. Der Wiederaufbau Jerusalems hat ca. 50 Jahre gedauert. Das stimmt mit den 7 Jahrwochen überein. 7 Jahrwochen sind 49 Jahre. Das bringt uns exakt ins Jahr 395 v. Chr.</p>
<p>Vom Jahr 395 an beginnen die nächsten 62 Jahrwochen. 62 Jahrwochen sind 434 Jahre. Das katapultiert uns blitzschnell vorwärts bis ins Jahr 39 n. Chr.</p>
<p>Und wir haben ein Problem! Die Kreuzigung war im Jahr 33, nicht im Jahr 39. Die Rechnung hat zwei Fehler, einen offensichtlichen und einen nicht so offensichtlichen.</p>
<p>Der offensichtliche Fehler ist, das Jahr Null gibt es nicht. Nach dem Jahr 1 v. Chr. folgt direkt das Jahr 1 n. Chr. Also sind wir nicht im Jahr 39 n. Chr. gelandet, sondern im Jahr 40 n. Chr. Das verschlimmbessert also die Kalkulation! Aber immer noch kein Grund zur Panik.</p>
<p>Was uns die Rechnung versaut hat ist die Annahme, dass eine Jahrwoche auf den Tag genau 7 Jahre dauert. Die 70. Jahrwoche taucht in der Bibel noch einmal auf, und zwar in der Offenbarung 11:2. Die 70. Jahrwoche dauert demnach exakt zweimal 1260 Tage, also insgesamt 2520 Tage. Sieben Jahre dauern allerdings, wenn man Schaltjahre beachtet, durchschnittlich 365,25 Tage x 7, das sind 2556,75 Tage. Pro Jahrwoche haben wir also 36,75 Tage zu viel berechnet. Für alle 69 Jahrwochen kumuliert sind das 2535,75 Tage, was ebenfalls wieder 7 Jahren entspricht.</p>
<p>Wir sind also nicht im Jahr 40 gelandet, sondern exakt 7 Jahre früher, im Jahr der Kreuzigung, 33 n. Chr., wie von Daniel prophezeit. Dies ist eine Punktlandung, und in dieser Präzision weder durch Zufall erklärbar noch für einen Betrüger oder geistig Verwirrten fälschbar. Es bleibt nur die Erklärung, dass Jesus der Messias ist, der im Alten Testament vorhergesagt wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auferstanden.org/2020/07/21/faktencheck-prophetie-wie-akkurat-sind-die-prophezeiungen-ueber-jesus/">Faktencheck Prophetie: Wie akkurat sind die Prophezeiungen über Jesus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auferstanden.org">Auferstanden!</a>.</p>
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